You are not logged in.

keinPlan

Zuhörer

  • "keinPlan" started this thread

Posts: 1

Date of registration: Jul 25th 2010

1

Sunday, July 25th 2010, 3:20pm

Hochfrequente Sinusschwingung

Hallo zusammen.

Habe hier eine alte Klausuraufgabe gefunde, allerdings scheitere ich schon am herrangehen an die Aufgabe. Hab mir zwar schon ein bild dazu gemalt, aber das hat mir auch nicht weitergeholfen. Vielleicht wisst ihr, wie man an die Sache herran geht.



Aufgabe:

Ein Samplingoszilloskop soll zur Darstellung einer hochfrequenten Sinusschwingung² eingesetzt werden. Als Startpunkt für das Triggersignal(positive Flanke) wird der Nulldurchgang des (sinusförmigen) Eingangssignals benutzt.

Folgende Ergebnisse erhält man:

Nach der Zeit t=0s wird eine Spannung von U(t)=0V gemessen

Nach der Zeit t=1,97 ns wird eine Spannung von U(t)=1,4V gemessen

Nach der Zeit t=2,57 ns wird eine Spannung von U(t)=-1,4V gemessen

Nach der Zeit t=4,25 ns wird eine Spannung von U(t)=-1,4V gemessen

Nach der Zeit t=4,84 ns wird eine Spannung von U(t)=1,4V gemessen



² Grundschwingung, auf die die Parameter zutreffen



Gesucht:

1) Frequenz

2) Scheitelspannung û



Komm da leider garnicht weiter, hoffe ihr könnt mir helfen ?(

Nagezahn

Junior Schreiberling

  • "Nagezahn" is male

Posts: 198

Date of registration: Feb 9th 2010

Location: Nordstadt

2

Sunday, July 25th 2010, 4:21pm

Ich hab's mir folgendermaßen überlegt: Start ist bei (0,0), dann geht's nach oben bis zum Scheitel, dann wieder runter bis 1,4 V bei 1,97 ns, weiter runter bis -1,4 V bei 2,57 ns, negativer Scheitel, rauf bis -1,4 V bei 4,25 V und schließlich bis 1,4 V bei 4,84 ns. Das heißt, zwischen den ersten beiden Werten (t = 0 ns nicht mitgezählt) liegt ein Nulldurchgang und zwischen den letzten beiden. Zwischen dem ersten und dem vierten und zwischen dem zweiten und dritten liegt der negative Scheitel. Die Werte stimmen nicht exakt, sind aber durch Rundungsfehler zu erklären, keine Ahnung, ob das dann richtig ist. Jedenfalls komme ich auf den negativen Scheitel (d.h. omega*t = 3/2 PI) bei 3,41 ns, womit sich die Frequenz zu etwa 1,384 GHz ergibt. Man setzt einen Meßwert in die Gleichung der Schwingung f(t) = û*sin(omega*t) ein und erhält für û etwa 3,47 V. Es gibt sicherlich noch andere Schwingungen, die die Meßpunkte durchlaufen, aber das hier scheint mir eine der möglichen zu sein.

This post has been edited 1 times, last edit by "Nagezahn" (Jul 25th 2010, 4:24pm)