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PhilRM

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1

15.11.2002, 10:46

[5.Sem]Hardwareprojekt - Verbesserungsvorschläge

Hallo,

in der letzten Zeit häufen sich die Beschwerden über das Hardwareprojekt. Wir würden uns gerne für eine Verbesserung einsetzen und bitten daher um konstruktive Vorschläge, wie das Hardwareprojekt sinnvoller gestaltet werden könnte bzw. was am meisten stört.

Danke!

-phil
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PhilRM

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2

15.11.2002, 11:06

Phil schlägt vor:

  • Reduzierung des Vorbereitungsaufwandes, um 6 CP gerecht zu werden. Hintergrund: 6 CP bei dem aktuellen wöchentlichen Aufwand sind zu wenig.
  • Sicherstellung von funktionsfähigen Boards. LISTE, was defekt ist, die am Anfang der Versuche eingesehen werden kann. Hintergrund: Nach 1 1/2 Stunden wird festgestellt, dass ein Schalter im Board defekt ist.
  • Fokus auf Aufgaben 2 und 3. Hintergrund: Was will ich mit Sicherungstechnik?
  • Fokus auf die Lösung der Aufgabe, nicht auf das Zusammenstecken. Hintergrund: Momentan zählt allein die Fähigkeit, irgendwelche Kabel zusammenzustecken, was ja wohl kaum eine intellektuell hochwertige Tätigkeit ist.


Vorschlag: Jeweils 2 Aufgaben aus A2 und A3 über 4 Labore gestreckt mit zusätzlichen theoretischen Fragen zum Verständnis. Vorteile:

  • Informatikrelevante Themen
  • Lerneffekt, da weniger Zeitdruck und mehr Beschäftigung mit dem Thema (Theoriefragen)
  • Mehr Spass
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Marc

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3

15.11.2002, 14:14

Ich finde es sollte außerdem eine Einführung an den Geräten geben. Ich finde es seltsam, dass es im SWP sogar für Together und CVS eine Einführung gibt, aber man anscheinend von Geburt an wissen sollte, wie man ein Ozilloskop bedient.

ap

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4

15.11.2002, 15:06

Zitat

Original von PhilRM
[*]Sicherstellung von funktionsfähigen Boards. LISTE, was defekt ist, die am Anfang der Versuche eingesehen werden kann. Hintergrund: Nach 1 1/2 Stunden wird festgestellt, dass ein Schalter im Board defekt ist.


Hier muss ich aber auch den Studenten einen Vorwurf machen. Ein IC (genauer: Ein IC mit Invertern) war bei uns defekt. Dieses haben wir erst nach langer Zeit bemerkt. Irgendjemand hat das mitbekommen und sagte: "Ein kaputter Inverter? Den gabs schon letzte Woche".
Warum wurde dann der kaputte Chip wieder in die Dose gepackt, anstatt ihn gleich in die Rundablage "P" zu werfen?
Who the fuck is General Failure and why does he read my hard disk? ?(

PhilRM

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5

15.11.2002, 16:49

Zitat

Original von Marc
Ich finde es sollte außerdem eine Einführung an den Geräten geben. Ich finde es seltsam, dass es im SWP sogar für Together und CVS eine Einführung gibt, aber man anscheinend von Geburt an wissen sollte, wie man ein Ozilloskop bedient.


Jau, gute Idee - das wäre echt hilfreich. Mir ist auch noch was eingefallen:

* Photos von allen Boards im Netz oder im Script (und zwar Photos von den wirklich eingesetzten Boards, nicht von irgendwelchen)
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Olli

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6

15.11.2002, 17:57

Zitat

Zitat von ap:
Hier muss ich aber auch den Studenten einen Vorwurf machen. Ein IC (genauer: Ein IC mit Invertern) war bei uns defekt. Dieses haben wir erst nach langer Zeit bemerkt. Irgendjemand hat das mitbekommen und sagte: "Ein kaputter Inverter? Den gabs schon letzte Woche".
Warum wurde dann der kaputte Chip wieder in die Dose gepackt, anstatt ihn gleich in die Rundablage "P" zu werfen?
Gutes Argument, wenn du mit Studenten die Teilnehmer meinst. Andererseits habe ich aber auch schon eine Menge Gerücht über defekte Addierer etc. gehört, was sich dann als falsch rausstellte. Ich denke man sollte nicht die Schuld, wenn die eigene Schaltung mal nicht funktioniert, gleich bei den Bauteilen suchen. Alle Probleme die mein Partner und ich bieher hatten waren self-made, d.h. Kabel falsch gesteckt usw. Im Normalfall, also wenn die Schaltung nicht funktioniert aber alles richtig gesteckt ist, kann man die ICs doch schnell mal nacheinander austauschen. So lange dauert das auch nicht ....

Zitat

Zitat von PhilRM:
Fokus auf die Lösung der Aufgabe, nicht auf das Zusammenstecken. Hintergrund: Momentan zählt allein die Fähigkeit, irgendwelche Kabel zusammenzustecken, was ja wohl kaum eine intellektuell hochwertige Tätigkeit ist.
Intellektuell sicherlich nicht, aber ich denke, auch das sollte man mal gemacht haben. Der (triviale) Steckaufwand ist natürlich im Moment entschieden zu hoch, besonders bei Versuch 2 ....


Im Übrigen,
<ul><li>von Anfang an festgelegte Bedingungen wann man bestanden hat und wann nicht. Es darf kein ''aber die eine Gruppe hat mit zwei Aufgaben bestanden, wir aber mit drei Aufgaben nicht'' mehr geben.</li>
<li>wenn jemand eine Schaltung vollständig aufgebaut hat und sämtliche Fragen des Hiwis zur Theorie dazu beantworten kann, dann muss die Aufgabe als 'bestanden' bewertet werden , auch wenn irgendwo ein Fehler im Ablauf auftritt.</li>
<li>mündliche Testate gehören nicht als Abschluss an den Laborversuch, also nicht, nachdem man über 4 Stunden in einem Raum ohne Klimaanlage sich durchgehend konzentrieren musste.</li>
<li>Die Laborversuche dauerten bisher immer mind. 4,5 Stunden und nicht 4 wie es im Katalog ausgeschrieben ist. Einmal überziehen ist nicht schlimm, jedesmal überziehen sollte aber eine Diskussion über den zeitlichen Aufwand und die damit verbundenen CPs nach sich ziehen.</li>
</ul>
Generell halte ich das Hardware Projekt, speziell Versuch 3, für sehr sinnvoll. Daran, dass wir der erste Jahrgang an Informatikern in Hannover sind und dass damit ein bißchen mehr Arbeit an Anpassung der Fächer an die Informatik verbunden ist, haben wir uns ja denke ich schon gewöhnt. Bisher war dieses Projekt auch nur für E-Techniker und Freiwillige anderer Fächer bestimmt, eine Anpassung als Pflichtfach bei uns ist daher unumgänglich.

MfG

Olli
"This is an event more exciting than the World Cup, the World Series, and World War II combined." (Dodgeball: A True Underdog Story, 2004)