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1

03.07.2014, 15:23

Protokoll mündliche Prüfung Informationstheorie - Ostermann

Hallo Leute,

besitzt jemand ein Prüfungsprotokoll der mündlichen Prüfung in Informationstheorie bei Ostermann?

Irgendwie ist es recht schwer, zu antizipieren, was da abgeht und ich wäre über jegliche Informationen froh und dankbar.

Selbst, wenn es kein richtiges Protokoll ist: Erfahrungen? Sonstiges?

Danke und liebe Grüße,
B.

obi

/dev/stderr

Beiträge: 90

Registrierungsdatum: 24.09.2012

2

04.07.2014, 16:51

Theorem der Quellencodierung sollte man können, sonst wirft er einen nach 5 Minuten wieder raus^^

An Stoff kann und wird er alles abfragen, was im Skript vorkommt (von der Herleitung der Rate-Distortion-Theorie mal abgesehen).
Er geht in der Prüfung die Seiten durch und sucht sich was für Dich aus.
Meistens sollst Du dabei eine Tabelle oder Abbildung erklären, manchmal auch eine malen.
Er fragt aber auch einige Formeln ab und zu diesen Formeln manchmal auch Details.

Bei mir kamen (soweit ich mich erinnern kann):
Formel Entropie und Redundanz (und erklären können), Was sagt der Informationsgehalt, Formel für bedingte Entropie, Theorem der Quellencodierung, Huffmanbaum zu gegebenen Wahrscheinlichkeiten, Markoff-Modell zum Modified Huffman-Code (Lauflängencodierung) malen und beschriften, Schema eines gestörten Kanals erklären, irgendwas zum BSK, ihm das Informationsquader erklären, eine Quantisierungskennlinie malen und erklären, Rate-Distortion Bild 6.13 (das auf S 113 im Script) erklären, DPCM Schema aufmalen (das fand er wichtig)

Es kann sein, dass etwas oben fehlt, alles weiß ich nicht mehr.
Ich hoffe, das hilft ein wenig.

Ansonsten ist er in der Prüfung recht nett und hilft auch, wenn du nicht weiter weißt.

Viel Erfolg :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »obi« (04.07.2014, 16:52)


3

08.07.2014, 12:50

Bei mir kam ungefähr das gleiche dran wie bei obi, ich weiß nicht mehr, was davon er mich nicht gefragt hat, aber zusätzlich gefragt hat er noch nach:

- Woher kommt der Logarithmus beim Informationsgehalt? (Er will hören, dass man die dann besser addieren kann)
- Markovkette zu Lauflängencodierung malen (Hat er in der VL irgendwann mal gemacht, ist leider kein Bild im Skript)

Mehr fällt mir jetzt auch nicht dazu ein, er fragt halt extrem lange nach und gibt ne Menge Tipps, leider merkt er dann halt nicht, wenn Du irgendwas so gar nicht weißt und seine Tipps Dir auch nicht helfen - da fragt er dann eben immer weiter. Ich hab immer noch irgendwann die Kurve gekriegt, kann mir aber auch vorstellen, dass einen das ziemlich reinreißen kann, wenn man irgendwas wirklich gar nicht kann...

banane

Praktikant

Beiträge: 5

Registrierungsdatum: 12.10.2011

4

24.07.2014, 11:54

Moin,

ich hatte meine Prüfung im gerade begonnenen Prüfungszeitraum. Bei mir kam dran:

- Entropie: gedächtnislos und -behaftet (Mittelung über Verbundwahrscheinlichkeit wurde abgefragt), Entscheidungsgehalt als maximum der Entropie, für K=64 berechnen
- Markoff-Modelle: Was damit modelliert wird, Anzahl der Zustände geg. Alphabet und Gedächtnislänge, speziell Fax Beispiel von oben, dann noch erklären, warum man mit vergrößern des Gedächtnisses irgendwann keinen Gewinn mehr erzielt, warum man unterschiedliche Entropien für das gleiche Problem hat
- Welche Komponenten des Nachrichtensystems sind die aufwendigsten? Quellencoder, Kanaldecoder
- DPCM zeichnen, was man versucht zu erreichen (Prädiktor-Koeff so, dass Fehlersignal frei von Korrelation), wie man die Koeff wählt, wenn man ein Gedächtnis der Länge 1 hat, aber 10 Koeff (9 dann halt 0 setzen)
- Theorem der Quellencodierung (was macht log_2(D)? was ist D?)
- Transinfografik/Modell des gestörten Kanals: Was ist ein deterministischer Kanal (Irrelevanz 0, mit gesendetem steht empfangenes Symbol fest), Was macht ein Quantisierer (Äquivokation so, dass Irrelevanz 0)
- Quantisiererkennlinie (Schwellwerte gegen Repräsentativwerte abgetragen, nicht Kompressorkennlinie) zeichnen
- RD-Theorie: Ziel, was wird dazu variiert (Übergangswahrscheinlichkeiten), wie werden die Übergangswahrscheinlichkeiten realisiert (det. Blockcode), warum hat bei quadr. VM Gauß die größte Entropiereduktion? (Gauß hat bei geg. d^* größte Entropie, daher größtmögliche Äquivokation), warum 0,25 bit über R_G(d^*) in Bild 6.13

FlorianS

Zuhörer

Beiträge: 1

Registrierungsdatum: 18.09.2013

5

25.07.2014, 11:53

Moin,

hatte auch heute Prüfung. Bei mir kamen ähnliche Themen wie bei banane dran:

- Theorem der Quellencodierung
- wann gilt das Gleichheitszeichen
- woher kommt die 1

- Entropie + bedingte Entropie
- wann wird die Entropie maximal

- Markov-Quelle
- Anzahl der Zustände

- DPCM zeichnen
- wo findet die Irrelevanzreduktion statt
- was passiert im Prädiktor
- Wird im Coder noch ein Huffman-Code benötigt?
- Welche Schaltung ist im Prädiktor relaisiert?
- Wie man die Koeff wählt, wenn man ein Gedächtnis der Länge 1 hat, aber 10 Koeff

- Welche Arten von Quantisierern kennen sie?
- Kompander- Expanderfunktion


- Theorem der Qullencodierung unter Berücksichtigung eines Gütekriteriums

- RD-Theorie
- Ziel
- Was wird varriert?
- Wie werden die Übergangswahrscheinlichkeiten realisiert?

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27.07.2014, 13:20

Bei mir war es im Endeffekt auch ähnliches, auf keinen Fall neues, als das, was wir schon hier zusammengetragen haben.

Vielleicht könnten wir mal ein kleines Prüfungsprotokoll für den Keller machen. Die E-Techniker sind da glaube ich schon recht gut mit ausgestattet, aber bei uns gibt es da afaik noch nichts.

Auf jeden Fall eine faire Prüfung, auch, wenn Prof. Ostermanns Fragen echt ordentlich bohren können und man zwischendurch denkt, es kommt alles den Bach runter. Aber auch dann kriegt man eine faire Note. *thumbsup* :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bacchus#777« (27.07.2014, 13:21)