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NullAhnung

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21

Sunday, February 6th 2005, 9:54am

Mich würde mal interessieren warum

KB: A,A ->B ein Modell 11 ist.

Wenn ich das umforme, wäre das dann nicht A n A -> B
nicht A u B ?
Wenn ich jetzt für A 1 einsetze, ist das ganze zwar noch immer 1, aber die linke Seite wäre doch 0. Folglich Modell 0 1.

KingLifetec

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22

Sunday, February 6th 2005, 6:48pm

Reicht es eigentlich für die Klausur aus, wenn wir nur die Basisinformationen aus dem Skript lernen oder müssen wir uns die weiterführenden Materialien auch anschauen?
Hat Herr Brase irgendwas dazu gesagt, was wir am besten lernen sollten?
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NullAhnung

Erfahrener Schreiberling

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23

Sunday, February 6th 2005, 8:26pm

Gibts eigentlich zu der Probeklausur auch irgendwo Ergebnisse?

Sinan

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  • "Sinan" is male

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24

Sunday, February 6th 2005, 8:52pm

Quoted

Original von KingLifetec
Reicht es eigentlich für die Klausur aus, wenn wir nur die Basisinformationen aus dem Skript lernen oder müssen wir uns die weiterführenden Materialien auch anschauen?
Hat Herr Brase irgendwas dazu gesagt, was wir am besten lernen sollten?

er hat gasagt, dass wir uns die Basisinformationen anschauen sollen.
ich meine mich nicht zu erinnern dass er etwas ganz konkrettes zu den weiterführenden Materialien gesagt hat.
ich meine aber, die Basisinformationen reichen völlig aus.
sich die anderen Materialen anzuschauen wäre natürlich nicht verkehrt, aber ob die mehr Informationen enthalten ?( glaub ich nicht.

Quoted

Original von NullAhnung
Gibts eigentlich zu der Probeklausur auch irgendwo Ergebnisse?

die zweite Probeklausur hat er vorgerechnet, willst du die Ergebnisse zu allen Aufgaben? oder nur zu bestimmen? poste hier einfach was du wissen möchtest :)
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  • "Joachim" is male

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25

Sunday, February 6th 2005, 9:55pm

Quoted

Original von NullAhnung
Mich würde mal interessieren warum

KB: A,A ->B ein Modell 11 ist.
Mit A = B = 1 gilt: 1 -> 1. Demnach ist dies ein Modell.

Wenn ich das umforme, wäre das dann nicht A n A -> B
nicht A u B ?[/quote]Nö. A n A -> B ist äquivalent zu A -> B, was wiederum äquivalent zu NOT A OR B ist.

Quoted

Wenn ich jetzt für A 1 einsetze, ist das ganze zwar noch immer 1, aber die linke Seite wäre doch 0. Folglich Modell 0 1.
A = 0, B = 1 ist natürlich auch ein Modell.
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Sinan

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26

Sunday, February 6th 2005, 10:17pm

Quoted

Original von Informatik Minister
"Alle Norweger heissen Knöt, ausser denen, die Wolfström heissen".

forall x: norweger(x) /\ not heißt_Wolfström(x) ----> heißt_Knöt(x)
stimmt das?
ist das identisch mit
forall x: norweger(x) /\ not heißt_Knöt(x) ----> heißt_Wolfström(x)
oder würde das heißten
"Alle Norweger heissen Wolfström, ausser denen, die Knöt heissen" ??
also spielt die Reihenfolge eine Rolle?

Quoted


Eine dritte Aufgabe bittet euch, doch netterweise einen Weg von S zu G zu "berechnen", einmal mit einem banalen Verfahren (Felder zählen zum Ziel oder so) und einmal per Manhattan Distanz.

Manhatten Distanz ?(
ich hab das Skript durch und meine nie sowas gelesen zu haben ?(
im Internet hab ich folgendes gefunden:

Quoted


Manhattan-Distanz: Verfahren zum Vergleich von Entfernungen.
Der l -Wert des Knotens x ergibt sich durch l (x) = h(x) + g(x) , wobei
h(x) die Summe der Manhattan-Distanzen aller Plättchen in einem Knoten und g(x) die Weglänge vom Start zum Knoten x sind.

im Skript steht:
h(x) heißt heuristische Funktion
ist's das gleiche?
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  • "Joachim" is male

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27

Monday, February 7th 2005, 11:11am

Quoted

Original von Sinan

Quoted

Original von Informatik Minister
"Alle Norweger heissen Knöt, ausser denen, die Wolfström heissen".

forall x: norweger(x) /\ not heißt_Wolfström(x) ----> heißt_Knöt(x)
stimmt das?
ist das identisch mit
forall x: norweger(x) /\ not heißt_Knöt(x) ----> heißt_Wolfström(x)
oder würde das heißten
"Alle Norweger heissen Wolfström, ausser denen, die Knöt heissen" ??
also spielt die Reihenfolge eine Rolle?
Ist dasselbe. Man könnte es auch formulieren als "Alle Norweger heißen entweder Knöt oder Wolfström":

norweger(x) -> (heißt(x, Knöt) OR heißt(x, Wolfström))

Quoted

Manhatten Distanz ?(
Wenn man sich in einem quadratischen Raster bewegt, so ist die Manhattan-Distanz zwischen zwei Punkten die minimale Anzahl von Feldern, die man benötigt, um einen Pfad zwischen diesen Punkten zu bilden. Der Pfad darf dabei nur in horizontaler oder vertikaler Richtung verlaufen.

Beispiel:
AXXX
XXXX
XXBX
XXCD

Der Manhattan-Abstand zwischen A und B ist 4, der zwischen A und C ist 5 und der zwischen A und D ist 6.

Der Name leitet sich aus dem schachbrettartigen Muster der Häuserblock in Manhattan ab.

Quoted

h(x) heißt heuristische Funktion
ist's das gleiche?
Die Manhattan-Distanz läßt sich natürlich als heuristisches Maß einsetzen.
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dfex

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28

Monday, February 7th 2005, 1:08pm

weiss jemand, wie es mit der klausurrelevanz zu folgenden themen aussieht:

- Lernen mit Entscheidungsbäumen / Neuronalen Netzen
- Bayes'sches Lernen
- Explanation based learning

??

insbesondere die prolog programme dazu mag ich irgendwie gar nich.

hat sich damit schon jemand beschäftigt und evtl auch eine (kurze) zusammenfassung für sich geschrieben, die er hier mal posten könnte? wäre nett. danke.

NullAhnung

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29

Monday, February 7th 2005, 1:10pm

@Sinan Wäre nett wenn du mir die Ergebnisse zu Probeklausur2 Aufgaben 2,5a,6,7,8 und 9 schicken könnte. Danke schonmal.

Und was ist denn genau mit AgentenTYPEN gemeint? zielbasierter Agent, wäre das ein Typ? Und autonom wäre das einer?

KingLifetec

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30

Monday, February 7th 2005, 2:59pm

Mit AgentenTYPEN waren die verschiedenen Typen von Agenten gemeint :-)

-reaktiver Agent
-reaktiver Agent mit InneremZustand
-zielbasierter Agent
-nutzenbasierter Agent

Ich glaube mehr hatten wir nicht.
Das mit autonom ist halt eine der Eigenschaften die einen Agenten allgemein kennzeichnet, also kein besonderer Typ.
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mDev

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31

Monday, February 7th 2005, 4:17pm

lösungen zur zweiten probeklausur gibts hier: http://www.kbs.uni-hannover.de/Lehre/KI1/loesung.pdf

KingLifetec

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Monday, February 7th 2005, 5:00pm

Gibt es eigentlich irgendwelche Themen die in der Vorlesung behandelt wurden, die aber nicht Klausurrelevant sind? Genau so in der Übung.
Nicht das ich noch zu viel lerne ;-)
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Sinan

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33

Monday, February 7th 2005, 5:30pm

Quoted

Original von NullAhnung
@Sinan Wäre nett wenn du mir die Ergebnisse zu Probeklausur2 Aufgaben 2,5a,6,7,8 und 9 schicken könnte. Danke schonmal.
Und was ist denn genau mit AgentenTYPEN gemeint? zielbasierter Agent, wäre das ein Typ? Und autonom wäre das einer?

Quoted

Original von KingLifetec
Das mit autonom ist halt eine der Eigenschaften die einen Agenten allgemein kennzeichnet, also kein besonderer Typ.

Die Lösung ist jetzt auch online
na ja, autonom ist genau genommen eine Handlungsweise,
und zwar, wie im Skript steht, ist ein Agent autonom, wenn die Aktionen von der eingenen Erfahrung abhängen und nicht allein von der eigenen Wissensbasis.
Der zielbasierte Agent ist übrigns autonom

EDIT: achso, noch als fünfter Agententyp könnte man den
Table-look-up-Agent erwähnen, der eine riesige Nachschalgtabelle hat, in der zu jeder Wahrnehmungssequenz die beste Aktion aufgelistet ist.
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KingLifetec

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Monday, February 7th 2005, 5:46pm

Aber hängen nicht Wissenbasis und Erfahrung eines Agenten unmittelbar miteinander zusammen. Die Erfahrung die ein Agent macht wird ja in die Wissenbasis eingetragen, damit der Agent beim nächsten mal auf diese Erfahrungen zugreifen kann.
Erfahrungen erweitern die Wissenbasis eines Agenten. So hab ich das jedenfalls verstanden.

Hab aber noch eine Frage zu der einen Klausur. In den Lösungen steht für Aufgabe 3 b) dass das eine Hornklausel ist.
Also eine Hornklausel ist ja eine Disjunktion von Literalen, wobei höchstens ein Literal positiv sein darf. Dies trifft auch bei der Aufgabe zu aber es ist keine reine Disjunktion von Literalen, sondern es kommen auch Konjunktionen vor.Wie sieht man also dass das eine Hornklausel ist?
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Sinan

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Monday, February 7th 2005, 5:54pm

Quoted

Original von KingLifetec
Dies trifft auch bei der Aufgabe zu aber es ist keine reine Disjunktion von Literalen, sondern es kommen auch Konjunktionen vor.Wie sieht man also dass das eine Hornklausel ist?

die genauere Definition von Hornklauseln :)
Eine Hornklausel ist eine Klausel in konjunktiver Normalform, wobei jede Disjunktion in ihe höchstens ein positives Literal hat.
also,
A /\ B /\ C
wäre auch eine Hornklausel, denn sie enthält keine Disjunktionen.
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Sinan

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Monday, February 7th 2005, 5:56pm

Quoted

Original von dfex
weiss jemand, wie es mit der klausurrelevanz zu folgenden themen aussieht:
- Lernen mit Entscheidungsbäumen / Neuronalen Netzen
- Bayes'sches Lernen
- Explanation based learning
insbesondere die prolog programme dazu mag ich irgendwie gar nich.

zu den Themen wurde meines Wissens nix gesagt.
aber die PROLOG-programme dazu sind nicht Klausurrelevant, es kommt irgendwas mit Listen, so Herr Brase.
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Monday, February 7th 2005, 6:18pm

Quoted

Original von KingLifetec
Aber hängen nicht Wissenbasis und Erfahrung eines Agenten unmittelbar miteinander zusammen. Die Erfahrung die ein Agent macht wird ja in die Wissenbasis eingetragen, damit der Agent beim nächsten mal auf diese Erfahrungen zugreifen kann.
Erfahrungen erweitern die Wissenbasis eines Agenten. So hab ich das jedenfalls verstanden.
Man trennt Wissensbasis und gesammelte Erfahrungen häufig voneinander. Die Wissensbasis wird dann als etwas fest vorgegebenes ansehen. Seine Entscheidungen kann der Agent dann trotzdem noch basierend auf beiden Datenbeständen treffen. Ein Agent ist also autonom, wenn er speichert, wie sich die Welt auf seine Aktionen verhält, und diese Erfahrungen bei seinen Entscheidungen berücksichtigt.
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NullAhnung

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Monday, February 7th 2005, 6:51pm

Kann mir vielleicht noch wer in gaaaaanz einfachen Worten das Forward-Chaining und das Backward-Chaining erklären? Danke

Und wo find ich was zu Prolog und Listen?

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KingLifetec

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39

Monday, February 7th 2005, 7:49pm

ein Klausel ist eine Disjunktion von Literalen(atomaren Sätzen und negativen atomaren Sätzen), dann kann es keine Klausel in konjunktiver Normalform geben. Du meinst eher eine Konjunktive Normalform von Klauseln, in diesem Fall von Hornklauseln.
Also ist A^B^C keine Hornklausel sondern eine Konjunktion von Hornklauseln, so hab ich das jedenfalls verstanden.
Im Buch zu KI steht zu Klausenl auch nur, dass es Disjunktionen von Literalen sind.
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40

Monday, February 7th 2005, 7:56pm

Quoted

Original von KingLifetec
ein Klausel ist eine Disjunktion von Literalen(atomaren Sätzen und negativen atomaren Sätzen), dann kann es keine Klausel in konjunktiver Normalform geben.
Klar kann es das geben, jede Disjunktion von Literalen ist eine Formel in konjunktiver Normalform.

Quoted

Du meinst eher eine Konjunktive Normalform von Klauseln, in diesem Fall von Hornklauseln.
Nicht "konjunktive Normalform von Klauseln", die konjunktive Normalform ist nur für Formeln definiert. Du meinst eine Konjunktion von Klauseln.

Quoted

Also ist A^B^C keine Hornklausel sondern eine Konjunktion von Hornklauseln, so hab ich das jedenfalls verstanden.
A AND B AND C ist keine Klausel (also auch insbesondere keine Hornklausel), da es keine Disjunktion von Literalen ist. Es ist hingegen eine Hornformel.


Zusammengefaßt:

Eine Klausel ist eine Disjunktion von Literalen.

Eine Hornklausel ist eine Klausel, die höchstens ein positives Literal enthält.

Eine Formel in konjunktiver Normalform ist eine Konjunktion von Klauseln.

Eine Hornformel ist eine Konjunktion von Hornklauseln.
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Richard Hamming, 1962

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