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Michael

unregistriert

1

01.08.2004, 12:08

Modemprobleme

Hallo Leute!

Ich habe dieses Wochenende einem Bekannten einen neuen Computer eingerichtet, und da bin ich auf ein seltsames Problem gestossen, bei dem ihr mir vielleicht helfen könnt.
Der neue Computer sollte eine 8 Jahre alte Kiste ersetzen, war also in jedem Punkt überlegen. Es hat auch alles wunderbar geklappt: Computer eingerichtet, Daten übertragen etc. Und dann wollte ich "nur" noch die Internetverbindung einrichten. Mein Bekannter geht über T-Online ins Internet, und hatte bisher ein 6 Jahre altes externes 33,6 er Modem. Ich habe die neuste T-Online Software installiert, habe die Zugangsdaten korrekt eingetragen, und wollte dann eine Verbindung herstellen, und zwar jetzt über das neue interne 56k Modem. Man hörte, wie das Modem wählt, dann folgte der Handshake, und dann nur noch etwas, das ich mal als "Nulllinie" bezeichnen würde. Ein Ton wurde gehalten und es passierte gar nichts mehr. Das geschah bei jeder Wiederholung.
Nun dachte ich als erstes, dass das Modem vielleicht einen Hardwaredefekt hat. Da ich noch ein zweites original verpacktes Modem hatte, habe ich das eingebaut. Wieder intern, wieder 56k, und leider auch wieder genau der gleiche Fehler. Ich habe dann einfach mal probiert das alte Modem wieder anzuschliessen, das noch seriell über den Comport läuft. Und siehe da, das Modem bekommt sofort eine Verbindung. Da ich beim Umbau nicht die Zugangsdaten verändert habe, müssen die korrekt sein, und es liegt definitif am Modem. Ein erneuter Umbau zeigte wieder das gleiche Ergebnis wie oben beschrieben.

Hat einer von euch einen Tipp, woran das liegen könnte? T-Online hatte dort in der Gegend schon des öfteren Probleme mit ihren Servern, aber das erklärt ja nicht diesen seltsamen Effekt. Ist es denkbar, dass dort im Haus/in der Gegend die Verkabelung zu alt oder kaputt ist, und dass die Fehlertoleranz es alten Modems einfach höher ist? Mir fällt jedenfalls nichts besseres ein.

Jetzt könnte man ja sagen, dass man einfach die langsamere Geschwindigkeit in Kauf nimmt, und einfach bei dem 33,6er bleibt. Leider gibt es aber auch da Probleme, da Windows XP mal das Modem erkennt, und mal wieder nicht. Trotz mehrmaliger Neuinstallation lässt sich XP nicht dazu bewegen, es immer zu erkennen.

Vorschläge oder Ideen?

mfG, Michael

Ray-D

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2

01.08.2004, 12:32

windows xp hat leider diverse probleme mit externen modems meiner erfahrung nach. diese müssen vor start des rechners eingeschaltet sein, damit windows diese dann ohne probleme erkennt. dieses habe ich schon mehrfach beobachtet. das wird dein problem nicht lösen aber vielleicht hilft dir da etwas weiter
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Benjamin

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3

01.08.2004, 13:02

sorry, leider auch keine Idee, aber zu dem anderen...

Zitat

Original von Ray-D
windows xp hat leider diverse probleme mit externen modems meiner erfahrung nach. diese müssen vor start des rechners eingeschaltet sein, damit windows diese dann ohne probleme erkennt. dieses habe ich schon mehrfach beobachtet. das wird dein problem nicht lösen aber vielleicht hilft dir da etwas weiter


Das mit dem vorher Anschalten betrifft wohl alle modernen "Plug'n'Play"-Modems und zwar auch unter Win2k neben XP.
Das Rebooten kann kan sich ersparen durch "Systemsteuerung->Geräte-Manager->Nach geänderter Hardware suchen"
Es gibt nur eine bessere Sache als auf dem Wasser zu sein: Noch mehr auf dem Wasser sein.

Michael

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4

03.08.2004, 23:00

So, Problem ist gelöst: Es war weder die Konfiguration, noch die Hardware, sondern die Telefonanlage. Sehr ärgerlich, es hat ziemlich lange gedauert, bis wir darauf gekommen sind... Egal, hauptsache es funktioniert jetzt 8)

Danke für die Tips!

migu

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5

04.08.2004, 08:51

Zitat

Original von Michael
So, Problem ist gelöst: Es war weder die Konfiguration, noch die Hardware, sondern die Telefonanlage. Sehr ärgerlich, es hat ziemlich lange gedauert, bis wir darauf gekommen sind... Egal, hauptsache es funktioniert jetzt 8)


Was war denn der genaue Fehler? :)
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Michael

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6

04.08.2004, 13:23

Mein Bekannter hat nur einen ganz normalen Telefonanschluss mit nur einer Leitung. Zu ISDN o.ä. konnte ich ihn nie überreden. Da aber mehrere Leute dort wohnen und es zwei Telefone sowie den Computer an der einen Leitung gibt, haben wir vor Jahren eine simple kleine Telefonanlage eingebaut, die dafür sorgt, dass jeweils die anderen Anschlüsse stummgeschaltet werden wenn einer telefoniert. Und dieses kleine Stück Elektronik, das jetzt immerhin schon 6 Jahre alt ist, scheint einen Fehler zu haben.
Uns ist aufgefallen, dass hier der Fehler liegen muss, als ich mein Notebook mitgebracht habe, und direkt an den Haupttelefonanschluss angeschlossen habe. Denn mit meinem Notebook und der dort eingerichteten Internetverbindung konnte ich ebenfalls nicht online gehen. Nachdem wir dann die Telefonanlage abgebaut haben, kam ich sofort sowohl mit meinem Notebook als auch mit dem neuen Rechner mit dem internen 56k Modem ins Internet.

Was auch immer an der Telefonanlage kaputt ist, es hat jedenfalls verhindert, dass modernere Modems eine Verbindung aufbauen können. An der Telefonanlage kann man auch nichts weiter einstellen, also muss irgendwo in den Tiefen der Elektronik der Fehler zu suchen sein. Wir werden den genauen Grund also nie erfahren... ;)

migu

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7

04.08.2004, 22:55

Hihi, man soll (und darf) eben nicht am Telefonnetz herumbasteln. In den frühen Neunziger-Jahren, als ich noch zu Hause wohnte, hatten wir natürlich auch nur einen analogen Telefonanschluss und es gab noch 12-minütige Ortsgespräche für eine "Einheit" à 24 Pfennig (entsinne ich mich richtig?). Das 2400bps schnelle Modem, das ich gnädigst von meinem Vater geerbt hatte, schloss ich einfach parallel mit dem Telefon am Anschluss an. Das war erst recht verboten aber Not macht erfinderisch. (Für technisch korrekte Lösungen fehlte mir damals das Geld.) Immer, wenn während einer Modem-Verbindung der Telefonhörer abgehoben wurde, war sie weg. Außerdem gab es damals noch kein bezahlbares Internet, sondern nur Mailboxen und - damals fortschrittlich - das Fido-Net.

Grüße, migu
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Michael

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8

05.08.2004, 22:32

Ach ja, in der Vergangenheit war halt doch nicht alles beser :rolleyes: