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SethGecco

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Saturday, August 19th 2006, 10:23am

Also mich als Ausländer nervt langsam die Diskussion hier. Sie führt irgendwie ins Nirvana.

Auch wenn die Deutschen wirklich so böse und grausam sein sollten, stehen wohl jedem die Türen dieses Landes offen. Man kann nicht 82 Millionen verändern, aber man kann sich ändern und wer sich nicht ändern will, kann sich auch ein anderes "Land" suchen. Das ist meine "ausländische" Meinung.

Ich bin schließlich derjenige, der damit zurecht kommen soll. Entweder weiß ich mich gegen Unfreundlichkeit, Ungerechtigkeit, Vorurteile o.ä. zu wehren oder peng!!!

Die durchaus wichtigere Frage wäre die Außenpolitik des Westens in Betracht zu ziehen, denn durch sie bilden sich immer wieder extremistische, meist islamistische Gruppierungen, die für Terror und Unruhe auf der Welt sorgen, was auch ein schlechtes Bild auf alle muslimisch oder zumindest ähnlich aussehende Bevölkerung wirft. Aber naja..........what goes around comes back around.............der Westen bezahlt im Moment den Preis für den Iran-Irak Krieg, als sie einen Saddam groß gemacht haben, für einen Afghanistan gegen Sowjetunion, als sie einen Bin Laden groß gemacht haben. Hassan Nassrallah und Ahmadineschad sind die Produkte dieses kurzfristige Denkens des Westens in den Spätachtzigern und jetzt muss sich die ganze Welt fürchten, was wohl ein paar teilweise gut ausgerüstet Verrückte nach Lust und Laune anstellen werden.

SethGecco

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Saturday, August 19th 2006, 10:41am

Noch etwas zum Thema: Glaubwürdigkeit des Korans.

Der Koran wurde erstmals schriftliche festgehalten, als Othman ibn Affan der 3. Kalif das muslimische Reich regierte. Davor hat man den Koran per Überlieferungen und auswendig gelernt. Wer weiß also, was die Koranpublizierer dazu gedichtet haben und was sie weggelassen haben, als Mohamed schon einige Jahre tot war und nicht jeder lesen konnte. :rolleyes:

migu

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Saturday, August 19th 2006, 10:51am

Quoted

Original von SethGecco
Also mich als Ausländer nervt langsam die Diskussion hier. Sie führt irgendwie ins Nirvana.
Ich denke aber auch, dass diese Diskussion immer unlesbarer geworden ist. Das ist schade, denn das ursprüngliche Thema finde ich gar nicht so uninteressant.

Quoted

Auch wenn die Deutschen wirklich so böse und grausam sein sollten, stehen wohl jedem die Türen dieses Landes offen. Man kann nicht 82 Millionen verändern, aber man kann sich ändern und wer sich nicht ändern will, kann sich auch ein anderes "Land" suchen. Das ist meine "ausländische" Meinung.

Ich bin schließlich derjenige, der damit zurecht kommen soll. Entweder weiß ich mich gegen Unfreundlichkeit, Ungerechtigkeit, Vorurteile o.ä. zu wehren oder peng!!!
Ja, man muss sich mit seiner Umwelt arrangieren. Das geht mir als Deutschem aber genauso wie jedem Ausländer. Jedenfalls habe ich nur sehr eingeschränkt den Eindruck, dass ich dadurch, dass ich hier geboren bin und meine Wurzeln habe, so viel leichter mit dieser Gesellschaft und ihren Menschen zurecht komme.

Quoted

Die durchaus wichtigere Frage wäre die Außenpolitik des Westens in Betracht zu ziehen, denn durch sie bilden sich immer wieder extremistische, meist islamistische Gruppierungen, die für Terror und Unruhe auf der Welt sorgen, was auch ein schlechtes Bild auf alle muslimisch oder zumindest ähnlich aussehende Bevölkerung wirft. Aber naja..........what goes around comes back around.............der Westen bezahlt im Moment den Preis für den Iran-Irak Krieg, als sie einen Saddam groß gemacht haben, für einen Afghanistan gegen Sowjetunion, als sie einen Bin Laden groß gemacht haben. Hassan Nassrallah und Ahmadineschad sind die Produkte dieses kurzfristige Denkens des Westens in den Spätachtzigern und jetzt muss sich die ganze Welt fürchten, was wohl ein paar teilweise gut ausgerüstet Verrückte nach Lust und Laune anstellen werden.
Aus deinen Worten lese ich heraus, dass immer "der Westen" für alle Übel auf dieser Welt verantwortlich ist. Wenn dem so wäre, würdest du dann befürworten, dass man alle Regierungen in den von dir genannten Staaten gleich entmachtet und durch Vertreter westlicher Staaten ersetzt? Dann wärest du wenigstens konsequent.
Genauso müsste man dann sämtliche Probleme in Deutschland den alliierten Siegern des Zweiten Weltkriegs anlasten. (Was für ein Schwachsinn.)
Nein, islamistischer Terror ist bestimmt nicht die Wirkung westlicher Außenpolitik. Schön, wenn es so einfach wäre und der Schuldige immer so leicht zu benennen wäre. Die Islamisten als Opfer des Westens. Sehr witzig.

Natürlich hast du Recht, wenn du bestimmte Entscheidungen der Politik kritisierst: Da wurden Fehler gemacht. Deshalb grundsätzlich die Verantwortung auf "den Westen" zu schieben, halte ich für ebenso falsch wie gefährlich.
tar: Anlegen eines leeren Archivs wird feige verweigert.

godzila

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Saturday, August 19th 2006, 11:59am

Quoted

Original von SethGecco
Also mich als Ausländer nervt langsam die Diskussion hier. Sie führt irgendwie ins Nirvana.


Übrigens, wenn man übers Thema "Integration" in Deutschland diskutiert, es muss doch um Menschen aus aller Farben gehen, nicht nur die Türken oder Moslem,sondern alle. Ich glaube, nur Leute, die Informationen zusammenbasteln können, und dann abstrakt denken, die zuletzt konkret beweisen können, dass sie integriert sind. Man muss nicht nur die Unterschiede erkennen, aber auch die akzeptieren & respektieren, wie es ist. Niemand kann allgemein sagen, die Deutschen sind schlecht/böse, oder die Amis sind besser/super süß. Klar, wie auch bei jeder Kultur, es geben Vorteile & Nachteile. Ich denk, jeder hier vertritt nur seine eigene Meinung aufgebaut auf seiner eigenen Erfahrung.

Quoted

Die durchaus wichtigere Frage wäre die Außenpolitik des Westens in Betracht zu ziehen, denn durch sie bilden sich immer wieder extremistische, meist islamistische Gruppierungen, die für Terror und Unruhe auf der Welt sorgen, was auch ein schlechtes Bild auf alle muslimisch oder zumindest ähnlich aussehende Bevölkerung wirft. Aber naja..........what goes around comes back around.............der Westen bezahlt im Moment den Preis für den Iran-Irak Krieg, als sie einen Saddam groß gemacht haben, für einen Afghanistan gegen Sowjetunion, als sie einen Bin Laden groß gemacht haben. Hassan Nassrallah und Ahmadineschad sind die Produkte dieses kurzfristige Denkens des Westens in den Spätachtzigern und jetzt muss sich die ganze Welt fürchten, was wohl ein paar teilweise gut ausgerüstet Verrückte nach Lust und Laune anstellen werden.





Das Problem ist, ich seh es nicht, dass Islam diesmal schuldig sein muss, ebenso nicht die Westen, obwohl die radikalen Führer jetzt als Produkt des Westens selbst sein könnten. Wir sind klar Leute, die nur an diesem Tag leben ("people living in the present day"!), was vorbei ist, sollte es eigentlich vorbei sein, aber im Praxis/in der Realität ist es leider nicht wie in der Theorie. Die Amis hatten früher Bin Laden geholfen, weil er vllcht "gut" war, und nun müssen die ihn zur Strecke bringen. Zwar ist es klar, dass es egal ist, in welchem Konflikt man sich beteiligt, jeder hat Recht, sich zu verteidigen, aber zu sagen, welches weiß oder schwarz ist, ist es nicht so einfach, denn es geht um Menschen. Es ist so ähnlich, wie das Problem, das die Amis nun mit den Schwarzen zum Beispiel haben. Ich kann dazu nicht sagen, ob die richtig Menschen mit schlechter Mentalität sind oder nicht, da wenn ich schwarz wär, konnte es sein, dass ich auch Scheiß machen würde, was die da jetzt machen, wie ein paar Leute dazu meinen. Es ist vllcht nur eine Frage des Pechs!


Quoted

zitiert vom "Hotel Rwanda :

"I never killed people before, but in the middle of chaos and that kind of situation, you should decide yourself, kill or to be killed, and I have no choice in order to survive, my friend, I learn fast straight away without theory, just learning by doing, I killed with my barehands, I was so shocked afterward, my friend, you can imagine"

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Merryluzy

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Saturday, August 19th 2006, 12:38pm

hat hier irgendjemand behauptet, dass "alle Deutschen so schlimm und böse" seien? Das stimmt natürlich nicht!

zu deiner "Glaubwürdigekeit des Korans":
hat das mit der momentane Disskusion zu tun?

Quoted

Ich denk, jeder hier vertritt nur seine eigene Meinung aufgebaut auf seiner eigenen Erfahrung.

Jepp!

Quoted

Übrigens, wenn man übers Thema "Integration" in Deutschland diskutiert, es muss doch um Menschen aus aller Farben gehen, nicht nur die Türken oder Moslem,sondern alle.

stimmt, wir tun so, als ob nur diese Gruppe ein "Problem" darstellen würde.
Ich habe aber mit anderen Gruppierungen keine Erfahrung.

edit: hast du dir schon mal den "Gesinnungstest" angeschaut?


Ich denke, dafür dass in den Ferien so wenig los ist, ist diese Unterhaltung für mich eine Abwechslung.
Wer was mitteilen möchte, darf es tun, wer nichts davon wissen will, ebenfalls.

Gruß.
-------------------------------------------------------------
Edit:
hier die Stellungnahme von jemand anderem:

Quoted


ich will lieber definieren, was Integration für mich NICHT bedeutet:
* sie bedeutet nicht, daß ich für mich maßgebende Werte und Normen, die die Mehrheit nicht für sich bindend hält, aufgebe oder lockere.

*sie bedeutet nicht, daß ich meine Muttersprache zugunsten der Mehrheitssprache vernachlässige oder aufgebe.

*sie bedeutet nicht, daß ich in der Mehrheitsgesellschaft untergehen muß, seis auch durch die Kleidung

*sie bedeutet nicht, daß ich meine Meinung "anpassen" muß (an die allgemein geläufige Meinung), weil ich sonst auf jeder Ebene "Ärger" bekommen könnte..

Zur positiven Begriffsdefinition gehört für mich:
- das Bemühen, die landsläufige Sprache so gut es geht zu erlernen.
- das Akzeptieren und Einhalten von Gesetzen und Ordnungen.
- der ehrliche und fleißige Erwerb des eigenen bzw. des Familienunterhalte.
- dazu gehört: keine Ausbeute des aufnehmenden Landes betreiben.

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migu

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Saturday, August 19th 2006, 1:19pm

Quoted

Original von Merryluzy
zu deiner "Glaubwürdigekeit des Korans":
hat das mit der momentane Disskusion zu tun?
Nein, ich denke nicht. Weiter oben wurde aber schon mal über den Koran gesprochen. Es passt also ganz gut in den "Themenmix" dieses Threads, oder?
Merryluzy, findest du nicht, dass du manchmal durch Argumentationslosigkeit auffällst? Warum gehst du nicht einfach inhaltlich auf das ein, was SethGecco sagte? (Das ist wirklich nicht böse gemeint.)

Zu dem, was SethGecco sagte:
Bücher sind stets Menschenwerk. Jeder darf natürlich etwas anderes glauben. Dann sollte er aber nicht versuchen, mit Menschen, die nicht dasselbe glauben, darüber zu "diskutieren".
Ich denke, dieses Thema können wir uns deshalb sparen.

Quoted

Original von gozila
Ich denk, jeder hier vertritt nur seine eigene Meinung aufgebaut auf seiner eigenen Erfahrung.
Ja. Aber was willst du damit sagen? Dass alle Meinungen gleich viel Wert sind?

Quoted

Original von Merryluzy

Quoted

Original von gozila
Übrigens, wenn man übers Thema "Integration" in Deutschland diskutiert, es muss doch um Menschen aus aller Farben gehen, nicht nur die Türken oder Moslem,sondern alle.

stimmt, wir tun so, als ob nur diese Gruppe ein "Problem" darstellen würde.
Sehe ich auch so. (Ich weiß nicht, aber für eine breitere Diskussion fehlen uns vielleicht auch gute Quellen.)

Quoted

Autor unbekannt?
ich will lieber definieren, was Integration für mich NICHT bedeutet:
...
Dem stimme ich soweit zu.

@Merryluzy: Kannst du bei Zitaten bitte den Autor angeben? Das schafft Klarheit und vereinfacht die Diskussion. Beim Zitat weiter oben z.B. musste ich erst nachsehen, dass es von "godzila" ist.
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127

Saturday, August 19th 2006, 2:08pm

Quoted

Original von SethGecco
Noch etwas zum Thema: Glaubwürdigkeit des Korans.

Der Koran wurde erstmals schriftliche festgehalten, als Othman ibn Affan der 3. Kalif das muslimische Reich regierte. Davor hat man den Koran per Überlieferungen und auswendig gelernt. Wer weiß also, was die Koranpublizierer dazu gedichtet haben und was sie weggelassen haben, als Mohamed schon einige Jahre tot war und nicht jeder lesen konnte. :rolleyes:
Was willst Du damit aussagen? Die Bibel hat (wie so ziemlich alle "alten" Texte) genau dasselbe Problem.

Es geht dabei doch viel weniger um Glaubwürdigkeit oder Authentizität von Texten, sondern darum wie mit dem geschriebenen Wort heute umgegangen wird.
The purpose of computing is insight, not numbers.
Richard Hamming, 1962

godzila

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Saturday, August 19th 2006, 7:18pm

Quoted

Quoted


Original von godzila
Ich denk, jeder hier vertritt nur seine eigene Meinung aufgebaut auf seiner eigenen Erfahrung.


Original von migu
Ja. Aber was willst du damit sagen? Dass alle Meinungen gleich viel Wert sind?


Der Satz alleine wäre nicht im Kontext. Ich hab da oben so geschrieben, da ich zu SethGecco sagen wollte, niemand meinte, die Deutschen böse sind. Das war nur aus Erfahrung.

Quoted

Original von migu

Sehe ich auch so. (Ich weiß nicht, aber für eine breitere Diskussion fehlen uns vielleicht auch gute Quellen.)


Ich hab das Gefühl, dass du vllcht ein Bisschen pessimistisch geworden bist. Obwohl es keine berühmten Leute wie Joschka Fischer oder Bin Laden bei dieser Diskussion gibt, aber ich denk, wir sind doch die "guten" Quellen, und man kann immer noch selbst googeln, um Bescheid zu wissen, ob die Infos hier stimmen oder nicht.

Ich denk, das Thema ist für mich interessant genug, wenn man sieht, dieses solche "Integration"-Problem passiert überall in der Welt mit heterogenen Kultur. Also, als Informatiker kann man sich beispielsweise profitieren lassen. Was wäre mit einer These für Doktorarbeit über die Integration von Roboter & Kultur : "Man, Machine, & Culture : The next generation of AI implementation".


Quoted

Original von Joachim

Quoted

Original von SethGecco
Noch etwas zum Thema: Glaubwürdigkeit des Korans.

Der Koran wurde erstmals schriftliche festgehalten, als Othman ibn Affan der 3. Kalif das muslimische Reich regierte. Davor hat man den Koran per Überlieferungen und auswendig gelernt. Wer weiß also, was die Koranpublizierer dazu gedichtet haben und was sie weggelassen haben, als Mohamed schon einige Jahre tot war und nicht jeder lesen konnte. :rolleyes:

Was willst Du damit aussagen? Die Bibel hat (wie so ziemlich alle "alten" Texte) genau dasselbe Problem.

Es geht dabei doch viel weniger um Glaubwürdigkeit oder Authentizität von Texten, sondern darum wie mit dem geschriebenen Wort heute umgegangen wird.


Stimmt! Früher gaben es Probleme in der christlichen Welt mit der "alten" Bibel, da die Leute sehr auf der Bibel basierten. Übrigens, jeder weiß, früher war es so in der christlichen Welt, dass die Leute an dem Motto "Gold, Glory & Gospel" glaubten, heutzutage aber lieber "Gold, Glory & G-Spot" ;) Wir würden bloß im Teufelskreis rumlaufen,wenn man immer Islam bzw. Koran als schwarzes Schaf betrachten. Und ich würde lieber 10 Professoren aus Uni Hannover, die schon im Ruhezustand sind, nach Baghdad losschicken, anstatt Soldaten. Damit die Leute da in Bahdad was richtiges lernen können. Ich meinte, solche Leute müssten ja schon genug "Gold & G-Spot" haben,vllcht möchten die auch endlich ihre "Glory" noch mehr haben.

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migu

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129

Saturday, August 19th 2006, 7:38pm

Quoted

Original von godzila

Quoted

Original von migu
Ja. Aber was willst du damit sagen? Dass alle Meinungen gleich viel Wert sind?

Der Satz alleine wäre nicht im Kontext. Ich hab da oben so geschrieben, da ich zu SethGecco sagen wollte, niemand meinte, die Deutschen böse sind. Das war nur aus Erfahrung.
Ach so. OK.
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SethGecco

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Sunday, August 20th 2006, 12:16am

Punkt 1. Ich will mit dem Beitrag zur Glaubwürdigkeit des Korans sagen, dass nicht alles, was drin steht unbedingt "vom Gott" stammen soll und auch nicht alles, was drin steht seine Richtigkeit hat. Es hätte jeder Schreiber damals etwas weglassen oder etwas dazuschreiben können, so dass die Bedeutung verfälscht wird.

Punkt 2. Ich sage nicht, dass der Westen die alleinige Schuld am Terror in der Welt hat, aber der Westen hat definitiv ihren erheblichen Anteil dran. 2002 wurden durch oppositionelle Gruppen Irans im Ausland die Pläne des iranischen Regimes zur Urananreicherung mit genauen Fotos und Beweislagen der Öffentlichkeit präsentiert. Erst vor etwa einem Monat im Jahre 2006 hat es der UN-Sicherheitsrat (wo außer China und Russland hauptsächlich der Westen vertreten ist) fertig gebracht eine Resolution zum Thema Iran und Atom zu verabschieden. Dieser Prozess hat 4 Jahre gedauert, weil man versucht hat mit Beschwichtigungspolitik bei dem iranischen Regime als Öllieferant nicht in Ungnade zu fallen.

Ich habe noch den Zeitungsartikel, wo sich die 4 Außenminister Joschka Fischer, Jack Straw, Dominique De Villpen und Kharrazi in Teheran getroffen haben und einen Deal ausgehandelt haben, damit der Iran seine Sache durchziehen kann. Erst mit dem Aufkommen Ahmadineschad, einem Mann, der das sagt, was 27 Jahre lang im Iran an der Tagesordnung ist (Israel von der Landkarte wegzuwischen) scheinen alle erst aufmerksam geworden zu sein. Ich hoffe, das sollte erstmal als ein kleines Beispiel genügen.

Es gibt auch genug andere Beispiele, wo solche Länder im Nahen Osten versucht haben ihr Schicksal in eigene Hände zu nehmen und die Extremisten zu entmachten, wo unter anderem die CIA dagegen angekämpft hat, weil sie wußten, dass sie wahrscheinlich noch weniger Nutzen haben werden, wenn liberale Regierungen an die Macht kämen.

Merryluzy

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131

Sunday, August 20th 2006, 10:10am

Morgen,

ohne eure Beiträge gelesen zu haben, hab ich mir schon Gedanken zur "Glaubwürdigkeit des Koran" gemacht. *fleißig*

Meine Intension war nicht "Lehrer" zu spielen.


Erstmal finde ich diese Hinterfragungen sehr gut.
Ich dachte mir nur, dass diese Frage bei "Sind Religionen sinvoll?" eher gepasst hätte. Und ich gebe zu, dass ich mich bewusst da heraus halte.
-----------------------------------------------------------------------

So, was hab ich gefunden: aus dem Vorwort von der Koranübersetzung von M. W. Hofmann:

[...]Gleichwohl gilt nach der Natur der Sache, dass die Überzeugung von der Authentizität der koranischen Offenbarung, so plausibel sie sein mag, erstlich und letztlich Glaubenssache ist. [...]
Hingegen kann die Historizität des Korans wissenschaftlich bewiesen werden. Dass sein uns vorliegender Text authentisch ist, also dem entspricht, was tausende von Muslimen zum Todeszeitpunkt Muhammads auswendig kannten, wird auch von der westlichen Orientalistik nicht mehr bestritten.
Es verhält sich mit dem Koran insofern anders als mit den Schriften des Alten und Neues Testaments. Diese stammen bekanntlich von unterschiedlichen Autoren aus unterschiedlichen Jahrhunderten; manche dieser Autoren sind unbekannt, und zahlreiche sogenannte heilige Texte sind ohne jeden Zweifel manipuliert worden. Der eigentliche Begründer des Christentums, Paulus, hat Jesus nicht einmal gekannt. [...]
----------------------------------------------------------------------

Die Frage, ob jemand in seinem Auswendiggelernten Fehler (absichtlich oder unabsichtlich) enthielt, ist berechtigt.
Wenn man jedoch die Anzahl der tausenden Auswendiglerner beachtet und dann alle miteinander vergleicht und dann einige Ungereimtheiten auftraten, wird man jene nicht zur Zusammenfassung des Korans heranziehen. Ich weiß, dass bei der Zusammenfassung des Korans sehr streng umgegangen wurde.
Außerden denke ich, dass jene Auswendiglerner große Ehrfurcht gehabt haben müssen.
---------------------------------------------------------------------------
---------------------------------------------------------------------------

@migu: wegen dem Zitieren: ich hab es aus einem anderen Forum gefunden.
Ich glaube die Person hieß litfa.
Wie kann ich zitieren, sodass ich "Original von XYZ" nicht per Hand eintippen muss?

Quoted


Original von Joachim:

Es geht dabei doch viel weniger um Glaubwürdigkeit oder Authentizität von Texten, sondern darum wie mit dem geschriebenen Wort heute umgegangen wird.

wollt ihr darüber reden? Ich weiß nicht wie in diesem Forum umgegangen wird, aber wenn wir uns zu sehr vom Hauptthema entfernen, könnte es doch sein, dass dieses Thread geschlossen wird, oder ist das nicht so?

@godzila: was ist ein G-Spot?

----------------------------------------------------------------------
Edit: Aus Seite 5:

Quoted


Original von migu

Gut. Ein Rezensent ("christiangapp") bei Amazon aber schreibt zu diesem Buch u.a.: "[...] Dass die Erscheinungen den religiösen und politischen Absichten Mohammeds offensichtlich dienlich waren und immer zum richtigen Zeitpunkt kamen, wird nicht hinterfragt [...] Das Buch ist somit leider ein weiterer Beleg dafür, wie weit wir auch zu Beginn des dritten Jahrtausend von einer textkritischen Darstellung des Islam entfent sind, wie sie für christliche Überlieferungen längst selbstverständlich ist."
Das gibt mir zu denken. Der Rezensent zeigt sich zudem - anders als die anderen - als Fachmann, der auch andere Biographien Mohammeds als Vergleich anführt. Eine Biographie sollte schon wissenschaftlichen Ansprüchen genügen, wenn sie in einer Diskussion angeführt wird.


Im Einband steht auch, dass sich diese Biographie auf die frühesten Quellen stüzt. M. Lings hatte gar nicht die Absicht, Muhammads Leben wissenschaftlich auseinanderzunehmen oder zu durchleuten. Es stellt lediglich ein sehr ausführliches Beschreiben seines Lebens dar.

Klar, wirst du, wenn es da um Engel, Offenbarungen,... geht, dem nicht glauben (weil wissenschaftlich nicht belegbar). Ich finde es trotzdem lesenswert, da man viele Hintegründe und ihn besser versteht.
Machen wir uns nichts vor: über Muhammad herrschen doch etliche hauptsächlich negativ besetzte Meinungen, was sich nicht zuletzt auch im Karikaturenstreit spiegelte.

Klar, gefallen mir manche Tatsachen nicht. Als Pazifist kann ich Kriege niemals verstehen. Aber wenn ich (tatkräftig) angegriffen werde, werde ich mich(wie fast jeder Mensch) auch dagegen wehren. Und daher habe ich doch Verständnis.

Für mich war wichtig, was/wann/wie/wieso Muhammad etwas erlebte.
Ich möchte hier anmerken, dass ich niemanden zu irgendwas überreden/überzeugen will. Wie heißt so schön: "Euch euer Glaube, mir meiner."

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godzila

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Sunday, August 20th 2006, 12:37pm

D

Quoted

Original von Merryluzy
@godzila: was ist ein G-Spot?


das ist nicht so wichtig. :D

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Dr. Jekyll

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133

Sunday, August 20th 2006, 7:57pm

Quoted

Original von Merryluzy
Klar, gefallen mir manche Tatsachen nicht. Als Pazifist kann ich Kriege niemals verstehen. Aber wenn ich (tatkräftig) angegriffen werde, werde ich mich(wie fast jeder Mensch) auch dagegen wehren. Und daher habe ich doch Verständnis.


Dann bist du kein Pazifist. Aber das nur am Rande.

Doc.
Wer in einem gewissen Alter nicht merkt, daß er hauptsächlich von Idioten umgeben ist, merkt es aus einem gewissen Grunde nicht. [Curt Goetz]

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Merryluzy

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134

Monday, August 21st 2006, 10:49am

Albert Einstein ist ein bekannter Pazifist.
Trotzdem hat er dazu beigetragen die Atombombe zu entwickeln.
Später "entschuldigte" er sich in einem Brief an (ich weiß nicht mehr wen), in dem es so was ähnliches wie
"manchmel muss man Gewalt anwenden"
schrieb.

Wahrscheinlich werde ich die Sendung im Fernsehen nicht mehr wieder finden.
Falls jemand andere Quellen findet, her damit.

Wikipedia sagt zwar, dass seine theoretischen Arbeiten keine bedeutende Rolle für den Bau der Atombombe gespielt habe, aber ich glaube in der besagten Sendung gehört zu haben, dass er sich persönlich für dessen Entwicklung eingesetzt habe.

Dr. Jekyll

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135

Monday, August 21st 2006, 10:56am

Okay, das wird ein wenig OT hier, aber ein Pazifist lehnt auch von aussen aufgezwungene Gewalt, zum Beispiel zur Selbstverteidigung, vollständig ab.

Doc.
Wer in einem gewissen Alter nicht merkt, daß er hauptsächlich von Idioten umgeben ist, merkt es aus einem gewissen Grunde nicht. [Curt Goetz]

godzila

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Monday, August 21st 2006, 11:52am

Quoted

zitiert von http://www.iol.co.za/index.php?set_id=1&…20451041525R131

Unseen Einstein letters set for display


Einstein's opposition to nuclear warfare has already been documented, but his letters to Shinohara also show him defending himself on a personal level and trying to reconcile his pacifism.
...

But Einstein, whose Jewish origins led him to flee Germany in 1933 for the United States after Adolf Hitler came to power, also said that war was sometimes acceptable.

"I didn't write that I was an absolute pacifist but that I have always been a convinced pacifist. That means there are circumstances in which in my opinion it is necessary to use force," he wrote.


das was sie vllcht meinte, jepp,Einstein hatte einen Kontakt mit einem japanischen Physiker, bei ihm hat er sich dafür entschuldigt. Doch, obwohl er sich nicht direkt beteiligt im "Manhattan Project" hat. (Das Projekt wurde sofort unter der Leitung vom amerikanisch-jüdischen Physiker Oppenheimer gestartet, nachdem USA einen Brief von Einstein über die Lage in Deutschland derzeit gewusst haben,dass Deutschland Atombombe auch entwickeln wollte). Seine Theorie aber war die Grundlage, eine Atombombe aufzubauen.

p.s. : seht ihr wie er kein ABSOLUTer Pazifist meinte, ich denk, er mochte immer was RELATIVes im Leben.

Quoted

zitiert von
http://www.time.com/time/time100/scienti…einstein02.html

In 1929, TIME noted in a cover story on the physicist that "Albert Einstein's theories have altered human existence not at all." That would not last — the fields of electronics, quantum physics and space travel all bear his fingerprint now (though we're still waiting to see those twins in spaceships wearing watches). But that the atom could be split and its power unleashed — that one was the first to leap off the theoretician's blackboard.


Ich denk, ich hab auch seinen Entschuldigungsbrief irgendwo gelesen, aber ich weiß es nicht mehr wann & wo.Oder könnte es sein, dass ich die Wiedergeburt von Einstein?..ähhmm,,,

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Merryluzy

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Monday, September 4th 2006, 10:50am

Teil 1

Hallo,

Zuerst einmal: ich bin kein Islamexperte. Ich schreibe nur was und soviel ich weiß.
Außerdem frage ich mich im Nachhinein, ob es überhaupt was bringt, da ich mit Quellen argumentiere, die ihr (möglicherweise) gar nicht anerkennt.
Aber hier kommt mein Anteil.
Ich hoffe ich habe keinen beleidigt und nichts falsches geschrieben.

------------------------------------------------------------------------------------------------------

Denial: Seite 2
Eins ist jedoch seltsam. Auch die nicht-Kopftuch-tragenden Frauen haben die Möglichkeit ihre Schönheit durch Kleidung zu unterdrücken. Dennoch nutzen sehr viele die Möglichkeit diese mit Kleidung noch zu unterstreichen. Ist das alles nur Gruppenzwang? Und wenn nicht, haben die Kopftuch-tragenden Frauen nicht den Wunsch dasselbe zu tun? Fakt ist, daß sie dabei im unterbewußten Konkurrenzkampf aller Weibchen unserer Art in dieser lokalen Umgebung ein Handicap haben. So was kann sich dann u.U. in weniger Kontaktaufnahmen/Jahr äußern. Wir sind Schweine, die Welt ist ungerecht.

Kopftuchträgerinnen wollen gar nicht erst in Konkurrenz mit irgendjemand treten.


Migu: Seite 2
Umgekehrt wird ein Schuh draus: Für (manche?) gläubige Muslima ist das Tragen eines Kopftuchs (anscheinend) Pflicht. Sinn ist in der Tat nicht, attraktiver zu erscheinen, sondern natürlich das Gegenteil. Eine (muslimische) Frau soll keine fremden Männer anziehen. Dies ist Wunsch des (ihres) Mannes. Das Tragen eines Kopftuchs erfüllt also die Forderung des (Ehe-)Mannes (oder: der Männer i.A.) und stellt somit einen Akt der Unterwerfung der Frau unter den Mann dar. Etwas Positives kann ich daran wirklich nicht entdecken.
Nicht ohne Grund hat Atatürk das Kopftuchtragen in der Türkei in weiten Teilen verboten. Es ging ihm offensichtlich um eine Abkehr von archaischen Sitten und Normen und um eine Hinkehr zur Moderne und zur Freiheit des Indiviuums, also auch der Frauen. Ziel war, dem türkischen Staat zu Wohlstand zu verhelfen, was mit dem Festhalten an überkommenen Normen nicht möglich gewesen wäre. Insofern halte ich den Ansatz des türkischen Staates für einmalig in der "islamischen Welt". Dass es stets (auch in der Türkei) fundamentalistische Kräfte gibt, die die Gleichberechtigung der Frau nicht gerne sehen, versteht sich leider von selbst.

Ob das Tragen des Kopftuches Pflicht ist oder nicht, darüber streiten auch „Gelehrte“.
Ein steht fest, für die meisten gehört es dazu, wegen den Suren 24:31 33:59.
Es ist keine Unterwerfung dem (falls vorhandenen) Mann gegenüber, sondern eher eine Unterwerfung Gottes Geboten (siehe Def. von Islam).

Außerdem bedeutet für die meisten Kopftuchträgerinnen das Ausziehen des Kopftuchs dasselbe, wie wenn man sie zwingen würde, nackt herumzulaufen.
Könnt ihr jetzt verstehen, welche Bedeutung das Kopftuch hat?


Migu: Seite 3
Antisemitismus? Gutes Stichwort! Der gehört im radikalen, politischen Islam nämlich zur Grundausstattung. Aber wahrscheinlich nicht nur in diesem...
Denke bitte an folgendes: Islamisten sind gleichzeitig auch immer extreme Antisemiten. Und jetzt erzähle bitte nicht, alle Islamisten würden den Islam missbrauchen. Sie berufen sich nur konsequent auf die Wurzeln und Grundsätze desselben.

Ich habe glaube ich früher mal gesagt, dass Rassismus jeglicher Art verboten ist. Antisemitismus zählt dazu. Demnach, kann es keine Begründung auf islamischer Basis geben.
Sie missbrauchen den Islam gar nicht, weil sie ihn gar nicht gebrauchen!
Versteht ihr den Widerspruch nicht, diese Terroristen leben nicht den Islam.
Niemals ist Selbstmord und das Töten von Zivilisten aus islamischer Sicht bejahbar.
Ich habe von Hoffmann letztens in einer Reportage gehört, dass diese Taten gerade mit der allerhöchsten Strafe (also nach islamischer Sicht: ewige Hölle) bestraft werden.
Also nix da mit angeblichen Jungfrauen. So ein Schwachsinn.



Ich: Seite 3
Ich erlaubte mir dort ein Gedankenspiel.
Entschuldigt, natürlich funktioniert so eine Beziehung nicht! Worauf ich eher hinaus wollte, war: ob man als Kumpel/in mit jemanden trotzdem befreundet bleibt, falls sie ein Kopftuch irgendwann trägt. In einer Ehe/Partnerschaft ist das was anderes.



DrChaotica: Seite 3
Wie kam es denn nun zum Tragen des Kopftuchs, warum geschieht dies "für Allah"?
Findest du nicht, dass eine liberale, moderne Muslimin Zeichen setzen sollte und deshalb eben NICHT Koptuch tragen sollte?
Das ist es überhaupt, was ICH bei dieser Religion, so wie sie heute praktiziert wird, irgendwie vermisse. Es ist das erklärte Ziel des radikalen Islamismus, jedwede andere Religion auszumerzen (ich habe dieses Wort bewußt gewählt), bereits Karl May hat dies in seinen Büchern beschrieben. Nach den Terrorakten des 11. Septembers zum Beispiel hat die breite Masse der gemäßigten Muslime jedoch geschwiegen, es gab nicht etwa Demonstrationen gegen Gewalt, oder vergleichbares? Warum nicht, stimmten sie den Radikalen im Grunde zu, oder hatten sie Angst?

nein, ich finde nicht, dass ich ein Zeichen setzten müsste; Weil ich glaube, dass es dazugehört. Warum ich es dennoch nicht mache, bleibt meine Sache.
Warum kam es zum Kopftuchtragen? Ich mach es mir ein bisschen einfacher. Könnt ihr nicht einfach bei www.kopftuch.info
Achtung! diese Seite wird von der Ahmadiyya-Jemaat(=Sekte) betrieben. Ich selber habe die Seiten nur überflogen.
nachschauen und bei Bedarf Muslimas direkt fragen. Wäre auch interessant zu hören, wie diese reagieren.
Zu Karl May fällt mir ein Manuskript (Rassismus in der Weltliteratur) vom SWR2 http://www.swr.de/swr2/sendungen/wissen-…1/24/index.html
ein, wo es heißt (darf ich das hier eigentlich veröffentlichen?):
-----------------------------------------------------------------------------------------------------
Dem "leeren" Land verlangt nach westlicher "Füllung" - und nicht nur nach der des Schriftstellers. Den Moslems muss militärisch Kultur, Technik, Zivilisation - und natürlich das Christentum, die Religion der Liebe, beigebracht werden - ob sie nun wollen oder nicht. Die Abenteuerromane von Karl May - bis heute einer der meistgelesenen Jugendbuchautoren - bestätigen:

[…]

Erzählerin:
Die Islambilder Karl Mays bestätigen das Bild der Reiseliteratur des 18. Jahrhunderts und leisten bis heute wichtige Sozialisationsaufgaben. Die Regel ist der aggressive, brutale Moslem; die Ausnahme der "edle moslemische Wilde" oder westlich orientierte Moslem. Dann gibt es noch den Durchschnittsmoslem. Der ist schicksalsgläubig, passiv, führungsbedürftig und betont bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit:
[…]
--------------------------------------------------------------------------------------------------------

zum 11.September:
ja es stimmt, dass von muslimischer Seite nicht sofort die Demos anliefen. Jedoch später schon (viel zu spät m.M.n).
Aber wie war das vor 5 Jahren? Ich meine mich erinnern zu können, dass man eher Bilder von jubelnden Menschen aus dem Orient sah. Ich weiß nicht, wie man sich als Muslim darüber freuen konnte. Ich vermute, dass sie sich eher als Iraner, Iraker, Afghane freuten und nicht als Muslim.
Und wie haben die Muslime hier (in Europa) reagiert? Ich weiß, dass der Zentralrat der Muslime sofort eine Pressemitteilung veröffentlichte. Kam diese in der Tagesschau? Zudem haben sich viele Muslime zurückgezogen, weil sie sich „generalverdächtigt“ fühlten.
Viele wollten auch gar nicht wahrhaben, dass das Menschen aus ihren Reihen taten.
Komisch war auch, dass keiner meiner Freunde nachgefragt hat. Wahrscheinlich lag es daran, weil ich damals noch nicht viel mit Islam zu tun hatte.
Ich weiß noch aus dem Unterricht, da wurde der Islam so richtig durch den Kakao gezogen. Und was war? Kein Muslim hat sich gewehrt, weil wir wussten, dass es nicht bringen würde. Das war furchtbar, und falsch.
[/b]


Mac: Seite 3
Ich hab die Tage eine interessante Sendung auf Terra Nova gesehen... Leider ließ sie an vielen Stellen einige Fragen offen, aber zeigte doch etwas recht einfaches Islam!=Islam.

Islam als Religion und die muslimischen Gesellschaft.
Manche benutzen für die beiden Bereiche dasselbe Wort (Islam). Aber da führt zu schlimmen Missverständnissen. Was bedeutet Islam?

Das Wort al-islam bedeutet in der arabischen Linguistik:
Gefügigkeit, Unterwerfung, Versöhnung, Friedenschließen, Frieden, Sich-Fügen, Sich-Ergeben und Hingabe.

Aus der Wortwurzel s-l-m lassen sich weitere Wörter bilden.
As-salama (Lossagung, Aberkenung, blühendes Aussehen)
As-salam (Der Vollkommene, der Gruß, der Friede)
At-taslim (Ergebenheit unter Allah)
As-silm (Die Versöhnung, der Friede)
Ihr seht, dass es hier viele Bedeutungsnuancen gibt.



Ich: Seite 4
„ach so, das sagt ein "selbsternannter Islamexperte".“

Das war eine Anspielung auf die Show von Pispers mit dem Titel „11.September“?
An einer Stelle sagte er so was wie:
„Es gibt in Deutschland 80 Millionen bessere Fußballtrainer und 80 Millionen Islamexperten.“

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Merryluzy

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Teil 2

Zitat:
Propheten, der jeden umbringen ließ, der nicht zum Islam konvertieren wollte
stimmt nicht-->habe Biographie von Martin Lings gelesen.

ich habe mein Buch verliehen. Das kann dauern, bis ich es zurück erhalte.
Also dann erzähl ich, was in meinem Gedächtnis blieb:
z.B. waren zwei seiner Onkel Andersgläubige. Der eine war sein ärgster Feind, der andere sein Beschützer. Ich glaube, dass er keinen der beiden töten ließ.

Dann sein Schwiegersohn. Der war mit seiner Tochter(Muslima) verheiratet (zu dem Zeitpunkt noch erlaubt) und sie lebten in Mekka, während der Prophet mit fast allen Muslimen nach Medina ausgewandert war (weil sie verfolgt wurden). Es gab Krieg zwischen den beiden Gruppierungen (Mekkaner, Mediner). Und was macht der Schwiegersohn? Er zog in den Krieg. Also zog er aus mit der Absicht, den Vater seiner Frau umzubringen. Er wird gefangen genommen (und nicht getötet! Könnte man ja annehmen, so als Rache). Er wird durch die Halskette(die sie von der Mutter hat) der Tochter freigekauft(!). Der Prophet lässt ihn gehen unter der Bedingung, dass die Ehe geschieden wird (denn zu dem Zeitpunkt kam eine neue Offenbarung, die solche Mischeehen verbot). Er willigte ein.

Und dann gibt es noch einen Vorfall mit den dort ansässigen Juden, die einen Vertrag mit dem Propheten hatten (dass sie im Falle eines Krieges an seiner Seite stehend, im Gegenzug genossen sie Schutz). Sie haben ihn verraten. Das hat der Prophet erfahren. Krieg kam und endete positiv für die Mediner. Dann kam die Abrechnung. Alle wehrfähigen Männer wurden zum Propheten gebracht. Der Prophet fragte sie, ob er einen jüddischen Gelehrten über sie richten lassen soll und sie dessen Entscheidung annehmen würden. Sie bejahten. Nach jüddischem Gesetzt wird Verrat mit Tod bestraft. Und so gesah das auch. Klingt brutal. Ist es auch. Aber wie wird heute zwischen Staaten verfahren? Genauso. Verräter werden getötet. Das ist heute gangundgäbe. Und DAMALS bildete die muslimische Gemeinde einen islamischen Staat.

Deshalb bedeutete DAMALS der Glaubenswechsel vom Islam in eine andere gleich Verrat und wurde mit Tod geahndet. Das trifft heute nicht mehr zu. Dazu hat der ZMD auch eine Stellungnahme veröffentlicht. (Könnt ihr euch noch an den Fall Rahman erinnern?)



Dr.Chaotica: Seite 5
Vielleicht braucht der Islam einfach noch ein bisschen mehr Zeit, um sich zu reformieren

Ich wüsste gerne, was mit „Reformation des Islam“ gemeint ist?
Ich würde eher sagen: Reformation des muslimischen Gesellschaft, also eigentlich mehr Bildung.
Jedenfalls wird es niemals dazu kommen, einzelne Verse(nur weil man glaubt, sie nicht zu verstehen, oder nicht als zeitgemäß ansieht) aus dem Koran zu streichen.



Migu: Seite 5
Zu glauben, der Koran sei das überlieferte Wort Gottes und unhinterfragbar, ist meines Erachtens blind. Den Koran anzuzweifeln ist in islamischen Staaten oft lebensgefährlich - und nicht nur dort.


Ja, leider gibt es Fanatiker.

Kommen wir zu den Begriffen: „Glaube“ und „glauben.“
Die üblichen Definitionen:
-„innere Sicherheit, die keines Beweises bedarf“
-„primär (gefühlsmäßiges) Vertrauen, feste Zuversicht“
-„ohne Überprüfung, meist gefühlsmäßig ohne Beweis für wahr gehaltene Vermutung“
-„Gefühl, unbeweisbare Herzensüberzeugung“
-„im Gegensatz zu Wissen ein Fürwahrhalten ohne die unmittelbare Möglichkeit einer (wissenschaftlichen) Beweisführung oder einer Überprüfung“
-„(in der Philosophie) im Gegensatz zu Wissen ein Fürwahrhalten ohne methodische Begründung“
-(in der Tradition des christlichen Denkens) Unterscheidung zwischen Glauben und Wissen im Sinne eines konträren Gegensatzes“

Nach Kant bedeutet das: „Ich muss Wissen aufheben, um Platz für Glauben zu machen“

Aus diesen Definitionen ergibt sich, dass man dem arabischen Begriff „Iman“ auch nicht annähernd mit dem deutschen Wort „Glaube“ übersetzten kann, weil sein Bedeutungsinhalt Beweisführung, Logik und bewusste Verinnerlichung (d.h. die wesentlichen Inhalte von Iman) im Sprachgebrauch explizit ausschließt.

Islamologen sagen, dass der Iman eines Muslims nur vollkommen ist, wenn dieser das Ergebnis eines nachvollziehbaren intellektuellen Erkenntnisprozesses ist. D.h. es muss als objektiv wissenschaftlich verifizierbares Fundament auf intellektueller Ebene als erfahrene Wahrheit verinnerlicht werden. Somit ist ein ausschließlich emotionaler (bzw. irrational) begründeter Glauben kategorische ausgeschlossen.

Deshalb ist der Erwerb von Wissen und das Streben nach Erkenntnis unter Einsatz der Vernunft eine sehr wichtige religiöse Pflicht aller Muslime ohne Ausnahme.

(Quelle: Amir Zaidan, Al-Akida)


Dort wird wie üblich aus den ersten paar Suren zitiert! Als wenn sie die späten Suren neutralisieren könnten, in denen das steht, was Islamkritiker meinen. Dass Mohammed Kriege zur Durchsetzung seiner Religion/Ideologie geführt hat, dürfte auch dir bekannt sein. Bezeichnend ist dabei, dass späte Suren (wie ich las, ob's stimmt, weiß ich nicht) wichtiger sein sollen als die frühen.

mir ist nicht bekannt, dass es eine Unterteilung der Suren in wichitg-unwichtig gibt. Ich weiß nur, dass zwischen vor/nach-Auswanderung-offenbart, mehrdeutig/eindeutig, damals-für-eine-spezielle-situation-gültig/für immer gültig,… gibt.

Außerdem umfasst mein Wissen (noch) nicht alle Suren und ihre Bedeutung.


Auf www.politikforen.de schreibt jemand sehr treffend:
"Nenn doch mal einen Mordaufruf von Jesus. Das kannst du nicht.
Aber ich kann dir hunderte nachweisbare Morde von Mohammed nennen, bzw. Anstiftungen zum Mord."

. Man muss jeden Fall für sich selbst betrachten. Dazu kann ich keine pauschale Antwort finden. (Oben hab ich einige erwähnt). Ich müsste recherchieren. Das Thema ist mir wichtig. Aber ich frage mich, was wird mir/euch bringen, wenn ich eine Antwort fände? Denn ich werde vlt mit Quellen argumentieren, die ihr höchstwahrscheinlich nicht akzeptieren werdet.
Dazu muss man sagen, dass Jesus kein Staatsmann gewesen war.


Raddatz:
"Das Kopftuch signalisiert, dass wir es mit zwei Klassen von weiblichen Wesen zu tun haben. Die, die es tragen, sollen religiös und moralisch besser sein als die, die es nicht tragen."


Puuh, mag sein, dass manche einem das Gefühl geben. Übrigens auch gerne unter Muslimen gemacht. Aber es gibt auch genug Muslimas, die das nicht so handhaben. M.M n sind das gerade die aufgeklärten Muslime.


Wahrscheinlich meinen sie mangelnde bzw. nicht vorhandene Kritik am Islam in den Medien. Missstände werden selten benannt, weil man Kritik oder Gewalt fürchtet. Zu Recht, wie wir wissen. Der Niederländer Theo van Gogh wurde von einem Moslem ermordet, weil er den Islam kritisierte. Auf den (ehemaligen) Chefredakteur der Welt wollte ein Moslem ein Attentat verüben; zum Glück hatte er keinen Erfolg. (Später begang er im Gefängnis Selbstmord.)

Der wollte jemanden umbringen? Das ist nicht islamisch.
Der begeht Selbstmord?! Das ist nicht islamisch. Was der Islam von Selbstmördern hält, hab ich oben erwähnt.



Dazu passt ein Interview-Ausschnitt aus dem arabischen Fernsehsender "Al Jazeera" (sehenswert):
http://outcut.blogspot.com/2006/08/ihr-k...olange-ihr.html


Habs mir angeschaut. Die arme Frau hört sich an, als ob sie um ihr Leben fürchtet.


Wie erklärst du dir die Tatsache, dass Terroristen heute mehrheitlich Muslime sind? Offensichtlich eignet sich der Islam hervorragend für den oft angeführten "Missbrauch" durch Fundamentalisten. Das kann doch unmöglich Zufall sein.


Ich kann es mir seit 5 Jahren nicht erklären.
Vlt so: Es mangelt ihnen an Wissen um den Islam.
Das ist das Problem. Und Leute wie bin Laden, schnappen sich (evtl. deprimierte, gedemütigte, oder mit geringem Selbstwertgefühl heranwachsende) junge Männer und geben sich als Lehrer aus und bläuen ihnen ein, mit solchen Taten einen Dienst für Gott zu machen. Und diese Schäfchen glauben(also blind) bedingungslos alles. Ich habe oben geschrieben, was der Islam unter Iman versteht.
Wie geschieht der „Missbrauch“: vlt so: man nehme eine passende Sure oder Vers oder Hadith. Sagt diese ist soundso heute gültig. Vernachlässigt historischen Kontext, und die Frage danach, wie diese Sure heute zu verstehen ist und wie es der Rest der Muslime ihn versteht.
Sie deuten die eindeutigen Verse (,in denen es um das Verbot von Selbstmord und Töten von Zivilisten geht,) um.
Sagt dann noch, der Rest der Muslime sind nicht die richtigen Muslime, weil sie es ja nicht so verstehen wie man es will.

Vlt so. Ich weiß es nicht. Ich kenne keinen. Und würde ich einen kennen, ich würde ihn sofort melden.

Gerade bemerke ich, dass die große Mehrheit der Muslime(also >99%) von zwei Seiten eingeengt wird. Einerseits von den Nicht-Muslimen, die eine Antwort erwarten und andererseits von den Extremisten, die nicht fassbar unter ihnen leben und auch ihr Leben bedrohen.

Merryluzy

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Monday, September 4th 2006, 10:54am

Teil 3

Godzilla: Seite 5
Ich denke, wenn man Koran liest, kann man nicht direkt mit der Bibel vergleichen, oder mit anderen heiligen Büchern von anderen Religionen. ( Buddhisten haben z.B. so ein anderes heiliges Buch, und wenn man das liest, sieht man drin meistens nur Gebet, und wie man mit der Natur integriert werden kann. Karma muss ja das Zentrum dieser Religion sein, find ich. Die glauben, wenn man was Gutes macht, wird man später gut wiedergeboren

Als ich den Koran zum Ersten mal laß, hab ich 0 verstanden. Und auch beim zweiten Mal.
Auch muss ich sagen, dass durch die Übersetzung sehr viel verloren geht. Warum? Das liegt daran, dass im Arabischen ein Wort mehrere Bedeutungen hat. Z.B. hat das arabische Wort für „lesen“ auch die Bedeutung „studieren“, „nachforschen“, „sich weiter bilden“,…
Und auch heute fällt es mir schwer, die Suren zu verstehen. Ohne Kommentare geht das gar nicht.


Meine Vermutung ist dass jede Religion mit dem betroffenen heiligen Buch so aufgebaut & geschrieben ist, dass die Philosophie zu den Menschen in diesem geographischen Gebiet passte, d.h. unter Beachtung von derjenigen Kultur. Die Frage ist : Viele fragen in diesen Tagen, warum sei der Gott vertreten von Mohammad im Islam barbarisch, während der Gott im Bibel so liebesvoll sei. Das kann ich auch nicht zustimmen, denn in der Bibel was weiß ich, der Gott im alten Testament sei konservativ & verlangte viel zu viel von seinen Anhängern. Ich denke, es gibt im Kuran so viele kulturellen Einflüsse von den Arabern, wie die leben und wie die anderen Menschen derzeit behandelten, was anderen Menschen vielleicht nicht so "nett" scheint.

Wariu: Seite 5
Auch die Einteilung in Gläubige und Ungläubige finden wir im ursprünglichen Glauben, und zwar im Dekalog, also den Zehn Geboten: "Du sollst keine anderen Götter haben neben mir"

Ich bevorzuge eher den Begriff „Andersgläubige“


DAS ist die eigentliche Krux an der Sache mit der Religion. Die war fast immer gleichzusetzen mit Politik und konnte sich manchmal einfach nur besser durchsetzen. Seit Menschengedenken wird Religion als Machtbasis und zur Erklärung von Naturphänomenen benutzt (oftmals in enger Verbindung). Wahrscheinlich kann man die Anzahl der religiösen Führer, die ihre Macht nicht missbraucht haben, an einer Hand abzählen.

Godzilla Seite 7
Die Amis hatten früher Bin Laden geholfen, weil er vllcht "gut" war, und nun müssen die ihn zur Strecke bringen.


Haben die Amis Bin Laden nicht gerade zu einer Kampfmaschine gefördert?
Ist das nicht immer so gewesen, dass die USA Länder/Völker erst einmal „gebraucht“, bevor sie sich deren entledigt?

Vergleich mit Saddam, zuerst wurde er von den USA gegen Iran unterstützt und als man ihn nicht mehr brauchte, gestürzt mit der Begründung, weil er doch seine Leute tyrannisiert(ja und angeblich besondere Waffen habe). Dabei tyrannisierte Saddam nicht erst seit kurzem, sondern seit seiner Amtszeit. Und die Amis schlossen mit so einem einen Pakt.

Ich kann euch die Show von Pispers empfehlen mit dem Titel „11. September“.
Aber wo kann man sich den anschauen?


puuh, das war jetzt echt viel auf einmal.

Gruß

denial

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Location: Göttingen

Occupation: Linux Coder (ex Mathe SR Inf Student)

140

Monday, September 4th 2006, 11:35am

RE: Teile 1-3

Quoted

Original von Merryluzy
Kopftuchträgerinnen wollen gar nicht erst in Konkurrenz mit irgendjemand treten.
D.h. der Islam will damit einzig und allein die Partnerwahl aufgrund von inneren Werten fördern?

Quoted

Dazu muss man sagen, dass Jesus kein Staatsmann gewesen war.

Und bei Staatsmännern ist Aufruf zum Mord ok?
Kohl... Nein.
Schröder... Nein.
Merkel... kein Staatsmann, aber nein.
Alles Weicheier.

Quoted

Wahrscheinlich lag es daran, weil ich damals noch nicht viel mit Islam zu tun hatte.
Was hat dich dazu bewegt dies zu ändern?