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q_2

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1

Sunday, July 3rd 2005, 9:51pm

Vorschlag zur Änderung der Prüfungsordnung

Hallo!

Ich möchte anregen, unsere PO wie folgt zu ändern:

- "Alle nicht bestandenen Prüfungen können unbeschränkt wiederholt werden. (Freiversuche)"
- "Es müssen aber mindestens 20 CP pro Semester erworben werden."
Etwa wie in §2.1 und §2.6 der PO der Elektrotechniker.

- AG-Block/Liste etc. wird gestrichen. Statt dessen tritt das "Studium Generale", wobei es gerne beschränkt werden darf.
(Dadurch gewinnen wir Flexibilität, verlieren aber die Sicherheit, dass das Fach für uns geeignet ist.)

... und schreibe deshalb, um die Meinung aus Sicht der Fachschaft einzufangen. ;)
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smeyer82

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2

Sunday, July 3rd 2005, 10:02pm

RE: Vorschlag zur Änderung der Prüfungsordnung

Meine Meinung ist, dass Du diese Änderungen zunächst begründen solltest.

Und dabei nicht vergessen dass die PO so ist wie sie im Moment ist damit der Studiengang akkreditiert wurde.

Eine Änderung der Prüfungsordnung in diesem Umfang würde sicherlich eine neue Akkreditierung des Studienganges nach sich ziehen.

Und um diesen doch recht erheblichen Aufwand zu rechtfertigen würde ich gerne gute Argumente hören.

Und ich bin mir sicher die Mitglieder der StuKo sind auch daran interessiert...
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Gauss

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3

Sunday, July 3rd 2005, 10:10pm

"Es müssen aber mindestens 20 CP pro Semester erworben werden."

Ich glaube nicht, dass unsere jetztigen Zweitsemesterstudenten schon 20 CP haben :) Nach Einführung der Doppelklausuren muss man ja bis Ende des 2. Semesters warten, bis man seine Punkte für Lin A, Calc A und Grundlagen Digitaler Systeme bekommen kann. Im Ersten gibts erstmal gar nichts dafür. Also mit der Regelung würden 90% aller Ersies erstmal gleich wieder rausgeschmissen werden :D

Ist doch en gutes Argument oder ?

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4

Sunday, July 3rd 2005, 10:32pm

RE: Vorschlag zur Änderung der Prüfungsordnung

Quoted

Original von q_2
Ich möchte anregen, unsere PO wie folgt zu ändern:

- "Alle nicht bestandenen Prüfungen können unbeschränkt wiederholt werden. (Freiversuche)"
- "Es müssen aber mindestens 20 CP pro Semester erworben werden."
Etwa wie in §2.1 und §2.6 der PO der Elektrotechniker.
Warum? Was ist Deiner Meinung nach an der bisherigen Regelung schlecht?

Es gab mal einen Entwurf der neuen Prüfungs-/Studienordnung, in dem eine solche Regelung enthalten war. Dort mußten nach dem dritten Semester 20 CP vorhanden sein und nach jedem weiteren Semester jeweils 10 weitere CP. Dieser Entwurf wurde jedoch durch die momentan bestehende Regelung ersetzt, die Gründe dafür sind mir nicht bekannt.

Quoted

- AG-Block/Liste etc. wird gestrichen. Statt dessen tritt das "Studium Generale", wobei es gerne beschränkt werden darf.
(Dadurch gewinnen wir Flexibilität, verlieren aber die Sicherheit, dass das Fach für uns geeignet ist.)
Es ist derzeit möglich, auf Antrag weitere Lehrveranstaltungen in den Katalog AG aufzunehmen.

Welches Lehrveranstaltungen sind derzeit eigentlich Teil des Studium Generale? Auf den Seiten der Uni kann ich keine entsprechenden Informationen finden.
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Richard Hamming, 1962

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5

Sunday, July 3rd 2005, 10:35pm

RE: Vorschlag zur Änderung der Prüfungsordnung

Quoted

Original von smeyer82
Und dabei nicht vergessen dass die PO so ist wie sie im Moment ist damit der Studiengang akkreditiert wurde.

Eine Änderung der Prüfungsordnung in diesem Umfang würde sicherlich eine neue Akkreditierung des Studienganges nach sich ziehen.
Die vorgeschlagene Regelung für das endgültige Nichtbestehen (20 CP) hat meiner Einschätzung nach nur geringen bis gar keinen Einfluß auf die Akkreditierung, da sich diese auf fachliche Aspekte des Studiums fokussiert ist.

Einen möglichen Austausch von AG und Studium Generale halte ich auch für unkritisch, da es sich dabei nur um Nebenfachveranstaltungen handelt, die ohnehin nur einen verschwindenen Anteil an der Gesamtzahl der zu erbringenden Kreditpunkte ausmachen.
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q_2

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6

Sunday, July 3rd 2005, 10:35pm

Das Umstrittene zuerst:
Gut, für die 20 CP kann man eine Regelung finden, welche Kombinierte Prüfungsleistungen zulässt. Etwa: "Alle 2 Studiensemester müssen 40 CP, die für die XY berechtigen, erworben werden." Das soll das Regulativ für die unbegrenzten Freiversuche sein.

Die derzeitige PO diesbezüglich darauf ausgerichtet, dass die Studis Prüfungen antreten, die sie wahrscheinlich auch bestehen. Es hindert mich also (fast) nichts, einfach in mehreren Semestern zu gar keiner Prüfung zu erscheinen. Der Sinn der Freiversuche (innerhalb der ersten 5 Semester) sollte es aber sein, die Studis zu einem schnellen Studium anzuregen.

Die Mindespunktzahl (wie z.B. bei den E-Ings.) hingegen sollte eine bessere Motivation sein, in Verbindung mit den Freiversuchen. (Auch hier können wir noch beschränken: Er dürfe sich zu maximal 10 Prüfungen im Semester anmelden etc.)

Das nicht Umstrittene:
Die Auswahl an "AG-Fächern" ist einfach zu gering. Ausserdem sollte es wohl möglich sein, stattdessen eine Sprache zu erlernen - genau sowas sieht die derzeitige PO auch vor, ohne es jedoch zu ermöglichen.

Und wer sagt, dass nicht zwei Grundlagenvorlesungen in der Chemie dem Informatiker nicht genauso gut tun würden wie eine in Recht und die andere in Ethik? Oder, zwei Vorlesungen in Linguistik? Oder Psychologie? etc.


Bedenket aber, es kommt mir auf die Art der Änderungen an.
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Gauss

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7

Sunday, July 3rd 2005, 11:00pm

Es gibt nicht wenige Studenten die mal ein Bummelsemester einlegen und weniger als 20 CP machen, dann aber normal weiterstudieren. Kann ja immer mal was dazwischenkommen... ist ja auch nicht schlimm, aber die müsste man dann gleich rausschmeissen.

Zur Beschränkung : Der Rekord liegt, glaube ich so bei 13 Prüfungen pro Semester die mal geschrieben und bestanden wurden.
Ein anderer Rekord : Bachelor in 4 Semestern = 45 CP / Semester
10 Prüfungen * 4 CP(Durchschnitt) = ungefähr 40 CP
Beides wäre nichtmehr erlaubt.

Warum sollten wir Studenten uns das Leben schwerer machen ?


Quoted


Quoted

- AG-Block/Liste etc. wird gestrichen. Statt dessen tritt das "Studium Generale", wobei es gerne beschränkt werden darf.
(Dadurch gewinnen wir Flexibilität, verlieren aber die Sicherheit, dass das Fach für uns geeignet ist.)

Es ist derzeit möglich, auf Antrag weitere Lehrveranstaltungen in den Katalog AG aufzunehmen.

Da könnte man natürlich einige sinnvolle Lehrveranstalltungen hinzufügen.

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8

Sunday, July 3rd 2005, 11:02pm

Quoted

Original von q_2
Das Umstrittene zuerst:
Gut, für die 20 CP kann man eine Regelung finden, welche Kombinierte Prüfungsleistungen zulässt. Etwa: "Alle 2 Studiensemester müssen 40 CP, die für die XY berechtigen, erworben werden."
"die für die XY berechtigen"? Diesen Teil des Satzes verstehe ich nicht.

Quoted

Die derzeitige PO diesbezüglich darauf ausgerichtet, dass die Studis Prüfungen antreten, die sie wahrscheinlich auch bestehen.
So sollte es IMHO auch sein. Es liegt im Interesse aller Beteiligten, wenn die PO so "ausgerichtet" ist. Wieso sollte ich Prüfungen antreten, auf die ich nicht ausreichend vorbereitet bin? Außerdem macht es auch den Prüfern deutlich mehr Arbeit (und verzögert die Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse), wenn Prüfungen auch dann angetreten werden, wenn ein Bestehen aussichtslos erscheint.

Quoted

Es hindert mich also (fast) nichts, einfach in mehreren Semestern zu gar keiner Prüfung zu erscheinen.
Klar, das kannst Du machen. Die Semestergebühren (und evtl. Strafgebühren bei zu langer Studienzeit) sind hierbei aber ein geeigneter Mechanismus, dieses Verhalten unattraktiv zu machen.

Quoted

Der Sinn der Freiversuche (innerhalb der ersten 5 Semester) sollte es aber sein, die Studis zu einem schnellen Studium anzuregen.
Das ist derzeit meiner Meinung nach gegeben. Das erstmalige Nichtbestehen einer Prüfungsleistung ist nicht schlimm, also ist es ratsam, an der Prüfung teilzunehmen.

Quoted

Die Mindespunktzahl (wie z.B. bei den E-Ings.) hingegen sollte eine bessere Motivation sein, in Verbindung mit den Freiversuchen.
Du weichst dem Kern der Frage aus. Warum stellt dies Deiner Meinung nach eine bessere Motivation dar?

Quoted

(Auch hier können wir noch beschränken: Er dürfe sich zu maximal 10 Prüfungen im Semester anmelden etc.)
Wieso diese Beschränkung? Willst Du ein schnelles Studium verhindern?

Quoted

Die Auswahl an "AG-Fächern" ist einfach zu gering. Ausserdem sollte es wohl möglich sein, stattdessen eine Sprache zu erlernen - genau sowas sieht die derzeitige PO auch vor, ohne es jedoch zu ermöglichen.

Und wer sagt, dass nicht zwei Grundlagenvorlesungen in der Chemie dem Informatiker nicht genauso gut tun würden wie eine in Recht und die andere in Ethik? Oder, zwei Vorlesungen in Linguistik? Oder Psychologie? etc.
"AG" steht in unserer Studienordnung für "Allgemeinwissenschaftliche Grundlagen". Ich sehe nicht, wieso es sich bei Vorlesungen aus der Chemie um allgemeine Grundlagen handelt. Hier handelt es sich vielmehr um ein Nebenfachangebot.

Dein Vorschlag sollte dann also vielmehr lauten: Studium Generale (soweit nicht sowieso schon in Katalog AG enthalten) in den Katalog B integrieren.



Ich finde Deine Ideen interessant, jedoch fehlen mir nachvollziehbare Begründungen.
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9

Sunday, July 3rd 2005, 11:06pm

Quoted

Original von Gauss

Quoted

Es ist derzeit möglich, auf Antrag weitere Lehrveranstaltungen in den Katalog AG aufzunehmen.

Da könnte man natürlich einige sinnvolle Lehrveranstalltungen hinzufügen.
Keine Frage. Dazu müßten aber entsprechende Anträge gestellt werden (was nur leider so gut wie niemand tut). Eine selektive Erweiterung des Kataloges AG halte ich sogar für sehr viel sinnvoller als eine pauschale Erweiterung um das Studium Generale.
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Markus

the one and only Unterstrich!

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10

Monday, July 4th 2005, 1:12am

Quoted

Original von Gauss
Es gibt nicht wenige Studenten die mal ein Bummelsemester einlegen und weniger als 20 CP machen, dann aber normal weiterstudieren. Kann ja immer mal was dazwischenkommen... ist ja auch nicht schlimm, aber die müsste man dann gleich rausschmeissen.


Abgesehen von dem dazwischenkommen (zB. Krankheit im Semester, die längere Zeit die Teilnahme an der Vorlesung / Prüfung verhindert, unplanmäßige Schwangerschaften (letzteres eher selterner)) gibt es auch Leute, die während ihres Studium noch arbeiten müssen. Ich meine hierbei nicht jobben, sondern richtig für den Lebensunterhalt aufkommen. Dabei dauert das Studium in der Regel sowieso schon länger und entsprechende Leute sind durch Langzeitstudiengebühren schon genug gestraft. Daher sehe ich eine mindest CP Zahl pro Semester nicht als sinnvoll an.

Außerdem frage ich mich, was du damit erreichen möchtest? (Siehe dazu auch Joachims Anmerkung)
Mir fällt dazu spontan ein:
- Verringerung der Studentanzahlen -> "Faule" Studenten fallen raus, aber auch oben genannte Kondidaten sowie Studenten, denen das Klausuren schreiben nicht so leicht fällt und einfach zwei Anläufe für die Klausuren brauchen.
- Abschrecken vom Studiengang

Motivation? Ich persönlich würde das als zusätzlichen Stressfaktor ansehen ("ich muss soundsoviel dieses Semester, sonst habe ich 4 Jahre umsonst studiert").
Solltest du auf die "faulen" Studenten abzielen -> Die werden wahrscheinlich bedauerliger Weise noch genug Probleme bekommen.

Noch ein letztes postscriptum: Ein Student, der alles Vorlesungen fertig hat und nur noch seine Bachelorarbeit schreiben muss fällt auch unter die 20CP.
Charmant sein? Hab ich längst aufgegeben. Glaubt mir doch eh keiner...

Mac

Papa

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11

Monday, July 4th 2005, 10:46am

Ich sehe keinen Grund zusätzlichen Druck zu erzeugen, in dem man 20 CP pro Semester fordert.
Wie Markus schon sagte, gibt es Leute die nebenbei arbeiten müssen!!! Das verlängert in der Regel ein Studium zwangsläufig, wenn der Lebensunterhalt stark davon abhängt. Das Studium muss von zahlreichen Studenten als Dual Studium betrieben werden. Der Semesterplan in der Studienordnung geht davon aus, dass man von den Eltern vollständig versorgt werden kann. Für die meisten dürfte das nicht zu treffen.
Das arbeiten nebenbei zu ermöglichen verbessert für manche sogar die Qualität des Studiums, weil sie in manchen Nebenjobs, auch hier an der Uni, praktische Erfahrungen sammeln können. Den Instituten hier vor Ort werden ebenfalls Leute für die Forschungsarbeiten fehlen, wenn unsere Studenten unter dem Druck stehen auf jedenfall 20CP schaffen zu müssen.
"Faule Studenten", welche Bafög abhängig sind, bekommen schon ausreichend Druck vom Bafög Amt, denn diese müssen eine gewisse CP Anzahl nach dem 4. Semester vorzeigen können.
Studenten, welche kaum Prüfungen belegen, kaum eine Vorlesung besuchen, aber ihren Semesterbeitrag zahlen, finanzieren zumindest schon einmal unser Semesterticket mit und die Uni (->"Verwaltungsbeitrag").
Würden wir denn mehr Studenten immatrikulieren, wenn wir in höhren Semestern exmatrikulieren? Würde das irgendetwas verbessern?
Studenten für die dieses Studium nicht geeignet ist, werden irgendwann die Grenze mit den 10 Prüfungen knacken und können dann auch schon vor dem 5. Semester exmatrikuliert werden.
Ich denke nicht, dass eine 20 CP Leistungsregelung "ungeeignete" Informatik Studenten rausfiltert. Jeder hat irgendwo seine Schwächen und kann unter Umständen, weil er z.B. Mathe und E-Technik leichte Probleme hat, die 20 CP pro Semester mal nicht aufbringen. Ist aber sonst ein As in Programmierung und versteht meintetwegen auch noch tierisch viel von theoretischer Informatik.
Dein Vorschlag ist meiner Meinung nach eine Benachteiligung für einen Großteil unserer Studenten, reduziert die Studierendenzahl, reduziert die Attraktivität des Studiengangs, reduziert damit auch indirekt den Zuschuss für das Studentenwerk (richtet sich nach Anzahl der Studierenden an der Uni; Informatiker sind da sicherlicher nur der Tropfen auf dem heissen Stein, aber das Model könnte sich weiterverbreiten) und damit steigen die Mensa Preise,...
Kurz um ich würde das als wesentliche Verschlechterung der PO sehen.

justmy2cent

Mac

q_2

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12

Monday, July 4th 2005, 3:05pm

Quoted

Original von Gauss
Es gibt nicht wenige Studenten die mal ein Bummelsemester einlegen und weniger als 20 CP machen, dann aber normal weiterstudieren. Kann ja immer mal was dazwischenkommen... ist ja auch nicht schlimm, aber die müsste man dann gleich rausschmeissen.
Die können im nächsten dann die fehlenden CP nachholen. Kommt ihnen etwas "dazwischen", lässt sich entweder eine Härtefallregelung treffen oder sie werden in dem Semester beurlaubt (soll dann nicht zählen).

Prinzipiell sollen die Mindest-CP dazu dienen, das derzeitige Exmatrikulationskriterium (X Prüfungen aus dem Pflichtteil nicht bestanden) zu ersetzen. Natürlich lässt sich das insofern abmildern, als diese Regelung statt dessen genutzt wird:

Quoted

Original von Gauss
Dort [in einem PO Vorschlag; Anm. Ego] mußten nach dem dritten Semester 20 CP vorhanden sein und nach jedem weiteren Semester jeweils 10 weitere CP.


Quoted

Original von Mac
Jeder hat irgendwo seine Schwächen und kann unter Umständen, weil er z.B. Mathe und E-Technik leichte Probleme hat, die 20 CP pro Semester mal nicht aufbringen. Ist aber sonst ein As in Programmierung und versteht meintetwegen auch noch tierisch viel von theoretischer Informatik.

Prima, dann kann er ja doch ausgleichen.
Wer derzeit im zweiten Semester z.B. keine Matheprüfung antritt, hat derzeit trotzdem 39 CP erreicht (wenn ich mich nicht verrechnet habe).

Quoted

Original von Markus
Außerdem frage ich mich, was du damit erreichen möchtest? (Siehe dazu auch Joachims Anmerkung)
Mir fällt dazu spontan ein:
- Verringerung der Studentanzahlen -> "Faule" Studenten fallen raus, aber auch oben genannte Kondidaten sowie Studenten, denen das Klausuren schreiben nicht so leicht fällt und einfach zwei Anläufe für die Klausuren brauchen.
- Abschrecken vom Studiengang

Eben weil das mehrfache Angehen der Prüfungen möglich wird, werden diejenigen bevorteilt: Für sie gilt das derzeitige Limit nicht.

Die anderen versuchen sich zu der Zeit zusätzlich am SQL-Kurs und haben bei Bestehen ihr Studium etwas kürzer gemacht - ohne einen Freiversuch als Versicherung für die Pflichtfächer zu verspielen, in denen sie schlechter sind.

Diejenigen, welche länger brauchen, weil sie arbeiten müssen (was auch ich übrigens machen muss) sollten mit den 9 (alt) oder 19 (neu) Semestern auskommen - zum Vergleich: Die Regelstudienzeit wird mit 6 Semestern angesetzt.

Eben dadurch wird der Studiengang nicht abschreckender, sondern attraktiver.


Quoted

Original von Gauss
Zur Beschränkung : Der Rekord liegt, glaube ich so bei 13 Prüfungen pro Semester die mal geschrieben und bestanden wurden.
Ein anderer Rekord : Bachelor in 4 Semestern = 45 CP / Semester
10 Prüfungen * 4 CP(Durchschnitt) = ungefähr 40 CP
Beides wäre nichtmehr erlaubt.

Doch.
- Mit 90 CP pro 2 Semester bist du deutlich über den geforderten 40 CP pro 2 Semester.
- 10 Prüfungen * 4 CP * 2 Semester = 80 CP
- Dann heben wir das Limit für max. Prüfungen/Semester auf 15 an (mit einem "nach Genehmigung durch [Person] auch mehr") oder streichen es ganz.

Das Limit "max. Prüfungen/Semester" soll dazu dienen, den Arbeitsaufwand für die Prüfer zu mindern, indem sich die Studis nicht mehr zu 50 Prüfungen anmelden, um dann später mal zu schauen, welche sie antreten. Ich sehe aber ein, dass es ganz gestrichen werden kann/ garnicht eingeführt werden braucht - bei den E-Ings. geht es auch ohne.


Quoted

Original von Joachim

Quoted

Original von q_2
Das Umstrittene zuerst:
Gut, für die 20 CP kann man eine Regelung finden, welche Kombinierte Prüfungsleistungen zulässt. Etwa: "Alle 2 Studiensemester müssen 40 CP, die für die XY berechtigen, erworben werden."
"die für die XY berechtigen"? Diesen Teil des Satzes verstehe ich nicht.

Zielt darauf ab, dass der Studi nicht einfach 40 CP aus seinem zweiten Studiengang anrechnet. Die 40 CP sollen dich dem "Bachelor/Master" in der Inf. näher bringen.


Quoted

Original von Joachim
"AG" steht in unserer Studienordnung für "Allgemeinwissenschaftliche Grundlagen". Ich sehe nicht, wieso es sich bei Vorlesungen aus der Chemie um allgemeine Grundlagen handelt. Hier handelt es sich vielmehr um ein Nebenfachangebot.

Dein Vorschlag sollte dann also vielmehr lauten: Studium Generale (soweit nicht sowieso schon in Katalog AG enthalten) in den Katalog B integrieren.

Das klingt auch sehr gut. Lass uns aber beim derzeitigen AG-Angebot bleiben. Zwar habe ich dort lediglich nur die geforderte Zahl an Fächern belegt und besucht, aber die dort vermittelten Grundlagen waren nicht allgemein sondern auf die Anwendung im jeweiligen Fachgebiet ausgerichtet. Zumindest gelingt es mir nicht, Kants Imperativ gewinnbringend in anderen Fächern einzusetzen. ("Du sollst nur die Kanalcodizes formulieren, die du auch von anderen erwarten würdest" ??)

Allgemein wären die Grundlagen in der Chemie (als Beispiel) zwar auch nicht, aber zumindest hätte der Student welche ausserhalb seines Tellerrandes gesehen. Es gebe also keine Veränderung in der Qualität, sondern vielmehr in der Quantität des Angebotes.

Gerade das breite Angebot ist ein Vorteil der Uni Hannover - wieso sollte man den Informatikern diesen Vorzug versperren?
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Mac

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Monday, July 4th 2005, 3:42pm

Du willst also mit der 20 CP Leistungsforderung unbeschränkte Freiversuche einbringen. Das mag für manche Leute, welche nur fürs Studium leben funktionieren und ihnen die 10 mal durchfallen Regelung nach den Freiversuchen die ersten 5 Semester ersparen. Aber wie gesagt ist es ein enormer Stress Faktor! Ich verstehe nicht, in wie fern ein derartiger Druck das Studium attraktiver machen soll. Das erläutere doch bitte noch einmal.
Was sind deine Hintergrundgedanken dazu?

Benjamin

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14

Monday, July 4th 2005, 4:01pm

Quoted

Original von q_2
Allgemein wären die Grundlagen in der Chemie (als Beispiel) zwar auch nicht, aber zumindest hätte der Student welche ausserhalb seines Tellerrandes gesehen. Es gebe also keine Veränderung in der Qualität, sondern vielmehr in der Quantität des Angebotes.

Gerade das breite Angebot ist ein Vorteil der Uni Hannover - wieso sollte man den Informatikern diesen Vorzug versperren?


Anmerkung:
Das wir gewisse Dinge nicht wählen können, muss nicht unbedingt an unserem Studiengang liegen. Bevor wir bei uns Veranstaltungen aus anderen Fakultäten o.ä. aufnehmen, müssen uns die anderen diese ersteinmal zur Verfügung stellen. Dieses ist dann unter anderem auch eine finanzielle/kapazitative Sache.
Es gab zum Beispiel schonmal die Anregungen, dass wir Bio(informatik) als B-Fach bekommen. Dieses soll beim letzten mal daran gescheitert sein, dass die Biologen uns dieses nicht anbieten wollten/konnten. Solange uns etwas nicht geboten wird, können wir es auch nicht aufnehmen.
(Kann gerade leider nicht beurteilen, ob diese durchaus wichtige Anmerkung zum Studium Generale paßt.)
Es gibt nur eine bessere Sache als auf dem Wasser zu sein: Noch mehr auf dem Wasser sein.

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15

Monday, July 4th 2005, 6:05pm

Quoted

Original von q_2
Prinzipiell sollen die Mindest-CP dazu dienen, das derzeitige Exmatrikulationskriterium (X Prüfungen aus dem Pflichtteil nicht bestanden) zu ersetzen. Natürlich lässt sich das insofern abmildern, als diese Regelung statt dessen genutzt wird:

Quoted

Original von Gauss
Dort [in einem PO Vorschlag; Anm. Ego] mußten nach dem dritten Semester 20 CP vorhanden sein und nach jedem weiteren Semester jeweils 10 weitere CP.
Bitte korrekt zitieren, das von Dir zitierte hat nicht gauss geschrieben.

Quoted

Lass uns aber beim derzeitigen AG-Angebot bleiben. Zwar habe ich dort lediglich nur die geforderte Zahl an Fächern belegt und besucht, aber die dort vermittelten Grundlagen waren nicht allgemein sondern auf die Anwendung im jeweiligen Fachgebiet ausgerichtet. Zumindest gelingt es mir nicht, Kants Imperativ gewinnbringend in anderen Fächern einzusetzen. ("Du sollst nur die Kanalcodizes formulieren, die du auch von anderen erwarten würdest" ??)
"Allgemeinwissenschaftliche Grundlagen" ist ja auch nicht so zu verstehen, daß Du auf fachlicher Ebene in der Informatik eine Anwendung dafür finden kannst. Englisch für Informatiker bringt dich beispielsweise fachlich in der Informatik auch nicht weiter.

Es geht vielmehr um Fähigkeiten, die von der Informatik lösgelöst sind und zur nicht-fachlichen Befähigung beitragen, beispielsweise also Fremdsprachen, wissenschaftliche Prinzipien, Ethik oder Betriebswirtschaftslehre.

Quoted

Allgemein wären die Grundlagen in der Chemie (als Beispiel) zwar auch nicht, aber zumindest hätte der Student welche ausserhalb seines Tellerrandes gesehen.
Um "über den Tellerrand zu sehen" und andere fachliche Qualifikationen zu erwerben, ist der Katalog B da. Ich gebe zu, der Übergang zwischen AG und B ist fließend, jedoch finde ich die Trennung im derzeitigen LVK ganz gelungen.

Quoted

Es gebe also keine Veränderung in der Qualität, sondern vielmehr in der Quantität des Angebotes.

Gerade das breite Angebot ist ein Vorteil der Uni Hannover - wieso sollte man den Informatikern diesen Vorzug versperren?
Da bin ich ganz Deiner Meinung. Aber auch dies läßt sich selektiv durch Einbringung von Anträgen in die Studienkommission meiner Meinung nach besser lösen als die pauschale Ergänzung um das Studium Generale.
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Richard Hamming, 1962

q_2

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Tuesday, July 5th 2005, 11:43pm

Darf ich einen Zwischenstand festhalten?

1. unbegrenzte Freiversuche
Opposition: niemand (aus der Studentenschaft)
Sinn: Risikobereitschaft der Studis steigern, schnelleres Studium begünstigen
Tangiert: "Prüfer", könnten steigenden Arbeitsaufwand scheuen
Referenz: E-Ings.

2. Öffnung des LVK AG
Opposition: niemand
Sinn: Vorteil des breiten Studienangebots der Uni Hannover den Informatikern öffnen
Tangiert: "Anbieter" von Lehrveranstaltungen, Stichwort: Zustrom

3. Abschaffen des LVK AG, Einführen des Studium Generale
Opposition: einige Bedenken, nicht näher spezifiziert
Sinn: Weitergehende Öffnung des LVK AG; Umkehren der "begrenzten Auswahl" zu "Generalklausel mit Negativen"

4. Einführung der Mindestpunktzahl pro Semester
Opposition: Studenten mit hoher Semesterzahl (könnten mit ausreichend hoher maximal möglicher Semesterzahl zufrieden sein)
Sinn: Konzession für unbegrenzte Freiversuche

--

Da ich einerseits einen breiten Zuspruch für 1. erhalte aber andererseits erwarte, dass 4. im gleichen Zuge als Eingeständnis umgesetzt werden muss, schlage ich eine Abwägung vor:

Wieviele Studenten können/wollen ihr Studium innerhalb von, sagen wir mal, 14 Semestern abschließen und wieviele nicht?
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Hummel

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Wednesday, July 6th 2005, 7:48am

Was würden einem denn unendlich viele Versuche bei Prüfungen nützen, wenn man sowieso (fast) alle bestehen müste um seine Punkte zu bekommen ?
Ich denke durch so ein Modell würde man erreichen, dass

- man nur noch nach den Creditpoints gehen würde und versuchen würde Prüfungen deswegen zu bestehen ( und nicht mit einer guten Note (die ja auch bei der Zulassung zum Master eine Rolle spielen könnte) oder weil man es wirklich verstanden hat (in vielen Prüfungen würde man nur stur alles in sich reinpauken und es dann auch schnell wieder vergessen)

-viele Studenten sich eher an Unis einschreiben würden, die dieses Modell nicht hätten und der Studiengang somit an Zuspruch verlieren würde usw.


Und außerdem soll Studieren ja auch noch etwas Spaß machen, man soll sich dafür begeistern können und auch selber lernen seine Zeit und Prüfungen frei einzuteilen.

Und das mit den 14 Semestern ist doch etwas weit hergeholt. Im Studiengang bekommt man ja schon Druck vom Bafög-Amt und welcher Arbeitgeber nimmt denn jemanden, der 20 Semester studiert hat ?

Sir_Tobias

Praktikant

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18

Wednesday, July 6th 2005, 10:13am

Es hilft ungemein, erst nachzudenken und dann zu schreiben.

Man stelle sich mal folgendes vor: Jeder muß pro Semester 20 CP schaffen, was würde jeder vernunftbegabte Mensch tun: Sich für ALLE Prüfungen anmelden, die sich nicht gerade überschneiden.Wer würde sein Studium wohl dann noch beenden? Daß der Veranstaltungs- und Korrigieraufwand sich ins Unermeßliche steigert, kann man sich wohl denken.
Jedoch wäre ich schon für eine Aufweichung der Beschränkung der nicht bestandenen Klausuren auf höchstens zehn. Meiner Meinung trägt das nicht gerade zu einem schnellen Studium bei, da man sich schon sehr reiflich überlegen muß, wann man wo seine Versuche "verschleudert".

  • "Joachim" is male

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Wednesday, July 6th 2005, 10:37am

Quoted

Original von q_2
1. unbegrenzte Freiversuche
Opposition: niemand (aus der Studentenschaft)
Sinn: Risikobereitschaft der Studis steigern, schnelleres Studium begünstigen
Tangiert: "Prüfer", könnten steigenden Arbeitsaufwand scheuen
Referenz: E-Ings.
"Risikobereitschaft der Studis steigern": Ein Studium ist kein Glücksspiel.

Mit dieser Regelung begünstigst Du allerdings auch schlechte Noten. Wenn Studierende eine Prüfung bestehen sollten, an der sie sonst nie teilgenommen hätten, ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß sie diese Prüfung mit einer schlechten Note bestehen.

Ich bin eher der Ansicht, daß man die "Ernsthaftigkeit" der Prüfungsvorbereitung fördern sollte, indem eben (wie bisher) bei vielen nicht-bestandenen Prüfungen Konsequenzen drohen.

Ziel der Studiengänge sollte es ja sein, die Studienrenden auf bestimmte Weise zu qualifizieren. Und Studierende, die viel "Risiko" zeigen (so wie du es nennst) und dadurch nur mit Glück und schlechten Noten bestehen, halte ich nicht für besonders qualifiziert.

Ein weiterer Nachteil unbegrenzter Freiversuche: Nicht-bestandene Prüfungen werden wahrscheinlich in jedem Semester erneut versucht, bis sie bestanden werden. Mit der Zeit sammeln sich aber nicht-bestandene Prüfungen an und führen so zu einer sehr hohen Prüfungsbelastung in jedem Semester. Studierende, die sich auf viel mehr Prüfungen vorbereiten müssen als es im Regelstudienplan vorgesehen ist, werden jedoch aufgrund der höheren Belastung in allen Prüfungen schlechter abschneiden als sie es tun würden, wenn sie sich auf weniger Prüfungen vorbereiten müßten. Eine unbegrenzte Freiversuchsregelung fördert also die Gefahr der "Überlastung" und kann zu schlechteren Noten und insgesamt *weniger* bestandenen Prüfungen führen. Gerade letzteres ist nicht akzeptabel.

Quoted

3. Abschaffen des LVK AG, Einführen des Studium Generale
Opposition: einige Bedenken, nicht näher spezifiziert
Nicht näher spezifiziert? Wie ich bereits mehrfach erläutert habe, geht das Studium Generale an der Idee des Kataloges AG vorbei, da viele Veranstaltungen des Studium Generale eher Nebenfachcharakter haben und daher in Katalog B gehören.

Außerdem hast Du mir meine Frage noch nicht beantwortet, wovon genau wir hier überhaupt reden. Du solltest mal eine komplette Liste der zum Studium Generale gehörigen Lehrveranstaltungen präsentieren. Ich habe jedenfalls bisher keine solche finden können.

Quoted

4. Einführung der Mindestpunktzahl pro Semester
Opposition: Studenten mit hoher Semesterzahl (könnten mit ausreichend hoher maximal möglicher Semesterzahl zufrieden sein)
Sinn: Konzession für unbegrenzte Freiversuche
Dies ist (im Gegensatz zur Freiversuchsregelung) meiner Meinung nach ein gutes Mittel, um zu einem schnellen Studium anzuregen. Wie bereits diskutiert ist es allerdings sehr problematisch für Studierende, die sich das Geld für ihren Lebenunterhalt selber erarbeiten müssen. Und Sonderregelungen für solche Studierende bringen nichts, da diese problemlos von allen anderen Studierenden ausgenutzt werden können.

Eine mögliche Alternative: Bereits bestandene Prüfungsleistungen sind nur 8,9 oder 10 (ich will mich hier auf keine Zahl festlegen) Semester lang "gültig" und verfallen dann. Wer länger als diese Anzahl von Semestern braucht, muß die Prüfungsleistungen aus den ersten Semestern also nachholen. Für Leute, die wirklich länger brauchen, weil sie evtl. anderweitig beschäftigt sind, sollte das kein zu großes Hindernis sein, da der jeweilige Stoff ja noch präsent sein sollte und von daher die zugehörigen Prüfungen leicht erneut ablegbar sein sollten. "Bummelstudenten" hingegen werden auf diese Weise motiviert, das Studium zu vollenden bevor die ersten (oder mehr) Prüfungsleistungen verfallen.

Meinungen dazu?
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Benjamin

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Wednesday, July 6th 2005, 10:53am

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Original von Joachim

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3. Abschaffen des LVK AG, Einführen des Studium Generale
Opposition: einige Bedenken, nicht näher spezifiziert
Nicht näher spezifiziert? Wie ich bereits mehrfach erläutert habe, geht das Studium Generale an der Idee des Kataloges AG vorbei, da viele Veranstaltungen des Studium Generale eher Nebenfachcharakter haben und daher in Katalog B gehören.

Außerdem hast Du mir meine Frage noch nicht beantwortet, wovon genau wir hier überhaupt reden. Du solltest mal eine komplette Liste der zum Studium Generale gehörigen Lehrveranstaltungen präsentieren. Ich habe jedenfalls bisher keine solche finden können.


Eine Info zum Studium Generale bei den E-Technikern gibt es z.B.
hier: http://www.geml.uni-hannover.de/DPA-Seit…um-Generale.htm (als PDF)
Quelle: http://www.fet.uni-hannover.de/forum/vie…tudium+generale

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Original von Joachim

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4. Einführung der Mindestpunktzahl pro Semester
Opposition: Studenten mit hoher Semesterzahl (könnten mit ausreichend hoher maximal möglicher Semesterzahl zufrieden sein)
Sinn: Konzession für unbegrenzte Freiversuche
Dies ist (im Gegensatz zur Freiversuchsregelung) meiner Meinung nach ein gutes Mittel, um zu einem schnellen Studium anzuregen.


So eine Regelung war IMHO mal im Gespräch, sie wurde dann aber nicht in die Ordnungen aufgenommen. Die damals angedachte Regel war
(n-2)*10 CP, n >=3 ist aktuelles Semeser
Siehe Sitzungsprotokoll: http://www.fsinf.uni-hannover.de/uploads…fFSRsitzung.pdf
Es gibt nur eine bessere Sache als auf dem Wasser zu sein: Noch mehr auf dem Wasser sein.