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Zoidberg

Zuhörer

  • "Zoidberg" started this thread

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1

Wednesday, October 22nd 2014, 1:31am

Hardware Praktikum

Hi,

ich befinde mich zurzeit im Hardware Praktikum, speziell in der Vorbereitung zu Versuch 3 (SEGRAS-1).

Ich wollte einfach mal fragen, ob einige von euch diesen Versuch bereits bestanden haben und vielleicht noch alte Unterlagen oder einfache Tipps zu dem Versuch mit mir teilen würden?
(Natürlich freue ich mich über Infos zu jedem Versuch, jedoch ist Versuch 3 bei mir gerade konkret und deswegen meine Prio #1)

Musterlösungen habe ich bereits gefunden, jedoch möchte ich das Thema natürlich verstehen und die Versuche "selber" bestehen und wirklich die Erleuchtung brachten die auch noch nicht.
Ich hatte gehofft vielleicht kann jemand seine Herangehensweise, Erfahrungen (gemachte Fehler?), Quellen neben den gegebenen Grundlagen oder sonst nützliche Informationen zu dem Versuch weitergeben.
Im Endeffekt bin ich für alles Dankbar.


Einige Ansätze/Gedanken habe ich zu den ersten Aufgaben bereits, jedoch sind das alles mehr Vermutungen und nichts wo ich wirklich sicher wäre.
z.B. Aufgabe 1 - Realisieren Sie die Initialisierung des Basiscomputers SEGRAS-1 so, dass der im des Laborumdruck (Kapitel 3 Mikroprogrammsteuerwerk) behandelte Anfangszustand hergestellt wird, sobald S gelöscht wird.
Hinweis: Benutzen Sie hierfür die taktunabhängigen Clear- bzw. Preset-Eingänge von F, R, SC, FGI, FGO und IEN.

In den Grundlagen unter 3.1 steht für die betätigung des Master-Clear-Tasters:

Quoted


Durch Betätigen des Master-Clear-Tasters wird ein definierter Anfangszustand hergestellt.
Dieses umfasst:
1. Zurücksetzen von S: der Rechner hält
2. Zurücksetzen von F, R und SC: Versetzen des Steuerwerkes in den Initialzustand
3. Zurücksetzen von FGI und Setzen von FGO: es ist weder eine Ein- noch eine Ausgabe aktiv
4. Zurücksetzen von EIN: es sind keine Interrupts mehr aktiv
5. Load-Address-, Deposit- und Examine-Taster freigeben: ermöglicht das manuelle Laden von Befehlen in den Rechner
Das klingt für mich als würde einmal "Master-Clear" drücken genügen und ich bin im Anfangszustand ?(
In einer der Musterlösungen steht, der Master-Clear Taster sei mit dem Clear-Eingang von S bereits intern verbunden, was mich zu der Vermutung führt, dass die beschriebenen Schritte (1-5) von uns doch schon selbst realisiert werden müssen,
abgesehen vom Zurücksetzen von S, was intern bereits geschehen ist.

Jedoch frage ich mich dann woher ich nun erfahre was bereits intern realisiert wurde und was nicht?


Ihr seht wahrscheinlich, dass ich und mein Partner noch relativ am Anfang sind, jedoch habe ich das Gefühl nicht alles zu wissen, um sich auf das wesentliche Problem zu konzentrieren.
Ich freue mich wie gesagt über jegliche Hilfe die mich in irgend einer Form weiterbringt oder mir das Leben beim lernen für die Versuche erleichtert.

Vielen Dank schonmal im voraus

tITan

Praktikant

  • "tITan" is male

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2

Wednesday, October 22nd 2014, 9:14am

Ihr solltet das ganze planen (siehe welches Simulationsprogramm empfohlen wird). Die Schaltung für jeden Aufgabenteil ergänzend entwickeln.

Divide and Conquer. D.h. für jede Schalter-Funktion eine eigene Schaltung entwickeln und minimieren bzw. optimieren. Die ICs und IC-Plätze sind begrenzt. Du wirst wahrscheinlich größere Gatter als eigentlich erwartet verwenden müssen.
Funktioniert alles nach dem Prinzip aus Grundlagen digitaler Systeme.

Nutzt die Sprechstunde bei Fragen oder um bestimmte IC-Funktionen/Kleinstschaltungen auszuprobieren. Wenn ihr in die Sprechstunde geht, seid am besten schon so weit wie nur irgend möglich auf den Versuch vorbereitet und nehmt die Unterlagen mit.

Quoted

Das klingt für mich als würde einmal "Master-Clear" drücken genügen und ich bin im Anfangszustand ?(
Ja, darum heißt das Teil ja auch Master-Clear.


Quoted

In einer der Musterlösungen steht, der Master-Clear Taster sei mit dem Clear-Eingang von S bereits intern verbunden, was mich zu der Vermutung führt, dass die beschriebenen Schritte (1-5) von uns doch schon selbst realisiert werden müssen, abgesehen vom Zurücksetzen von S, was intern bereits geschehen ist.
Worin besteht denn sonst die Aufgabe deiner Meinung nach, wenn die Schaltung schon vorhanden wäre?
Das mit der internen Verbindung bezieht sich vermutlich auf den das Auslösen des S-Schalters (wenn ich da richtig informiert bin) Edit: Vertau mir da lieber nicht blind


Quoted

Jedoch frage ich mich dann woher ich nun erfahre was bereits intern realisiert wurde und was nicht?
Lest die Einführung, da wird dann auch die Aufgabenstellung klar und was vorhanden ist und was nicht.


Quoted

Ihr seht wahrscheinlich, dass ich und mein Partner noch relativ am Anfang sind, jedoch habe ich das Gefühl nicht alles zu wissen, um sich auf das wesentliche Problem zu konzentrieren.
Fangt erstmal an die Schaltung mit den Funktionen zu planen und nutzt die Sprechstunde, besonders bei diesem Versuch.


TIPPs

- Eventuell müsst ihr den Takteingang invertieren.
- Fragt andere, die den Versuch gerade auch machen, wie deren Schaltung ungefähr aussieht
- Fragt den Betreuer, sofern er euch noch nicht gefragt hat, ob er eine kurzen Blick auf die Schaltung werfen kann. Er wird sich nicht die Funktion angucken, aber vom Umfang her kann er einstufen, ob das hinkommt.
Zählt auch schon die ICs aus, dann könnt ihr einstufen, wie gut ihr minimiert habt


Ich hoffe das hilft soweit weiter.
Der Computer ist nicht schuld daran, dass das Programm nicht richtig funktioniert, denn er macht nur das, was der Programmierer ihm befohlen hat.

This post has been edited 1 times, last edit by "tITan" (Oct 22nd 2014, 9:17am)


nano

Alter Hase

  • "nano" is male

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3

Wednesday, October 22nd 2014, 9:51am

Die Aufgaben sagen eigentlich schon eindeutig, was schon vorhanden ist und was nicht. Habe mal meine Lösung rausgekramt: Tatsächlich wird S intern gelöscht (es ist genau dann 1, wenn der Rechner "an" ist) und der Ausgang von S muss bei 0 dann diese ganzen Register zurücksetzen, was ihr noch schalten müsst.

Zum Takt invertieren: Früher irgendwann mal gab (gibt?) es Schieberegister als ICs, die invertierten Takt brauchten. Ob das bei den Flipflops, die ihr nutzt, auch so ist, müsstet ihr einfach testen oder den Betreuer fragen.

4

Thursday, October 23rd 2014, 3:39pm

Kann mich meinen Vorrednern zunächst mal anschließen. Was ich besonders wichtig fand/finde:

Allgemein:
- Fangt so früh wie möglich an mit der Vorbereitung, am besten ein/zwei Wochen vorher (Weiß nicht wie in diesem Semester die Termine liegen)
- Redet auf jeden Fall mit euren Betreuern von dem jeweiligen Projekt, zeigt ihnen vorher was ihr verstanden habt und wo es Probleme gibt
- Geht zu den Vorbereitungsstunden und baut dort zum testen ein Paar Kleinigkeiten auf, lasst euch die Funktionsweise der Boards erklären (Ab und an erfährt man dann auch Tricks, falls Teile nicht reichen oder typische Fehler die an gewissen Stellen gemacht werden)

Die "Lösungen":
Vielleicht gibt es jetzt auch schon offizielle Lösungen, zu unserer Zeit gab es nur studentische Lösungen. Verlasst euch nicht darauf die Lösungen "nur" nachzuvollziehen, sondern baut sie in einem Simulationstool nach.
Erstellt am besten eigene Schalt- und Steckpläne auf A3, so könnt ihr die Schaltungen dann quasi im Schlaf stecken. Wenn ihr während des Labors noch überlegen müsst, reicht die Zeit sicherlich nicht.

Zum SEGRAS:
Wir hatten damals auch Probleme bei diesem Versuch, obwohl wir wie oben beschrieben gearbeitet haben. Einige Bauteile brauchen irgendwann aus irgendwelchen Gründen nen invertierten Takt, wie bereits angemerkt. Fragt das vorher nach. Auch ist der Platz auf dem Board ein großes Problem, minimiert eure Schaltungen bis zum Äußersten, notiert euch genau welche Gatter ihr für welche Teilschaltungen nehmt und beschriftet euch die Ein-/Ausgänge während des Labors mit Crepband.
Zwischendurch etwa auf der Hälfte hat einer unserer Betreuer dann mal rumprobiert und geklickt (ich weiß ehrlich gesagt nicht genau wie ers gesehen hat) aber er sagte dann bis dahin sei alles korrekt, wir können weitermachen. Wir persönlich hätten das nicht gesehen aber gut, man muss nicht alles können. ;)


Wünsche euch viel Erfolg!

  • "Bacchus#777" is male

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Saturday, October 25th 2014, 6:31pm

Schließe mich lolamann an.

Macht echt ein wenig mehr Action für das Labor. Es lohnt sich.

Erstellt ein gutes System dafür, wie ihr auf euren eigenen Schaltplänen abtragt, was ihr schon gesteckt habt, und was nicht. Das ist extrem hilfreich und beugt zumindest Steckfehlern vor. Habt ihr so gute Betreuer wie wir, helfen diese auch hier und da mal, aber verlasst euch nicht nur darauf.

Wünsche ebenfalls viel Erfolg :)

Zoidberg

Zuhörer

  • "Zoidberg" started this thread

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6

Saturday, October 25th 2014, 7:54pm

Erstmal danke an alle für die Hilfe.

Mittlerweile sind wir schon soweit, dass alles ne Ecke mehr Sinn macht ;)

Mal schauen wie es nächste Woche beim Versuch läuft.

LeonardH

Praktikant

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7

Friday, November 7th 2014, 9:12am

Wenn eventuell jemand noch Musterösungen hat zum SEGRAS oder den anderen Versuchen wäre es toll wenn er mir diese eventuell per PN zuschicken könnte.
Wir haben zwar schon Lösungen, allerdings fühlt man sich immer besser wenn man sich sicher ist.

MfG
Leonard

Operator

Praktikant

  • "Operator" is male

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8

Saturday, November 8th 2014, 6:17pm

@LeonardH Sie haben Post.
Der Mensch verbringt bis zu 30% des Lebens im Schlaf.
==>Mit Kaffe kann man die bewuste Lebenserwartung um bis zu 30% Erhöhen.

LeonardH

Praktikant

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9

Sunday, November 9th 2014, 11:15am

Vielen Dank!

Der SEGRAS-Versuch war leider nicht dabei. Wenn den noch jemand hätte wäre das super :)

EDIT: Haben den SEGRAS-Versuch jetzt auch bekommen. Vielen Dank!

MfG
Leonard

This post has been edited 1 times, last edit by "LeonardH" (Nov 10th 2014, 3:05pm)


Seven2k

Zuhörer

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Tuesday, December 9th 2014, 10:13am

Ich wollte mal nett Fragen ob ich die Musterlösung auch bekommen könnte. Bei mir geht es Speziell um Versuch 4!

Danke schon mal!

Zoidberg

Zuhörer

  • "Zoidberg" started this thread

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11

Tuesday, December 9th 2014, 1:22pm

Haste ne Nachricht bekommen.