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hyperion

Erfahrener Schreiberling

  • "hyperion" is male

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21

Monday, July 10th 2006, 1:24pm

Quoted

Original von Nadja
"Filesystem" das Dateiensystem. D.h. die Datei wird irgendwo auf dem Rechner liegen

aha und wie soll man wissen ,wo sich das überhaupt befindet?
bei meinem Account war halt nur das Haupt (persönliche Ordner) Verzeichnis da!

(intra-) web ==> dann müssen wir nur noch eine www. .... Adresse bekommen .


Du bekommst ein Loginnamen mit Passwort ausgeteilt. Dort arbeitest Du dann in dem Home Ordner dieses Loginnames. Mach da einfach einen neuen Ordner auf ("mkdir java" oder wie Du ihn nennen möchtest), wechsel da rein "cd java" und dann editier Deinen Source Code (vielleicht mit BlueJ oder einem anderem Editor Deiner Wahl).

Wie Du in der Kommandozeile kompilierst, weißt Du (mit javac und java)?

Es geht den Prüfern einfach nur darum, dass jeder Teilnehmer genau die gleichen Vorraussetzungen hat. Internet wird damit auch abgeschaltet, es sind warscheinlich nur die Seiten der Java Vorlesung aktiv.
"Der Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit." --Marie von Ebner-Eschenbach

gundi

Praktikant

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22

Thursday, August 17th 2006, 6:10pm

Quoted

Original von donnergurgler
Ab sofort sind Informationen zur Prüfung auf der Vorlesungs-Webseite.

In den nächsten Tagen wird Lars auch Listen vorbereiten, wo denjenigen,
die die Prüfungsvoraussetzungen voraussichtlich erfüllen, ein
Prüfungstermin zugeteilt wird.

Wegen Eclipse:
Ich bitte zu beachten, dass die Prüfung auf jungfräulichen Prüfungsaccounts
auf den Rechnern in F411/111 stattfindet.

D.h. wenn man Eclipse das erste Mal startet, rödelt es erstmal rum und man
muss noch Einstellungen festlegen.
Effizienter ist da vielleicht die Benutzung eines einfachen Editors
und javac/java auf der Konsole.

Es kann keine Rücksicht darauf genommen werden, wenn jemand Schwierigkeiten mit Eclipse hat, bzw. wenn jemand es bisher versäumt hat, sich mit den Rechnerpools
vertraut zu machen!
Der Umgang mit dem System (Linux, ein Windowmanager, java/javac, mkdir, mind. einer der installierten Standardeditoren, ...) wird vorausgesetzt.

Man bekommt keinen 'Zettel auf Papier' (?) sondern die Aufgabenstellung liegt wahrscheinlich
im Filesystem oder (Intra-) Web.

Die Prüfung läuft im Prinzip wie die Abnahme der Übungsaufgaben ab,
das Programm muss also bei frau nicht 100%ig laufen !!!!! ;)

Ich werde auch während der Prüfung ständig verfügbar sein, z.B. um Grenzfälle bestanden/nicht bestanden zu entscheiden.

Viel Erfolg,
Matthias

gundi

Praktikant

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23

Thursday, August 17th 2006, 6:13pm

Die Prüfung läuft im Prinzip wie die Abnahme der Übungsaufgaben ab,
das Programm muss also bei frau nicht 100%ig laufen !!!!! ;)





Habe die Nachprüfung nicht bestanden, da von uns doch eine compilierbare Programm verlangt wurde.Wie viel Punkte musste man haben um zu bestehen?Schade, dass man keine Kopie von der Programm,was geschrieben wurde, bekommen kann.

  • "Joachim" is male

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24

Thursday, August 17th 2006, 6:28pm

Quoted

Original von gundi
Schade, dass man keine Kopie von der Programm,was geschrieben wurde, bekommen kann.
Wofür brauchst Du das denn?
The purpose of computing is insight, not numbers.
Richard Hamming, 1962

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julianr

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25

Thursday, August 17th 2006, 9:33pm

Hättest du Bescheid gesagt, hätte das sicher jemand per ssh von außen gesichert *hust* ;)

firefly

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26

Thursday, August 17th 2006, 11:36pm

Ich hab die Nachschreibeklausur in Java leider nicht bestanden.

Ich wüßte jetzt gerne, wie oft man so eine Java-Prüfung überhaupt wiederholen darf/kann. Hab ich jetzt schon 2 Versuche verbraucht, oder doch nur meinen Freiversuch???

julia

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27

Friday, August 18th 2006, 8:08am

hi,
wie war denn die Nachholprüfung?
Was kam dran?
was wurde verlangt?
sind viele durchgefallen?

julia

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  • "Joachim" is male

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28

Friday, August 18th 2006, 8:27am

Quoted

Original von firefly
Ich hab die Nachschreibeklausur in Java leider nicht bestanden.

Ich wüßte jetzt gerne, wie oft man so eine Java-Prüfung überhaupt wiederholen darf/kann.
Nahezu beliebig oft. Du solltest lediglich § 23 (Endgültiges Nichtbestehen) und § 15 (Absatz 8, Freiversuche) der Prüfungsordnung im Auge behalten.
The purpose of computing is insight, not numbers.
Richard Hamming, 1962

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yv

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29

Friday, August 18th 2006, 11:21am

Wenn du als 2 Versuche die eigentliche Java-Prüfung und die Nachprüfung meinst, dass war das natürlich nur 1 Versuch bzw. Freiversuch.
Ich würde dir aber empfehlen, vor dem nächsten Versuch dieser Vorlesung auf jeden Fall etwas Programmiererfahrung zu sammeln, speziell bei Java bietet es sich z. B. an, kleine Programme fürs Handy zu schreiben oder so, die sind graphisch inzwischen so gut unterstützt, dass sie bestimmt auch für Anfänger geeignet sind. Somit leiden dann nicht die anderen Vorlesungen des Semesters darunter, dass du Java nachholen musst.

sommla

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  • "sommla" is male

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30

Friday, August 18th 2006, 4:08pm

Quoted

Original von julia
wie war denn die Nachholprüfung?
Was kam dran?
was wurde verlangt?
sind viele durchgefallen?


Vielleicht wäre richtig: Sind überhaupt welche durchgekommen? ;)

Soweit ich weiss, die Gruppe vor uns ist fast komplett durchgefallen, bei uns hat/haben nur einer/zwei bestanden - gleiches Ergebnis.
Hat sich also überhaupt nich gelohnt gestern. Viele aus Gruppe 1 meinten schon vorher, man soll lieber Eis essen gehen oder den Tag anders sinnvoll zu nutzen - zum Beispiel mit Angeln, Gurken-WettEssen oder Wattebällchen-Weitwurf... mhh, wäre vielleicht lustiger gewesen..

Aufgabe war es ein Array zu sortieren, durch Aufteilung in mehrere Teilstücke und TeilsTeilstücke mit instanceof und ContainerKrams und Merge und blubb und irgendwas - es war sehr interessant :P

Ich fand das so gut, das mach ich alles nochmal rocke =) *lach*
Lieber ein Haus im Grünen als 'nen Grünen im Haus.

julia

Trainee

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31

Friday, August 18th 2006, 4:53pm

waaaaaaaaaas?, soviele durchgefallen?, musste das Programm einwandfrei laufen? , Hat Herr Becker korrigiert?

Hogi

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32

Friday, August 18th 2006, 5:27pm

die richtige frage lautet: wie viele von denen, die aufgrund der nun aus kulanzgründen abgeschafften selektion der nachprüflinge nicht dabei gewesen wären, haben die prüfung nun doch bestanden? ich vermute mal: keiner.

sommla

Junior Schreiberling

  • "sommla" is male

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33

Friday, August 18th 2006, 10:11pm

Quoted

Original von julia
musste das Programm einwandfrei laufen? , Hat Herr Becker korrigiert?


Es musste compilierbar sein, gab aber auch wieder Teilpunkte wie bei der normalen Prüfung...

Ja, Herr Becker hat bei jedem korrigiert. Übungsbetreuer waren diesmal nicht anwesend.
Lieber ein Haus im Grünen als 'nen Grünen im Haus.

julianr

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34

Saturday, August 19th 2006, 10:12am

Hogi, ich weiß zumindest von einem.

Also wenns wirklich nur ein weiterer Sortier-Algo war, dann ist Kompilierbarkeit ja die geringste der Anforderungen. Um das zu packen, hätte man in der Zwischenzeit ja nur die erste Klausuraufgabe daheim nochmal intensiv bearbeiten müssen... naja.

gundi

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35

Sunday, August 20th 2006, 10:24pm

Ich habe 10 Punkte in Nachprüfung gehabt.Da meine Programm nicht fehlerfrei compilierbar war, habe ich keine weitere Punkte gekriegt.
In alle andere Fächer bei 50 % Punkte zählt die Klausur als bestanden.
Nur hier sind 13 von 19 Punkte nötig.Ich verstehe das nicht und finde das nicht richtig.

  • "Joachim" is male

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36

Sunday, August 20th 2006, 10:40pm

Quoted

Original von gundi
Ich habe 10 Punkte in Nachprüfung gehabt.Da meine Programm nicht fehlerfrei compilierbar war, habe ich keine weitere Punkte gekriegt.
Mehr als die Hälfte der erreichbaren Punkte für ein Programm, das nicht praktisch verwendet werden kann und daher de facto wertlos ist, finde ich schon relativ großzügig.

Quoted

In alle andere Fächer bei 50 % Punkte zählt die Klausur als bestanden.
Das stimmt nicht. Ich habe selber schon Prüfungen erlebt, bei denen die Bestehensgrenze höher als 50 % lag. Ich sehe zudem keinen Grund, warum eine Prüfung bei 50 % als bestanden gelten sollte. Diese (zugegeben übliche) Grenze finde ich ziemlich willkürlich.

Quoted

Nur hier sind 13 von 19 Punkte nötig.Ich verstehe das nicht und finde das nicht richtig.
Das Argument "oft liegt die Grenze tiefer, also ist es falsch, wenn sie mal höher liegt" finde ich nicht überzeugend. Selbst wenn man davon ausgeht, daß 50 % der erreichbaren Punkte die "richtige" Bestehensgrenze sind, darf man bei dieser Prüfung nicht vergessen, daß es sich um eine Wiederholungsprüfung handelte. Diese sollte meiner Meinung nach immer schwerer sein als die Erstprüfung, da den Prüflingen nun die Art der Prüfung bekannt ist und zudem mehr Zeit zur Vorbereitung zur Verfügung stand. Außerdem ähnelte in diesem konkreten Fall die Aufgabe in der Wiederholungsprüfung ("Array sortieren") einer Aufgabe in der Erstprüfung. Und daß kompilierbare Programme nicht das allerschlechteste sind, wurde hier im Forum ja bereits deutlich.

Ich kann Deine Kritik ehrlich gesagt überhaupt nicht nachvollziehen.
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denial

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37

Monday, August 21st 2006, 1:06am

Also mal ehrlich, ihr hattet ein halbes Jahr Zeit zu lernen wie man kleine Programme in Java schreibt.
Da in einer solchen Prüfung das Hauptaugenmerk weder auf D&A noch auf API Kenntnissen liegt, sollte die Kompilierbarkeit des abgegebenen Programms das Mindeste sein was der Prüfer erwarten kann.
Und es ist ja nicht so, als würde der Compiler keine Hinweise auf die Fehler geben.

Das hier erinnert mich an meine kleine Schwester. Die bekommt im Informatik Grundkurs 10 Punkte, kann aber in keiner der beiden behandelten Programmiersprachen (Prolog und Java) ein simples Hello World zustande bringen. Außer SWI-Prolog und Eclipse bei sich zu installieren, hat sie nämlich nichts weiter zu Hause dafür gemacht.
Und dann meckert sie, daß sie im Kunst LK nur einen Punkt mehr bekommen hat...

Was wollt ihr im späteren Berufsleben machen, wenn ihr etwas programmieren sollt? Kurzfristig in der VHS einen Kurs belegen?
Jemand der in seinem Lebenslauf ein Informatik Studium stehen hat, sollte in der Lage sein in einer gängigen Programmiersprache zu programmieren.

gundi

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38

Monday, August 21st 2006, 11:24am

Joachim, es gibt starke und schwache Studenten, dafür gibt es Noten 1 und 4.
Eine 4 habe ich verdient,(so wie viele andere Studenten, die nicht bestanden haben), nun das Problem ist, dass jemand will diese 4 nicht geben.

MergeSort ist ein Sortiervervahren, der innerhalb von 1 Stunde nicht so einfach zu verstehen (für schwache Studenten!) ,auch dann,wenn ich die Erstprüfung zu Hause bearbeitet habe und ein compilierbares Programm mit gehabt hatte.

Man muss nicht vergessen, alle Studenten sind unterschiedlich, jede hat irgendwo seine Schwierigkteiten.

  • "Joachim" is male

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39

Monday, August 21st 2006, 11:50am

Quoted

Original von gundi
Eine 4 habe ich verdient,(so wie viele andere Studenten, die nicht bestanden haben), nun das Problem ist, dass jemand will diese 4 nicht geben.
Damit hast Du aber immer noch nicht erläuert, warum Du der Meinung bist, eine 4 verdient zu haben (beziehungsweise warum in dieser Prüfung die Bestehensgrenze bei 50 % liegen sollte).

Quoted

MergeSort ist ein Sortiervervahren, der innerhalb von 1 Stunde nicht so einfach zu verstehen (für schwache Studenten!)
Das Aufteilen eines Arrays in zwei Teile und das Vergleichen zweier Zahlen sind zusammen mit dem (bereits aus dem ersten Semester bekannten!) Prinzip der Rekursion nicht innerhalb einer Stunde zu verstehen? Wenn mir das jemand erzählen würde, der sich noch nie in seinem Leben mit Algorithmen beschäftigt hat, fände ich das in Ordnung. Aber ein Informatik-Student?

Deine Worte klingen für mich so, als ob die Unterscheidung in "starke" und "schwache" Studenten in Stein gemeißelt ist. Die "schwachen" haben es also verdient zu bestehen, nur weil sie "schwach" sind und dies auch keinesfalls selber ändern können? Ein Studium dient ja gerade dazu, um aus "Informatik-schwachen" Menschen "Informatik-starke" zu machen. Wir reden hier über die Grundlagen der Programmierung, nicht über irgendwelche abgedrehten Spezialthemen!

Quoted

,auch dann,wenn ich die Erstprüfung zu Hause bearbeitet habe und ein compilierbares Programm mit gehabt hatte.
Immerhin hättest Du mit einem compilierbaren Programm vermutlich die zum Bestehen notwendigen Punkte bekommen. Insbesondere die Tatsache, daß jemand ein compilerbares (nicht-triviales) Programm abliefern kann, zeigt doch eine gewisse Fähigkeit zur systematischen Software-Entwicklung. Und das ist (finde ich) schon ein paar Punkte wert.

Quoted

Man muss nicht vergessen, alle Studenten sind unterschiedlich, jede hat irgendwo seine Schwierigkteiten.
Da stimme ich Dir zu. In diesem Studiengang gibt es jedoch keine Abschlußprüfungen, in denen sich Schwächen in einem Fach durch Stärken in einem anderen ausgleichen lassen. Von daher muß in jeder Prüfung eine gewisse Mindestleistung von den Prüfern verlangt werden. Und gerade bei so elementaren Sachen wie Java finde ich, daß sich niemand, der sich irgendwann mal Informatiker nennen möchte, dort eine Schwäche erlauben darf.

Würdest Du Dir von einem Architekten ein Haus planen lassen, der keine Baupläne zeichnen kann?
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Richard Hamming, 1962

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dluebke

Trainee

  • "dluebke" is male

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40

Monday, August 21st 2006, 1:58pm

Programmiersprachen und Klausurstandards

Hmm, ich weiß gerade nicht, wie ich diesen Beitrag hier formulieren soll, ohne dass er aggressiv wirkt. Also sorry schonmal, es ist nicht böse gemeint, was ich schreibe.

Trotzdem stellt sich mir die Frage, was Studenten erwarten in einer Programmierprüfung können zu müssen, um zu bestehen? In einer Programmiervorlesung soll man programmieren lernen. Und das mindeste, was d.h. ist doch wohl ein übersetzbares Programm zu schreiben?!

Meiner Meinung nach hätte keiner (auch nicht in der Erstprüfung) bestehen dürfen, der nicht ein lauffähiges Programm abgegeben hat. In 60 Min. (war doch so?) sollte es doch möglich sein ein solches Programm zu erstellen.

Gerade bei solch kleinen Aufgaben wie das Sortieren von ein paar Dingen ist die Aufgabe doch so bemessen, dass man sie auch so bewerten könnte (und eigentlich meiner Meinung nach auch sollte), dass das ganze Programm laufen muss - wenn nicht, dann sieht man sich halt das Semester danach noch einmal. Das kann passieren, durchzufallen ist ja nun auch nichts schlimmes. Aber man sollte sich schon überlegen, warum das der Fall ist.

Es wurde oft genug gesagt (auch in diesem Forum) , dass man Programmieren nur durch Programmieren lernen kann. Wer diese einfache Weisheit befolgt hätte, also 3 Monate programmiert hätte, für den wäre es ein leichtes ein wenigstens lauffähiges Programm innerhalb von einer Stunde zu erstellen. Wer aber versucht hat, sich gegen jeden Rat von aussen mit "gefälschten" Übungen durchzumogeln oder nicht regelmäßig eigenständig programmiert hat, der muss sich nun auch nicht wundern.

Eine bestandene Javaprüfung soll ja schließlich ein Nachweis sein, dass man in Java wenigstens grundlegende Programme entwickeln kann. Wer noch nicht einmal einen erfolgreichen javac-Aufruf produzieren kann, hat diese Anforderungen sicherlich nicht erfüllt. Und da braucht man dann im Nachhinein auch nicht lamentieren, dass man ja eine 4 verdient hätte - dies ist schlicht und ergreifend einfach nicht der Fall!

Ich persönlich freue mich auf jeden Fall das Softwareprojekt... Soll das auch bestanden werden können, ohne dass das Programm lauffähig ist? Oder sollen das wieder irgendwelche (vll sogar zugekauften) Helfer richten? Mein Gott, was für einen Anspruch sollen wir denn dann noch an eine Programmierausbildung stellen? Wir überlegen gerade, wie wir Euch noch ein paar mehr Techniken beibringen können, die wir für wirklich wichtig erachten. Aber wenn ein Java-ähnliches Programm, was nicht läuft und nicht mal einen einfachen Algorithmus erfüllt, schon gut genug für einen Informatiker ist, dann können wir uns das ja auch schenken - oder auch nicht.

Sorry, aber solche Kommentare finde ich echt frustrierend und entsprechen ganz sicher nicht dem Anspruch einer Informatikausbildung an einer deutschen Uni.

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