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Warui

Turner, Serveradmin & Workaholic

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1

27.11.2008, 09:34

Motivation für E-Technik ....

.... also außer den CP und dass es ein Pflichtfach ist :-)

http://www.sueddeutsche.de/wissen/586/449315/text/
Viel Spaß bei der nächsten Klausur :D
Erwachsenwerden? Ich mach ja viel Scheiß mit, aber nicht jeden!

Benjamin

Segelnder Alter Hase

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2

27.11.2008, 09:50

Ist da irgendetwas neu an der Sache? Klingt genau wie das, worüber wir schon in der Schule damals gewitzelt hatten und naiv wie man war, man sagte, man wolle sich nicht in solchen Feldern aufhalten. Was ist daran so sensationell? In der heutigen Zeit aufgrund des absolut miesen Wirkungsgrades alles andere als sinnvoll.
Es gibt nur eine bessere Sache als auf dem Wasser zu sein: Noch mehr auf dem Wasser sein.

Kaos

Lesen, denken, flamen!

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3

27.11.2008, 10:53

Joar, ich find es ist neu. Mieser Wirkungsgrad? Naja, 50% für den Anfang ist ja schonmal nicht schlecht. Wenn du das Posting nicht verfasst hättest, würde ich es schon als sinnloses Trollen interpretieren, aber ich denke mal so sollte das nicht rüberkommen...

Zitat

Man findet immer dort besonders viel Chaos, wo man nach Ordnung sucht. Das Chaos besiegt die Ordnung, weil es besser organisiert ist.

  • »Schokoholic« ist männlich

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4

27.11.2008, 11:48

Hm, also die Idee (von den selben Leuten) tauchte schon früher mal in den Medien auf (z.b. im Spiegel, 2007). Aber 50% Wirkungsgrad die sich mit Sicherheit noch verbessern lassen sind wirklich schonmal recht beeindruckend.

Markus

the one and only Unterstrich!

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5

27.11.2008, 13:03

Zitat

Befindet sich kein Gerät in dem Raum, geht der Strom aus der Quelle auch nicht verloren. Anders als bei elektromagnetischen Strahlen bleibt das Magnetfeld nämlich an der Spule gebunden, wenn es keinen Empfänger gibt, der die Energie aufnehmen könnte.
(obige Quelle)
Hm, also das versteh ich noch nicht ganz, wenn ich irgendwo Strom durch ne Spule jage und ein Magnetfeld erzeuge, wie soll denn bitte "das Magnetfeld an der Spule gebunden" bleiben? Strom geht doch trotzdem verloren.

So interessant das ganze auch ist, so ganz teile ich den glauben nicht, dass sich kurzfristig dadurch die Welt verändert, langfristig vlt. schon eher, wobei hier sicher auch wieder die Auswirkung von Magnetfeldern auf den Menschen eine wichtige Rolle spielt, man denke auch an Leute mit Herzschrittmachern zB.
Darüber hinaus bin ich bzgl. des Wirkungsgrade auch sehr skeptisch, auch wenn der mit 50% eigentlich schon für diese Technik erstaunlich hoch ist, bedeutet das immer noch, dass ein wesentlicher Teil des Stromes einfach verloren geht. Ohne die Zahlen zu kennen, behaupte ich mal, noch um einiges mehr als bei der kabelgebundenen Stromübertragung. Dass 80% des Stroms beim Akkuladen durch Wärme verloren gehen - wo ist das ein Argument, wenn man dann nochmal 50% aufaddieren darf?

Ein letzter Tipp an den Proffessor: Wer Abends auf die Akkuladeanzeige seines Handys schaut, bemerkt auch rechtzeitig, wenn der Akku zur Neige geht. Und wenn man Nachts nicht gestört werden will, schaltet man das Handy einfach aus :D
Charmant sein? Hab ich längst aufgegeben. Glaubt mir doch eh keiner...

Benjamin

Segelnder Alter Hase

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6

27.11.2008, 13:03

Naja, im Zeitalter von green * und dem Thema Klima finde ich 50% Wirkungsgrad absolut mies, vor allem bei solchen Szenarien wie "ich will Kabel sparen beim Handy aufladen" etc... mal schauen was die Zukunft bringt, klingt für mich genauso weit ab vom Schuss wie die neuen Five in Five von IBM.
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  • »Schokoholic« ist männlich

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7

27.11.2008, 13:36

Hm, also das versteh ich noch nicht ganz, wenn ich irgendwo Strom durch ne Spule jage und ein Magnetfeld erzeuge, wie soll denn bitte "das Magnetfeld an der Spule gebunden" bleiben? Strom geht doch trotzdem verloren.
Mein "educated guess" wäre hier, dass das mit der Eigeninduktivität zusammenhängt. Die arbeiten ja mit einem wechselnden Feld, also wird durch das sich auf- und abbauende Feld wieder ein Strom in der Spule induziert. Damit schwingt das Feld quasi ohne externe Energiezufuhr, abgesehen von Wärmeverlusten durch den elektrischen Widerstand. Wenn man nun einen Verbraucher ins Spiel bringt, dann wird in diesem ein Strom induziert, der wiederum ein Magnetfeld erzeugt, das dem der Erzeugerspule entgegenwirkt, wodurch dort die Schwingung gedämpft wird und zusätzlich Energie nötig ist um das Feld aufrecht zu erhalten. Kann allerdings auch völliger Unsinn sein was ich hier erzähle. ;)

die Auswirkung von Magnetfeldern auf den Menschen eine wichtige Rolle spielt, man denke auch an Leute mit Herzschrittmachern zB.
Hm, da besteht auf jeden Fall noch Forschungsbedarf. Wobei die Frequenz des Magnetfeldes ausreichend hoch ist, dass es (über die Zeit gemittelt) keine signifikanten Kräfte auf einen magnetischen (nicht ferromagnetischen) Körper ausüben dürfte. Und die Elektronik sollte es theoretisch auch nicht stören, es sei denn eine Leiterbahn (Stichwort parasitäre Induktivität) hat zufällig genau die Resonanzfrequenz des Magnetfeldes. Aber leichtfertig sollte man da auf keinen Fall rangehen.

Dass 80% des Stroms beim Akkuladen durch Wärme verloren gehen - wo ist das ein Argument, wenn man dann nochmal 50% aufaddieren darf?
Im Artikel schreiben sie, dass die 80% im Netzteil verloren gehen (auf dem Netzteil meinies EeePC kann ich wirklich Spiegeleier braten...), das heißt wenn man das Netzteil umgeht indem man den Strom aus einem Magnetfeld zieht spart man theoretisch Energie. Stellt sich nur die Frage, wo genau diese 50% gemessen wurden: werden 50% der Energie des Magnetfeldes von der Empfängerspule abgegriffen und man muss die Verluste für das Erzeugen des Feldes (Trafo im Sender?) und für das Umwandeln in die Betriebsspannung des am Empfänger betriebenen Gerätes noch mit einrechnen? Oder landen tatsächlich 50% der Energie aus der Steckdose auch beim Gerät das am Empfänger betrieben wird?

@Benjamin: Link?

Markus

the one and only Unterstrich!

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8

27.11.2008, 13:44

@Punkt 1: Hm, dass mit der Eigenschwingung könnte natürlich wirklich sein, dann hätte man tatsächlich nur Wärmeverluste.
@Punkt 2: Ob und wie es Elektronik stören würde oder nicht, dass überlasse ich lieber dem Prof. oder dir, da muss ich dann doch zugeben mich nicht wirklich gut auszukennen.
@Punkt 3: Auch hier fehlt mir leider das nötige Wissen, in wie fern man das Netzteil dann einfach umgehen könnte, sorry.
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Coolyo

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9

28.11.2008, 23:01

Abgesehen davon, dass das einzig "neue" daran die Dimension ist (wobei wie der Artikel ja beschreibt selbst das nur neu aufgegriffen ist) ist der Gedanke dahinter ganz sinnvoll wie ich finde..also es auf einen Raum zu beziehen z.B. .. da kann man davon ausgehen, dass die Entfernung der Geräte nicht größer als 10m oder so ist und wenn man es primär darauf auslegt Kleinstgeräte wie Handys (oder vielleicht sogar Laptops) damit zu speisen, dann ist die Leistungsaufnahme ja so gering, dass selbst wenn man 50% mehr verbraucht die Kosten noch absolut vernachlässigbar sind.
Zusätzlich wäre das ja wie ein Universalnetzteil, weil das gerät ja selbst dafür sorgen müsste, dass es die korrekte Spannung erhält wenn man nur einen Sender hat und somit müsste man auch nicht immer ein Netzteil für den Laptop mit rumschleppen selbst, wenn man lange damit arbeiten will (Anwendungsbeispiel Uni ).
Ich meine mich auch erinnern zu können, dass Intel die Effektivität des ganzen in naher Zukunft auf 70% bringen wollte... aber da kann sich mein gedächtnis auch irren :huh:

Bastian

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10

29.11.2008, 22:11

Die Killeranwendungen werden sein: Kabelloser Staubsauger, kabelloser Rasenmäher, kabelloser Haarfön sowie kabelloses Bügeleisen.

hamena314

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11

30.11.2008, 00:10

Die Killeranwendungen werden sein: (...) kabelloser Haarfön (...).
Meinst du, dass der Fön dann auch kabellos in der Badewanne tötet? :D
SCNR!

Wenn ich von 50% Wirkungsgrad und einer beabsichtigten Steigerung auf 70% lese, sehe ich das eher skeptisch.
Schliesslich dauert die Entwicklung von besseren Solarzellen und Batterien auch schon sehr lange an.
Ausserdem ist der Wirkungsgrad nicht das einzige Argument, bei der Solarzellenproduktion fallen so viele gefährliche Nebenprodukte an und benötigen soviel Strom zum erzeugen, dass die in ihrer Laufzeit kaum alles wieder reinholen.
Ich meine mal gelesen zu haben dass der supertolle Hybrid-Antrieb des Toyota Prius (laut Aussage der Quelle ist der Prius schlimmer als ein Hummer ... der Jeep, nicht das Viech mit den Scheren dran...) einige Mengen an Nickel aus amerikanischen oder indischen Minen benötigen würde. Die Gewinnung dieser Nickelmengen macht dann das Auto mehr oder weniger wieder zu einem Umwelt-Schädling...

HAVE PHUN!
Nicht der Wind bestimmt die Richtung, sondern das Segel! (Lao Xiang, China)

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Bastian

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12

30.11.2008, 09:30

Die Killeranwendungen werden sein: (...) kabelloser Haarfön (...).
Meinst du, dass der Fön dann auch kabellos in der Badewanne tötet? :D
SCNR!

Ich wollte es ja nicht selbst schreiben ... ;)

Die Liste ist aber schon ernst gemeint. Zumindest in privaten Haushalten ist der Mehrwert dieser Technologie vorwiegend bei portabel genutzten und bislang kabelgebundenen Geräten zu erkennen. Akkus laden oder stationäre Geräte wie Fernseher, Mikrowelle oder Kühlschrank betreiben? Klar, wenn so ein System schon installiert ist. Aber extra dafür investieren?

Wenn allerdings die Kupfervorräte in der Erdkruste wirklich in weniger als fünfzig Jahren knapp werden, wird man bestimmt jeden Meter Kabel einsparen wollen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bastian« (30.11.2008, 09:43)


hamena314

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13

30.11.2008, 10:19

Dann nehmen wir halt unser Tafelsilber, schmelzen das ein und verwenden es für die Kabel, damit die XboX, der Toaster und der ganze Firlefanz funktionieren.
Es kommt zwar nur zu 0,0000079 Prozent in der Erdkruste vor, aber bis die Kupfervorräte aufgebraucht sind hält es uns über Wasser.
Denn in 50 Jahren beuten verarbeiten wir bestimmt schon andere Planeten aus.
Oder wir erzeugen mit Fusionsreaktoren selbst Gold für Stromleitungen aus Energie und Quecksilber, wobei die Energie aus sagenhaft wirksamen Solarzellen kommt.
Junge freue ich mich schon drauf alt und hilflos zu werden!
Dann kann ich auch endlich von einem normalen, kabellosen Fernseher einen Stromschlag in meinem Herzschrittmacher bekommen, der - wie bald alle Geräte - mit Scheme programmiert wurde.

Mal ne Frage: Warum haben die in der Matrix eigentlich Menschen als Batterien benutzt, wo Kühe doch viel mehr Strom liefern würden und viel unproblematischer zu halten wären???

Irgendwie alles ineffizient...

</ironie> :D

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Bastian

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14

30.11.2008, 10:34

Mal ne Frage: Warum haben die in der Matrix eigentlich Menschen als Batterien benutzt, wo Kühe doch viel mehr Strom liefern würden und viel unproblematischer zu halten wären???

In einer frühen Version des Drehbuchs waren noch Kühe vorgesehen. Dann hat eine Marktanalyse folgendes Ergebnis geliefert: Kühe gehen nie ins Kino und hören in ihren Ställen höchstens mal Musik. Und nach Testvorführungen vor menschlichen Zuschauern hielten 73,4 % von diesen den Film für eine Dokumentation über die aktuellen Zustände in der Massentierhaltung.

Daraufhin wurden die Kühe gegen Menschen als Batterien ausgetauscht.

Edit: Hier noch ein Ausschnitt aus Matrix, bevor die Kühe herausgeschnitten wurden.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bastian« (30.11.2008, 11:10)