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tyi

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21

13.10.2011, 20:08

Bin, so seltsam sich das auch anhört, wirklich "froh" darüber zu lesen, dass ich nicht der einzige bin, der "Probleme" mit diesem Fach hat, danke für die vielen Antworten!

Außerdem bin ich der Meinung den Satz "Ihr braucht nicht mitschreiben, Musterlösungen kommen ins Stud.ip" ein paar mal gehört zu haben. Auch haben ja einige Kapitel des Skript gefehlt, und da sich die Vorlesung mit SOA überschnitten hatte konnte ich auch nicht immer da sein. So hatte ich von einem Teil der Vorlesung überhaupt keine Informationen...


Fullack. Auch von Herrn Friese kamen die Folien auch nur scheibchenweise und erst recht knapp vor der Prüfung ins StudIP. Ein Kommilitone hat mich dankenswerterweise darauf hingewiesen, dass zwischenzeitig ein Foliensatz neu hochgeladen wurde, in dem eine Formel mal so eben korrigiert wurde, ohne das extra zu vermerken (Fensterung war das).

Wenn ich jetzt aber so was hier lese:

Abgesehen davon, dass du prinzipiell Recht hast mit Regeln und so: Du kennst Herrn Woters didaktische Fähigkeiten, oder...? ;)


...wird mir echt ganz anders. Da arbeitet jemand an der Uni, der für LEHRE und Forschung bezahlt wird und der für seine mieserablen "didaktischen" Fähigkeiten bekannt ist? Du bist ja nicht der einzige, Schoko, der dieser Meinung ist, dieser Satz ist mir schon des Öfteren begegnet. Wenn dazu dann noch so eine unverschämte Mail im Stil von "Just Fucking Google It" [EDIT: Das sind MEINE Worte und NICHT die von Herrn Rosenhahn![/EDIT] auf eine studentische Anfrage kommt (der Kommilitone der mir diese eMail von Herrn Rosenhahn gezeigt hat, hat mir gestern gesagt, dass eine Aufgabe, bei deren Lösung er um Hilfe gebeten hat, auch in der Klausur drankam, also so trivial nicht gewesen sein kann) muss ich doch daraus schließen, dass sich die "didaktische Fähigkeit" in dieser Vorlesung geradzu kumuliert.

Wenn ich mich dann auch noch an die Vertretung von Herrn Ostermann erinnere und wie sie die Vorlesung "hingespuckt" hat (persönliche Empfindung), dann komme ich auf eine richtig schlechte Quote für diese Vorlesung, was die "didaktischen Fähigkeiten" der Lehrenden dieser Vorlesung angeht...


Und insbesondere das hier:

Das war letztes Jahr aber auch schon so ....

Ist natürlich die Frage, ob seinerzeit jemand schon sich an die Profs gewendet hat. Den Kommilitonen habe ich auf dieses Angebot hier verwiesen, ist seine Sache, ob er das macht, oder nicht und ob das überhaupt etwas bringt.

Nett ist auch einen Monat zu korrigieren

Für lediglich 19 Klausuren, wohlgemerkt!

Nochmals danke an alle, die bisher ihre Eindrücke hier wieder gegeben haben!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tyi« (14.10.2011, 00:47)


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22

13.10.2011, 22:16

Wenn ich jetzt aber so was hier lese:
Abgesehen davon, dass du prinzipiell Recht hast mit Regeln und so: Du kennst Herrn Woters didaktische Fähigkeiten, oder...? ;)
...wird mir echt ganz anders. Da arbeitet jemand an der Uni, der für LEHRE und Forschung bezahlt wird und der für seine mieserablen "didaktischen" Fähigkeiten bekannt ist? Du bist ja nicht der einzige, Schoko, der dieser Meinung ist, dieser Satz ist mir schon des Öfteren begegnet.
Versteh mich bitte nicht falsch. Ich wollte die Probleme, die es offenbar mit dieser Vorlesung gibt, nicht herunterspielen oder es gutheißen, dass es Professoren gibt, für die die Lehre offenbar zweitrangig ist. Auch Herrn Wolter zu verteidigen war nicht meine Absicht, auch wenn er ein begnadeter Theoretiker sein mag und Lehre ihm allem Anschein nach sogar Spaß macht. Eigentlich wollte ich nur sagen, dass die Vorlesung durch Herrn Friese wahrscheinlich ein bisschen besser war, als sie ohne ihn gewesen wäre. Vergib mir dieses Bisschen Pragmatismus (oder ist es Resignation?). Das kommt nur daher, dass ich schon zu oft (sinngemäß) den Satz "Naja, eigentlich kann einen Professor halt niemand sanktionieren." gehört habe. :(

Zitat

Wenn dazu dann noch so eine unverschämte Mail im Stil von "Just Fucking Google It" auf eine studentische Anfrage kommt (der Kommilitone der mir diese eMail von Herrn Rosenhahn gezeigt hat, hat mir gestern gesagt, dass eine Aufgabe, bei deren Lösung er um Hilfe gebeten hat, auch in der Klausur drankam, also so trivial nicht gewesen sein kann) muss ich doch daraus schließen, dass sich die "didaktische Fähigkeit" in dieser Vorlesung geradzu kumuliert.
Okay, das mit Herrn Rosenhahn schockiert mich schon etwas. Bisher habe ich ihn in seinen eigenen Vorlesungen nur so erlebt, dass er sehr engagiert war und Interesse daran gezeigt hat, dass die Studenten das Thema verstehen. "Just Fucking Google It" ist auf jeden Fall kein Tonfall, den man sich erlauben sollte, vor allem nicht als Professor. Ein Hinweis, dass man zur Sprechstunde kommen soll, weil man es da besser erklären kann, hätte ich ja noch verstanden, aber da sollte man wirklich nochmal nachhaken... was hat dein Kommilitone eigentlich auf die Mail geantwortet? Er wird ja nicht schweigend heruntergeschluckt haben, oder?

---

Bei dem Punkt mit der Korrekturzeit kann ich die Prüfer übrigens fast verstehen -- einen Termin zwischen 5 Instituten abzustimmen ist nicht leicht, ein Monat ist da realistisch -- das mit der Einsicht ist hingegen nicht okay. Der Rest gibt mir allerdings wirklich zu denken. Ich finde es super, dass du das hier angesprochen hast, viele hätten das Thema vermutlich einfach abgehakt, gemäß dem Motto "nach mir die Sintflut".

Bleibt nur die Frage, was man tun kann. Die "Ombudsperson" bzw. seine Assistentin hat sich im Fachrat schon mal vorgestellt. Auf die Frage, was sie denn tun könnten, wenn jemand eine Beschwerde hat, kam aber auch nicht viel mehr als "mit den Leuten reden". Es wäre aber sicher mal interessant zu sehen, was die überhaupt machen -- oder ob sie sich auch erstmal nur an uns wenden. Wir sollten das auf jeden Fall mal in der Studienkommission ansprechen. Habt ihr denn wenigstens etwas sinnvolles gelernt in der Vorlesung, oder bist du der Meinung, dass es reine Zeitverschwendung war? Im einfachsten Fall fliegt die Vorlesung halt aus dem Katalog und das Studienangebot ist entsprechend kleiner. Im günstigsten Fall können wir die Dozenten davon überzeugen, dass hier einiges schief gelaufen ist und dass man etwas ändern sollte. Dazu brauchen wir (als Fachrat) sachliche Argumente und vor allem die Mithilfe von Leuten, die die Probleme erlebt haben und bereit sind, das auch den Verantwortlichen direkt zu sagen. Erzählungen aus zweiter Hand können nämlich leichter als Übertreibung abgetan werden.

Was würdest du, tyi, zum Beispiel davon halten, die Kritikpunkte aus diesem Thread einmal sachlich zusammenzufassen und per Mail an alle Prüfer und im CC an den Fachrat zu schicken? Damit wäre glaube ich schon eine Menge getan.

Gruß,
Fritz

tyi

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23

14.10.2011, 00:45

Zitat
Wenn dazu dann noch so eine unverschämte Mail im Stil von "Just Fucking Google It" auf eine studentische Anfrage kommt (der Kommilitone der mir diese eMail von Herrn Rosenhahn gezeigt hat, hat mir gestern gesagt, dass eine Aufgabe, bei deren Lösung er um Hilfe gebeten hat, auch in der Klausur drankam, also so trivial nicht gewesen sein kann) muss ich doch daraus schließen, dass sich die "didaktische Fähigkeit" in dieser Vorlesung geradzu kumuliert.
Okay, das mit Herrn Rosenhahn schockiert mich schon etwas. Bisher habe ich ihn in seinen eigenen Vorlesungen nur so erlebt, dass er sehr engagiert war und Interesse daran gezeigt hat, dass die Studenten das Thema verstehen. "Just Fucking Google It" ist auf jeden Fall kein Tonfall, den man sich erlauben sollte, vor allem nicht als Professor. Ein Hinweis, dass man zur Sprechstunde kommen soll, weil man es da besser erklären kann, hätte ich ja noch verstanden, aber da sollte man wirklich nochmal nachhaken... was hat dein Kommilitone eigentlich auf die Mail geantwortet? Er wird ja nicht schweigend heruntergeschluckt haben, oder?

Woah! Stopp! Das hat Herr Rosenhahn nicht geschrieben, das sind MEINE Worte und MEINE Interpretation! Entschuldigt bitte das Missverständnis. Ich möchte hier niemanden in Misskredit bringen!

Mir liegt die eMail nicht vor, ich erinnere mich daran, dass die Frage des Kommilitonen beantwortet wurde mit einer Äußerung, man möge nach dem Suchterm HIER_KOMMT_JETZT_DAS_THEMA (ich weiß den Term nicht, nach den der Kommilitone gefragt hat) suchen und sich etwas damit beschäftigen. Dieser Äußerung folgte der erste Link, den google auf den Suchterm geliefert hat. Herr Rosenhahn hat NICHT geschrieben "Just Fucking google it!"!

Ich werde das in meinem obigen Beitrag gleich noch nachträglich präzisieren!

Bei dem Punkt mit der Korrekturzeit kann ich die Prüfer übrigens fast verstehen -- einen Termin zwischen 5 Instituten abzustimmen ist nicht leicht, ein Monat ist da realistisch -- das mit der Einsicht ist hingegen nicht okay. Der Rest gibt mir allerdings wirklich zu denken. Ich finde es super, dass du das hier angesprochen hast, viele hätten das Thema vermutlich einfach abgehakt, gemäß dem Motto "nach mir die Sintflut".


Danke dir.
Allerdings möchte ich auch hier anmerken: Absprachen zwischen Instituten sind oftmals schwierig. Bei einer Veranstaltung von FÜNF Instituten ist aber mit Probleme zu rechnen und mit entsprechender Planung zu begegnen. Ich sage nicht, dass es perfekte Planung im zweiten Anlauf einer Veranstaltung (die gibt es ja erst zum zweiten Mal) geben kann, aber man kann Probleme minimieren.

Bleibt nur die Frage, was man tun kann. Die "Ombudsperson" bzw. seine Assistentin hat sich im Fachrat schon mal vorgestellt. Auf die Frage, was sie denn tun könnten, wenn jemand eine Beschwerde hat, kam aber auch nicht viel mehr als "mit den Leuten reden". Es wäre aber sicher mal interessant zu sehen, was die überhaupt machen -- oder ob sie sich auch erstmal nur an uns wenden. Wir sollten das auf jeden Fall mal in der Studienkommission ansprechen.

Ich habe den Bericht der Ombudsperson durchgelesen und konnte dem das gleiche entnehmen. So wird dort angeführt, es sei bedauerlich, dass viele Studierende sich mit der Bitte um Anonymität an diese Stelle wenden würden, aus Angst vor Repressalien. Aber genau das treibt doch die meisten Studierenden um, weil es dort einfach ein Machtgefälle gibt. Das schließt mich explizit ein, weil ich bereits am eigenen Leib erfahren habe, wie viel Einfluss Lehrende auf Noten haben.

Im Fall von Medizintechnik glaube ich allerdings, mit Herrn Blume (ich hatte den Eindruck, als sei er "federführend", oder so etwas wie "Inititator" dieser Veranstaltung) liesse sich reden, weil er auf mich einen freundlichen und engagierten Eindruck macht.


Habt ihr denn wenigstens etwas sinnvolles gelernt in der Vorlesung, oder bist du der Meinung, dass es reine Zeitverschwendung war? Im einfachsten Fall fliegt die Vorlesung halt aus dem Katalog und das Studienangebot ist entsprechend kleiner. Im günstigsten Fall können wir die Dozenten davon überzeugen, dass hier einiges schief gelaufen ist und dass man etwas ändern sollte.

Der Teil von Herrn Friese war schon informatiklastig und das, was Herr Blume zu den FPGAs und den zugrundeliegenden Hardwarestrukturen gesagt hat genauso. Für meinen Teil war aber gerade der Informatikteil viel Wiederholung (eigentlich angenehm, aus studentischer Sicht) und das, was für mich zusätzlich an Stoff kam, war für mich eher "Nebenfach". Ich finde es klasse, die Funktionsweise von ERT, MRT, CRT, Röntgen, Ultraschall, Terahertz... kennen gelernt zu haben, also wie das funktioniert. Es war auch recht interessant, das Zusammenspiel der Informatik- und E-Technik-Bereiche in diesem Sektor erklärt zu bekommen. In dieser Vorlesung stimmte aber das Verhältnis von Input (sehr sehr sehr viel) zum Umfang einer Lehrveranstaltung (gemessen an den CP) nicht und die Betreuung und Didaktik: siehe oben...


Dazu brauchen wir (als Fachrat) sachliche Argumente und vor allem die Mithilfe von Leuten, die die Probleme erlebt haben und bereit sind, das auch den Verantwortlichen direkt zu sagen. Erzählungen aus zweiter Hand können nämlich leichter als Übertreibung abgetan werden.

Wenn der Kommilitone hier mitliest: Sag mal was dazu, bin hier nicht dein Anwalt ;)

Was würdest du, tyi, zum Beispiel davon halten, die Kritikpunkte aus diesem Thread einmal sachlich zusammenzufassen und per Mail an alle Prüfer und im CC an den Fachrat zu schicken? Damit wäre glaube ich schon eine Menge getan.


Ich lasse mir das mal bis nach dem Wochenende durch den Kopf gehen, ja? Ich bin in Sorge, mich mit fünf Profs gleichzeitig "anzulegen", s.o.

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24

14.10.2011, 17:05

Woah! Stopp! Das hat Herr Rosenhahn nicht geschrieben, das sind MEINE Worte und MEINE Interpretation! Entschuldigt bitte das Missverständnis. Ich möchte hier niemanden in Misskredit bringen!
Sorry, da hab eher ich mich schlecht ausgedrückt: ich hab nicht angenommen, dass Herr Rosenhahn das wörtlich geschrieben hat. Aber einen Studenten, der Verständnisprobleme hat, einfach auf Google zu verweisen finde ich trotzdem nicht so toll.
Wenn der Kommilitone hier mitliest: Sag mal was dazu, bin hier nicht dein Anwalt
Ich meinte ja mit den "betroffenen" unter anderem auch dich. ;) Du hast ja live miterlebt, wie die Vorlesung lief. Hier ging es mir ja nicht nur um Herrn Rosenhahn.
Ich lasse mir das mal bis nach dem Wochenende durch den Kopf gehen, ja? Ich bin in Sorge, mich mit fünf Profs gleichzeitig "anzulegen", s.o.
Verständlich. Falls dir das lieber ist, können wir das Feedback auch an die Professoren weiterleiten.

Justus

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Beruf: ich will auch mal Käptain sein!

25

14.10.2011, 18:34

Ich möchte auch nochmal sagen, dass die Vorlesungen und Übungen an sich (bis auch ein paar Ausnahmen) mir sehr gefallen haben. Nur besonders was die fehlenden Materialien angeht, finde ich das doch sehr verbesserungswürdig.

Also meine Kritikpunkte:

Fehlende Materialien
Falsche Musterlösungen
Sehr viel Stoff
Termin für Einsicht erst eine Stunde vorher bekannt gegeben

tyi

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16.10.2011, 12:14

Wenn der weitere Vorgang über den Fachrat liefe, wäre das meiner Meinung nach besser, schoko. Folgende Kritikpunkte wären jetzt von mir:

- die Stoffmenge ist unangemessen hoch
- die PO2004 sieht keine Klausur von 120 Minuten für 4 CPs vor (diese Dauer würde sich nur dann rechtfertigen, wenn man die Klausur innerhalb der in der PO festgelegten "bis zu 25 Minuten pro CP", also 100 Minuten, schaffen kann, der Rest also "Bonus" ist; und diesen Eindruck hatte ich nicht)
- es wurden Inhalte in der Klausur abgefragt, die nicht in der Vorlesung/Übung vermittelt wurden
- Vorlesungsfolien wurden ohne einen Hinweis geändert, sodass man die Änderungen nicht mitbekommen hat (Beispiel: Formel zur "Fensterung")
- der Vortragsstil war meiner Meinung nach nicht gut: sehr viele Folien in hoher Kadenz und zum Teil unmotivierte Vortragende (Vertretung von Herrn Ostermann und Herr Rosenhahn wirkten auf mich so)
- die Materialien sind unvollständig und teilweise zu spät ins StudIP geladen worden
- mir hat die Vermittlung eines Gesamtüberblicks gefehlt, also warum DER UND DER vermittelte Inhalt jetzt Teil der Vorlesung unter dem Titel "Bildgebende Systeme für die Medizintechnik" ist
- das, was an neuem Stoff vermittelt wurde, gehört meiner Meinung nach nicht unter die Überschrift "Informatik"

Den Teil mit der Mail von Herrn Rosenhahn habe ich aus meinen Punkten rausgelassen, weil mir das nicht selber passiert ist und dieser Kritikpunkt somit nicht von mir selber käme.

das von Justus unterschreibe ich aber auch:

- Fehlende Materialien (s.o.)
- Falsche Musterlösungen
- Sehr viel Stoff (s.o.)
- Termin für Einsicht erst eine Stunde vorher bekannt gegeben

Bitte fortsetzen, wer noch was hat!

tyi

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19.10.2011, 10:52

Nur mal so aus Neugier, weil keine neuen Beiträge mehr geschrieben wurden: Wird jetzt z.B. von Seiten des Fachrats irgend etwas unternommen? Wenn ja: was und wann etc...?

Schokoholic hat es ja schon recht treffend mit "Resignation" ausgedrückt, die sich bei solchen Situationen einstellen kann. Daher: Welche Handhabe hat man als Student eigentlich?

Kiki der Gecko

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23.10.2011, 18:34

Also Sanktionen gegenüber Professoren sind auf keinen Fall drin. Wir können (und sollten) immer wieder Druck machen und meckern, bis sich was bewegt. Als Unterstütung hift eine entprechende Evaluation der Veranstaltung.

Die nächste Fachratssitzung ist am Montag (24.10.), da wird das Thema sicherlich zur Sprache kommen. Ihr seid natürlich auch gern eingeladen, eure Erfahrungen noch einmal vorzubringen und euch gemeinsam mit uns die nächsten Schritte zu überlegen.
"Alles ist eins - außer der Null." - Wau Holland

tyi

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23.10.2011, 21:06

Wo kann man denn die Ergebnisse der Evaluation zu dieser Veranstaltung einsehen?

Sanktionen gegen Professoren sind - aus meiner Sicht: leider - nicht möglich. Ich glaube, dass du das zum Ausdruck bringen wolltest (vielleicht vom "leider" abgesehen). Es wäre aber schon einmal hilfreich, dass Studierende vor solchen Veranstaltungen beschützt werden. Es wurde im Verlauf dieses Threads ja schon die Möglichkeit erörtert, dass eine solche Lehrveranstaltung aus dem Katalog fliegt, was zwar einer Reduzierung des Lehrangebots gleich käme, jedoch bei einigen "Lehr-"Veranstaltungen vielleicht auch reiner Schutz der Studierenden wäre. Unter welchen Umständen würde so etwas denn passieren? Ich habe in einem alten Sitzungsprotokoll gelesen, dass der FR darüber abgestimmt hat, ob diese Veranstaltung in den LVK übernommen werden soll. Gibt es entsprechend ein Abwahlverfahren?

Es wäre schön, wenn ihr nach eurer Sitzung eine kurze Rückmeldung hier geben könntet, damit auch nachfolgende Generationen dazu an dieser Stelle etwas lesen können.

Bastian

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30

23.10.2011, 21:36

Wo kann man denn die Ergebnisse der Evaluation zu dieser Veranstaltung einsehen?

In der Studentischen Lehrevaluation Sommersemester 2011, auf den Seiten 4 und 57 für die Vorlesung (151059) und den Seiten 25 und 132 für die Übung (151060).

tyi

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31.10.2011, 08:42

Die Evaluation, dankeschön Bastian, hat mich schon sehr verwundert, zeigt aber einmal wieder die Schwächen dieser Erhebung (Fragenstellung, Zeitpunkt, Fehlen der schriftlichen Anmerkungen in der Auswertung etc.).

Nichts desto trotz: Inzwischen war ja eine Fachratssitzung. Leider ist das dazugehörige Protokoll nicht online, daher frage ich hier: Wurde die Vorlesung/Übung/Klausur thematisiert und was passiert in dieser Sache jetzt?

Kiki der Gecko

Regenbogeneidechse

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31.10.2011, 17:26

Jop, es wurde thematisiert. Zunächst mal soll eine Mail an alle beteiligten Lehrpersonen geschrieben werden, um sich mal zusammenzufinden und die Kritikpunkte zu besprechen (Termin wird hier bekannt gegeben, Studierende können natürlich auch gerne kommen!). Hier noch der entsprechende Auszug aus dem vorläufigen Protokoll:

Zitat von »Vorläufiges Protokoll FR-Sitzung 24.10.11«


Zum Thema Vorlesung "Bildgebende Systeme" aus dem Forum. Karoline schlägt vor,
einen Termin mit allen Dozenten aus diesem Jahr einzuberufen, damit diesen die
Probleme nahegelegt werden können. Da eine Terminfindung schwierig werden könnte,
wird Oliver erstmal eine E-Mail verfassen und zum Korrekturlesen ins interne Forum
stellen. Martin schlägt vor, dass man die Vorkenntnisse im LVK eintragen sollte,
zum Beispiel Digitale Signalverarbeitung oder ähnliches.
"Alles ist eins - außer der Null." - Wau Holland

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03.03.2012, 12:27

Wo gerade das Thema bei ModSys da ist und auf diesen Thread hier an anderer Stelle mehrfach verwiesen wurde: Was hat sich hier eigentlich getan?

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03.03.2012, 12:53

Wir haben im Dezember eine Mail verfasst, aber irgendwie haben wir es wohl verpennt, die rauszuschicken. Danke für die Erinnerung.

tyi

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21.09.2012, 22:03

Mich würde interessieren, was der Fachrat inzwischen gemacht hat. Ist diese eMail inzwischen raus gegangen? Wurde die Klausur zwischenzeitig erneut angeboten? Gibt es aktuelle Erfahrungen?

36

22.09.2012, 18:05

Die Klausur zu "Bildgebene Verfahren der Medizintechnik" wurde wieder angeboten... Ergebnisse lassen noch auf sich warten...

Was die Mail angeht? Schoki???
Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen.
Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie.

37

22.09.2012, 20:04

Gibt es aktuelle Erfahrungen?

Habe nur "second hand"-Erfahrungen von einem Kommilitonen, der dieses Semester mitgeschrieben hat:
  • Weiterhin riesige Stoffmenge
  • Krasse Prüfung. Stil:
    • 3x5-Tabelle ausfüllen mit Frequenzen, Eindringtiefe und jeweils typischem Anwendungsgebiet beim Ultraschall
    • Rechenaufgaben mit Linsengleichung
    • Angekündigt: Multiple Choise. Realität: Klausur bestand zu weniger als 20% aus Multiple Choise, Rest war "normale" Fragen. Klingt, finde ich, unfair
    • Wirkte wie eine Aneinanderreihung von 5 Klausuren

  • Herr Rosenhahn hat wohl wenig Rücksicht auf die Zuhörer genommen. Beschreibung des Kommilitonen: er habe eine "ich bin so genial und wer mir nicht folgen kann, ist selber schuld"-Show hingelegt
  • Herr Ostermann war dieses Semester wohl persönlich anwesend


Klingt insgesamt nicht sehr schmeichelhaft, bzw. kaum "schmeichelhafter", als letztes Mal. Wie gesagt, alles aus zweiter Hand, kann das weder bestätigen, noch widerlegen...