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kritop

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1

26.09.2003, 14:53

Linux Distributionen

Hi Leute!

Ich wollte mal fragen, welche Linux Distributionen ihr auf euren Rechnern laufen habt?

Also ich hab zzt Gentoo drauf und bin sehr zufrieden.

Viele Grüße
Wer es gelernt hat, sich von der Herrschaft des Ärgers zu befreien, wird das Leben viel lebenswerter finden. Bertrand Russel

denial

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2

26.09.2003, 16:42

Ich benutze eine massiv abgespeckte SuSE 6.4, wobei man den jetzigen Zustand schon fast als LFS bezeichnen könnte.
Nur noch 'ne Hand voll Pakete sind von SuSE.

Selber bauen macht immernoch die wenigsten Probleme und bietet die meisten Optionen.

DocEvil

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3

26.09.2003, 17:37

ich bin auch gentooler .... und zufrieden damit :D
Doch weder Mensch noch Wolf noch Balrog hätte Morgoth zum Ziele geführt,
ohne den Verrat der Menschen.

---Das Silmarillion---

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4

26.09.2003, 17:53

RE: Linux Distributionen

Zitat

Original von kritop
Ich wollte mal fragen, welche Linux Distributionen ihr auf euren Rechnern laufen habt?
Hab hier Red Hat 9 laufen und bin sehr zufrieden damit. Man spart viel Zeit bei der Administration, da Red Hat einen verbreiteten Standard darstellt. Trotzdem hat man noch alle Möglichkeiten in der Hand, Aufgaben manuell zu erledigen.

Hab auf einem anderen Rechner Debian laufen, werd ich aber wieder runterschmeißen, weil die für die Administration verschwendete Zeit in keinem Verhältnis zum effektiven Nutzen steht.
The purpose of computing is insight, not numbers.
Richard Hamming, 1962

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Joachim« (26.09.2003, 17:54)


  • »Joachim« ist männlich

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5

26.09.2003, 17:55

Zitat

Original von denial
Selber bauen macht immernoch die wenigsten Probleme und bietet die meisten Optionen.
Kostet aber auch bei weitem am meisten Zeit. Lohnt sich also IMHO nur in Ausnahmefällen.
The purpose of computing is insight, not numbers.
Richard Hamming, 1962

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Shadow

... mit bunten Sternchen und so

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6

26.09.2003, 18:05

Hab auf dem Notebook ein aufgebohrtes SuSE 8.1 laufen und bin eigentlich ganz zufrieden. Mein Server läuft im Moment noch unter Debian Woody, wenn die Klausuren rum sind werde ich Debian Sagre und Kernel 2.6 draufziehen.

Ich finde, dass ein Debian-System, wenn es einmal perfekt läuft, die geringsten Probleme bereitet, da es einfach am saubersten aufgebaut ist.
Da passiert's nicht, wie z.B. bei SusE, dass diverse Konfigurationsdateien, die ich mühsam angepasst habe, ungefragt überschrieben werden, wenn ich nur mal schnell in YaST die IP-Adresse ändere...

Und

Quellcode

1
apt-get update && apt-get upgrade
ist einfach das Argument für Debian schlechthin.

Gruß
Shadow
"Man hält die Erzeugung von Information für ein Zeichen von Intelligenz, während in Wirklichkeit das Gegenteil richtig ist: Die Reduktion, die Auswahl der Information ist die viel höhere Leistung."
-- Heinz Zemanek

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7

26.09.2003, 18:08

Zitat

Original von Shadow
...
Und

Quellcode

1
apt-get update && apt-get upgrade
ist einfach das Argument für Debian schlechthin.
...


Ich sag nur

Quellcode

1
emerge -u world


tut seinen dienst auch vorzüglich :)
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kritop

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8

26.09.2003, 18:17

Ja das stimmt, das Emerge System war auch der ausschlaggebende Punkt Gentoo zu nehmen, denn noch nie wars es so einfach Apps zu laden und installieren unter Linux.
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migu

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26.09.2003, 20:28

Dem Shadow schließe ich mich an. Er hat Recht. apt ist gut. Bei mir ist es Debian unstable mit Linux 2.4.22.
tar: Anlegen eines leeren Archivs wird feige verweigert.

cowhen

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26.09.2003, 21:48

Hallo,

ich benutze zur Zeit Suse 7.3 , 8.1 und Mandrake 9 - wobei an meinem Suse 8.1 (aufm Laptop) nicht mehr viel von Suse dran ist. Wenn man etwas ausgefallenere Wünsche hat muss man eben doch selber ran.

Ich hab das Theater, wenn man ein paar neue Sachen installieren will aber langsam satt und hab mir deshalb fest vorgenommen, eine Distro zu nehmen, bei der ich einmal Arbeit in die Konfiguration stecken muss und dafür das Theater mit dem Updates los bin (Wenn meine Prüfungen rum sind wollt ich mich mal daran machen). Sprich: Debian oder Gentoo.
Ich hatte schonmal Debian installiert, hatte damals aber noch kein DSL, deswegen konnte ich das Beste ja garnicht nutzen.

Da hier ja erfahrende Nutzer beider Systeme sind, wollt ich mal um etwas Entscheidungshilfe bitten (Also Gentoo/Deb).
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Benjamin

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11

26.09.2003, 22:47

also auf meinem Router läuft Debian woody und mein Notebook fühlt sich wohl mit Debian sid.

Ich finde debian ist ein gutes System um mal etwas Handarbeit zu lernen am System :) Dazu ist die Paketverwaltung klasse. Mit dem System hab ich viel gelernt, während ich z.B: von SuSE nun nix mehr halte.

Aber mal sehen, wann ich mal nen Schritt zu gentoo oder LFS mache
Es gibt nur eine bessere Sache als auf dem Wasser zu sein: Noch mehr auf dem Wasser sein.

kritop

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26.09.2003, 23:41

Ich kann leider nicht viel zu Debian sagen, denn ausser den Namen kenn ich von Debian nichts. Früher hatte ich auch immer SuSe oder RedHat Distributionen drauf, aber erst seit dem ich Gentoo drauf hab weiss ich wie alles funktioniert und wo was zu finden ist. Also ich kann Gentoo nur empfehlen, da es eine große Community gibt, viele Aktualisierungen und auf www.gentoo.org findest du jede Hilfe die du brauchst, sogar eine genaus Installationsanleitung. Mal schaun was die Debian Leute zu sagen haben ;)
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13

27.09.2003, 20:17

Ich war früher Debian nutzer und damit im großen und ganzen zufrieden. Was mir etwas auf die nerven ging, war mir die "politik" von Debian. Es wird halt in der stable Version wikrlich teilweise altes Zeug aufbewahrt weil neueres noch nicht als stabil genug angesehen wird, dies mag für den serverbetrieb oder so wirklich sinnvoll sein, aber ich benutze den Rechner nunmal als Desktop-Rechner. Aktuelle .deb Archive (backports aus neueren Versionen) für die stable zu bekommen ist häufig nicht ganz einfach, und mit einer erwiterung der sources.list um "inoffizielle" quellen verbunden, die man sich natürlich erstma suchen muss, Gut man könnte jetzt halt gleich ne testing oder unstable version nehmen, aber da sind dann leider teilweise wieder die pakete nich vorhanden die man bei stable noch haben konnte, weil sie noch nicht in den tree der neueren eingeflochten wurden. Vielleicht war ich ja auch einfach unfähig das system auf dauer so zu halten wie ich wollte, aber bei den sachen die ich machen wollte stand mir häufig das Versionsmanagement bei Debian im weg.

Bei gentoo fand ich dann mit emerge einen ziemlich guten "gegner" für apt, mit dem sich über einen befehl nen system mit x11 und nem wm meiner wahl installieren lies, oder auch über einen Befehl das System wieder auf den neusten stand gebracht wird. im ports tree von Gentoo finden sich im allgemeinen immer sehr aktuelle sachen, auf die man direkt zugreifen kann. Es gibt auch bei Gentoo bestimmte pakete im tree welche als als zu "instabil" gekennzeichnet werden, aber die sind vergleichsweise selten und lassen sich auf wunsch trotzdem installieren.

Naja, das war ma meine Meinung zu den beiden Distris, bin aber weder ein Debian noch Gentoo guru, aber so sah die entwicklung bei mir halt aus.

gruß Doc
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cyber

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07.10.2003, 19:13

Ich hab Debian drauf - wie scheinbar die meisten hier "unstable". Ich hatte in rund 3 Jahren mit Debian erst 1-2 Probleme die auf kaputte Pakete aus dem unstable-tree zurückzuführen waren und fahre jetzt grade kernel 2.6.0-test2 der bis jetzt auch noch nicht gehangen hat... ;)

Suse ist mir persönlich zu aufgebläht (SuSEConfig braucht stunden), RedHat zu serverlastig aber dafür rocken die Hardwareerkennungen da wirklich...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »cyber« (07.10.2003, 19:15)