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ice-cream

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1

29.10.2009, 17:40

Thema Studiumabbruch...

Was sind eure Meinungen zum Thema Studiumabbruch wann ist es sinvoll zu sagen so es geht einfach nicht....
vieleicht gibt es auch den ein oder anderen der in der mathe vorlesungen sitzt und nix versteht
wie sollte man taktisch vorgehen?
wann is es taktsich klug eventuell zu wechseln

sos1981

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2

29.10.2009, 17:50

Taktisch klug....es gibt keinen wirklich klugen Zeitpunkt dafür. Das kannst eigentlich nur du allein wissen, wenn es nicht mehr geht.
Wenn du meinst, du verstehst in den Mathe-Vorlesungen nichts: das geht vermutlich den meisten so. Wie sieht es denn bei den Übungen aus? Kommst du da mit?
Ich würd auf jeden Fall dieses Semester zu Ende machen und dann ein Resumee ziehen, dann hast du ein paar Klausuren geschrieben und weißt ungefähr, wie das abläuft.
Wenn's dann nicht geklappt hat und du der Meinung bist, dass Informatik nichts für dich ist, kannst du immernoch sagen "falsches Studium". Aber so einfach ohne eine
Prüfung, würd ich die Flinte nicht ins Korn werfen. Gebühren hast du ja eh bezahlt, also würd ich das jetzt einfach mal dieses Semester durchziehen.
Wie gesagt: schau's dir noch ein bischen an und urteile nach dem ersten Semester und den dazugehörigen Prüfungen. Dann bist du schlauer!

just my2cent
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mar1k

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3

29.10.2009, 19:19

Hi,
würde auch erstmal sagen dass es in den ersten paar Wochen noch zu früh ist um über einen Abbruch nachzudenken. Der Einstieg ist sicher hart und gerade in Mathevorlesungen versteht man nicht alles direkt, aber zu sagen "ich kapiers nicht, also hab ich kein Bock" ist einfach die falsche Strategie. Versuch dir einfach mal jeden Satz/Definition/Beweis so oft durchzulesen und durchzuarbeiten (d. h. auch bei jeder Formulierung genau nachgucken, was wirklich gemeint ist, wenn man das kann kann man auch den Rest verstehen, ist ja schließlich alles aufeinander aufgebaut) bis du den verstanden hast. Zusätzliche Literatur ist Pflicht, gerade die Vorlesungen von Reinecke versteht man so besser.

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Leif

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4

29.10.2009, 21:26

Das Allertollste am Studium ist, dass man lernt, sich Kram einfach mal draufzuschaffen. Wenn man das vorher schon kann ist der Rest ja kein Problem mehr -- aber das dürfte die Ausnahme sein. Und viel mitnehmen würde man dann auch nicht.

Also: die beste Wahl für ein Studium ist eines, das Dich fordert und dadurch weiterbringt. Sonst verbringt man Jahre an der Uni und nimmt nichts mit -- da kann man auch zu Hause bleiben und nichts tun.

Nur meine wahnsinnig subjektive, aber auf Erfahrungen basierende Meinung.
-- Leif

ice-cream

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5

29.10.2009, 21:38

Taktisch klug....es gibt keinen wirklich klugen Zeitpunkt dafür. Das kannst eigentlich nur du allein wissen, wenn es nicht mehr geht.
Wenn du meinst, du verstehst in den Mathe-Vorlesungen nichts: das geht vermutlich den meisten so. Wie sieht es denn bei den Übungen aus? Kommst du da mit?
Ich würd auf jeden Fall dieses Semester zu Ende machen und dann ein Resumee ziehen, dann hast du ein paar Klausuren geschrieben und weißt ungefähr, wie das abläuft.
Wenn's dann nicht geklappt hat und du der Meinung bist, dass Informatik nichts für dich ist, kannst du immernoch sagen "falsches Studium". Aber so einfach ohne eine
Prüfung, würd ich die Flinte nicht ins Korn werfen. Gebühren hast du ja eh bezahlt, also würd ich das jetzt einfach mal dieses Semester durchziehen.
Wie gesagt: schau's dir noch ein bischen an und urteile nach dem ersten Semester und den dazugehörigen Prüfungen. Dann bist du schlauer!

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So ist es wohl am klugsten den Studiengang kan man eh nicht mehr wechseln oder?
also frühstens könnte man dan wieder WS 2010 studieren?

Finn MacCool

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6

29.10.2009, 22:49

SS 2010 sollte eigentlich auch schon gehen
So berichte uns weiter, sagte Diarmuid Donn, um der Liebe Gottes willen.
Fürwahr, sagte Finn, ich will nicht.

AlexL

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7

30.10.2009, 00:07

ich will hier nochmal betonen dass wohl viele in mathe sitzen und schäfchen zählen... solang man dann beim xten versuch ne 4.0 schafft in der klausur ist auch alles wunderbar :-)

suey

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8

30.10.2009, 08:58

Hallo ice-cream (wer bist du eigentlich?),
über das Thema habe ich mir noch überhaupt keine Gedanken gemacht und ich kann deine Frage auch nicht ganz nachvollziehen. Wie die anderen schon sagten, haben wir gerade mal einen knappen Monat hinter uns und da kommt noch so viel. Du solltest auf jeden Fall weitermachen bis zu den Klausuren, da stimme ich den anderen voll und ganz zu!
Was mich noch interessieren würde: Wieviel lernst du denn so in der Woche, bereitest du überhaupt Vorlesungen und Übungen vor bzw. nach? Wie lang brauchst du für Übungszettel, kannst du sie wenigstens zur Hälfte lösen (egal ob mit oder ohne Hilfe)? Und... macht dir das Studieren denn nicht Spaß? Bei mir ist es auch so, dass ich natürlich in Mathe nicht alles verstehe (oder auch in GDS hab ich manchmal Probleme oO), aber weil ich es so unglaublich gerne mag mich mit diesen Themen auseinanderzusetzen, bin ich auch motiviert zumindest ein bisschen was nachzuarbeiten. Ich glaube wenn du gar keinen Gefallen an Mathe findest, dann wirst du mit Informatik nicht glücklich. Aber das hätte dir ja schon vor dem Studium klar sein müssen. ;) Ich meine, es gibt ja auch Gründe, warum du dich genau für Info entschieden hast, und nicht für etwas anderes. Und das setzt ja Matheinteresse voraus.

Benjamin

Segelnder Alter Hase

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9

30.10.2009, 10:12

Moin,

nach einer Meinung einer gleichsemestrigen nun nochmal eine ältere Meinung, wobei Leif schon weise Worte sprach. Ich denke jeder schluckte in den ersten Mathevorlesungen und das wird sich bei fast allen legen, bei den einen früher, bei anderen später, bei einigen vielleicht erst nach der letzten Mathevorlesung. Dies soll nun keinen entmutigen, vielmehr ist die Uni als eine Herausforderung zu sehen, genau so und nicht anders. Auch wenn es vielleicht einige gerne so sehen würden, ist die Uni nicht eine andere schulische Ausbildung mit der man einfach später mehr Verdient, sondern wird man auch entsprechend gefordert.

Uni ist und bleibt – trotz Bachelor und Master – eine Art sehr selbstständig zu lernen, auch wenn die Fächer vorallem im Bachelor recht eng vorgegeben werden. Die erwähnte Herausforderung ist eigentlich nicht der Stoff selbst, sondern sich zu organisieren, lernen zu lernen, Neugier in sich zu wecken und auszuleben, die Schule hinter sich lassen und wirklich aus Interesse und nicht aus Pflicht lernen. Erst dann kommt der Stoff. Ich wage mal zu vermuten, dass so einige abbrechen bevor letzteres an die Reihe kommt. Abbrechgrund Ego, nein Danke. Von Daher, Augen _auf_ und durch – "Tschaka, ich schaff das".

Ein taktisches Vorgehen möchte ich aber doch nennen: Leute, egal wer, brecht nicht kurz vor Ende ab! Das ist nun echt das blödste was man tun kann. Immer wieder sieht man Leute, die 75% geschafft haben und aufhören. Die übrigen 25% sind dann meist nicht mal die Rausprüffächer. Der Umkehrschluss ist nun aber nicht, wenn überhaupt früh abzubrechen. Das Wann sei jedem selbst überlassen. Wer über dieses Thema nachdenkt, soll sich Freunde und Kommilitonen anschaffen, die ihm oder ihr in den Arsch treten. Wer, sagen wir mal, drei tiefe Unikriesen hinter sich hat, da mag was dran sein, doch eine ist kein Grund für ein Ende. Da sind Freunde sehr wichtig und die haben auch Informatiker, auch wenn man diesen gerne eine geringere Sozialkompetenz nachsagt.

Zurück zum Thema Abbruch, stellt sich erstmal die Frage, wieso überhaupt. Ist es wirklich der Stoff? Ist es der Stress, der einen körperlich zu Grunde richtet? Ist es das selbstständig arbeiten müssen? Ich es das sich organisieren? Hier ist eine gewisse ehrliche Selbsteinschätzung und Selbsterkenntnis wichtig, im Zweifelsfall im Zwigespräch mit anderen. Viele dieser Dinge kann man häufig gut kompensieren, doch das geht nicht in den ersten vier Wochen. Uni ist keine Schule, es ist sehr realistisch, dass man sich auch zuhause mit dem Stoff weiterbeschäftigen muss (Erinnerug: kein Zwang, Lernen aus Interesse!). Nicht Schule heißt für viele beispielsweise auch neue Lernmethoden. Mit Leuten über den Stoff reden, in Gruppen lernen, nicht erst vor der Klausur, sondern kontinuierlich usw. Die wenigstens sind weiterhin die Einzellernen. Lernt euch beim Lernen auszutauschen und gegenseitig zu helfen. Da nicht jeder die gleichen Lücken hat, ist dies häufig sehr effektiv.

Fazit: Es liegt selten am Stoff, selten an den Dozenten, meist sind es die eigenen Vorstellungen die nicht passen. Diese muss man korrigieren oder eben doch feststellen, dass es nicht zu einem passt.

Zu einem passen? Ja, das muss es. Ersten das Fach Informatik und zweiten in der Uni. Neben dem falschen Umgang mit dem Medium Uni an sich liegen hier wohl häufig die Gründe für Gedanken zum Thema Abbruch. Informatik kommt aus Richtung der Mathematik und wird ohne sie nicht auskommen – Uni-Informatik entsprechend auch mit Uni-Mathe. Informatik studieren heißt nicht Programmieren lernen. Studieren heißt nicht entspannen (in den meisten Fächern und seit den neuen Abschlüssen). Studeren heißt Wissensneugier zu befriedigen und Spaß am Lernen finden – in unserem Fach ein Arbeitsleben lang.

Rede offen mit anderen über das Thema. Abbruch mag eher negativ konnotiert zu sein, ist es aber eigentlich nicht, wenn und genau nur wenn Du eine in deinen Augen begründet bessere Alternative hast, egal ob es der Fachwechel an der Uni, der Wechsel zu FH-Informatik, Fachinformatiker oder Altenpflegerin (ja, alles schon da gewesen, aber Personen werden nicht genannt).

Also, nicht beim ersten Nachdenken, beim ersten Tief, das Handtuch werfen. Eine Freundin von mir hatte in ihrem Naturwissenschaftlichen Studium mehrfach solche Tiefs und schreibt nun seit zwei Wochen ihre Masterarbeit. So muss das sein. :-)

In diesem Sinne,
TSCHAKA
Es gibt nur eine bessere Sache als auf dem Wasser zu sein: Noch mehr auf dem Wasser sein.

knopwob

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10

30.10.2009, 16:01

Hey,
ich kann mich meinen Vorrednern eigentlich nur anschliessen. Am Anfang ist wohl jeder mit den Mathevorlesungen ueberfordert. Es ist ja auch ne ganz andere Form der Mathematik, als wie man sie von der Schule gewoehnt ist, und das bedarf numal ne gewisse gewoehnungs/einarbeitungszeit. Aber irgendwann kommt dann der "Aha-Effekt" wo alles anfaengt Sinn zu machen.
Und wenn du ernsthaft darueber nachdenkst, das Studium abzubrechen, kann ich dir nur ans Herz legen, dich mal an deinen Tutor zu wenden und dich mit ihm und evlt auch dem Mentor zusammenzusetzen und dich mal in Ruhe mit den beiden darueber zu unterhalten. Fuer solche Dinge sind die ja schliesslich da ;-) (man verzeihe mir die eigenwerbung)
Signaturen werden total überbewertet

11

30.10.2009, 18:03

Ich schließe mich auch zu 100% allen Vorrednern (bravo, Benjamin!:)) an, möchte nur eine Sache ergänzen:
An Deiner Stelle würde ich mir an diesem Wochenende mal den Lehrveranstaltungskataloggründlich vorknöpfen und all die Veranstaltungen aus dem Informatik-Bereich herausfischen, die mich interessieren könnten. Guck ruhig auch im Master-Studium, was da auf Dich zukommen könnte. Es gibt so viele verschiedene Bereiche (die Reihenfolge ist absolut zufällig): Künstliche Intelligenz, Graphische Datenverarbeitung, Datenbanksysteme, Organic Computing, Mikroelektronik, Echtzeitsysteme... uvm.
Wofür interessierst Du Dich? Hast Du Dich für das Informatik-Studium entschieden, weil Du gerne Webseiten bastelst oder vielleicht zu hause einen Lego-Roboter programmierst? Egal was, aber irgendwas wird es schon gewesen sein.
Zurück zu meiner Idee: Such Dir ein paar Vorlesungen aus (stöber auch im Stud.IP -->viele haben da weitere Infos und Skripte etc. online) und setz Dich einfach mal nächste Woche in eine oder mehrere dieser Veranstaltungen. Du wirst bestimmt überrascht sein, wie anders die sind. :)
Die Mathevorlesungen am Anfang sind echt hart, aber wenn Du Dich da durchgebissen hast, wirst Du nicht nur unglaublich stolz auf Dich sein, sondern kannst Dich auch ganz auf die (in den Augen vieler) "angenehmeren" Fächer stürzen (und weißt dann vielleicht auch, wofür Du diese ganzen Grundlagen brauchst). :)

(Wenn das alles nicht hilft und Du Dich doch entscheiden solltest, das Fach wechseln, kannst Du Dich evtl. auch in dem "neuen" Wunsch-Bereich umsehen und schon mal in Vorlesungen reinschnuppern; aber aufgeben würde ich jetzt noch nicht)

Mac

Papa

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12

30.10.2009, 18:11

Es gibt eine Obergrenze für den Abbruch die unterhalb der 75% liegt. Man sollte sich bis zum 4. Semester darüber im klaren sein, ob man wechseln bzw. aufhören will. Denn bisdahin geht das wechseln noch problemlos bzgl. Bafög, aber auch die Eltern haben da noch ein Wörtchen mit zureden, wenn sie einen finanzieren. Sie sind dazu nicht mehr verpflichtet, wenn man nach dem 4. Semester wechselt.
Das jetzt nur der Vollständigkeit halber.

Wer in den ersten Wochen schon sein Studium abbricht muss darüber nachdenken, ob Studium generell das richtige für einen ist. Wichtig in allen Studiengängen ist die Fähigkeit zu entwickeln sich selbst zu motivieren. Und wie schon gesagt: Zähne zusammen und durch!

Auch Gruppenübungen kann man nicht oft genug betonen! Wer insbesondere die ersten Semester versucht alleine zu bewältigen ist definitiv im Nachteil. Zu den von der Uni angebotenen Terminen sollte man sich auch immer noch einmal mit Mitstudenten treffen und die Hausübungen machen bzw. den Stoff aufarbeiten. Möglicherweise bleiben auch dann noch Aspekte die man dann trotzdem nicht versteht. Dann kann man immer noch die Sprechstunden aufsuchen, das Aufarbeiten noch etwas aufschieben oder gar auf Lücke lernen.
Die letzten beiden Varianten sind allerdings recht Risiko behaftet. Das aufschieben kann dazu führen, dass man am Ende des Semesters überwältigt wird. Und die Lücke könnte zu groß ausfallen, als das man noch besteht.
Wichtig ist aber in jedem Fall das man dabei bleibt. Der Einstieg kann immer noch gelingen. Manche Dinge werden auch erst mit der Zeit klarer. Endgültige Deadline dafür ist die Klausur.
Wird die nicht eingehalten sollte man die Klausur auf ein anderes Semester verschieben. Das sollte man allerdings auch nicht zu oft machen. Das streckt das Studium zu sehr ^^

Die Matheklausuren sind eine Mischung aus Wissen, Handwerkzeug und ein bisschen Kreativität. Letzteres kann im Bereich Mathe schon mal schwerer fallen. Ist aber, wenn die ersten beiden Sachen trainiert wurden, nur für die Note entscheidend.
In alternativ Literatur zum Thema können Übungsaufgaben heran gezogen werden, um das Handwerkzeug zu trainieren. Das ist wichtig. Denn wenn ihr nur wollt, dann kommt ihr da durch und müsst nur noch daran arbeiten, nicht zu lange für eine Aufgabe zu brauchen.

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ice-cream

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13

31.10.2009, 13:59

ich danke euch alle für eure ausführlichen antworten ich werde das semster aufjedenfall zu ende bringen

aber mir graut es schon wieder wenn ich mir das neue scheme übungszettel anschaue

das niveau ist echt von 0 auf 100 gestiegen hat jemand tipps wie ich scheme und analysis besser verstehe?

Rick

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14

31.10.2009, 14:11

Erstmal selber mit so viel Zeit wie möglich durchschaun - und die unklaren Stellen versuchen zu isolieren. Dann mit diesen Fragen an Übungsleiter/Professor wenden (direkt vor oder nach der Vorlesung, oder während der Sprechstunden) oder auch mit Anderen, die die Veranstaltung hören besprechen. Im Zweifelsfall hier um Hilfe bitten oder in #inf. Lerngruppen bilden wenn du merkst, dass du regelmäßig vor solchen Stolpersteinen stehst.

Grade Scheme wird aber nach hinten raus tendenziell leichter, jedenfalls bei mir, weil ich irgendwann die Vorgehensweise verstanden hab, und es dann doch relativ machbar wurde.

Aber trotzdem würde ich empfehlen, dass du dich nebenher schonmal umschaust nach was Anderem, damit du dann im Falle, dass die Probleme zu groß werden, schon was gefunden hast, was dich auch interessieren könnte, wo du schon zum Sommersemester einsteigen könntest. Im Zweifelsfall auch nochmal zur Studienberatung gehen.

Sometimes you've got to ask yourself: Is xkcd shitty today?

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hamena314

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15

31.10.2009, 15:28

Hitting a brickwall ... brickwalls are there to show us our dedication - Randy Pausch

Kann mich meinen Vorschreibern - besonders Benjamin - nur anschliessen.

Hier vielleicht mal mein Bericht als Wechsler:

Ich habe angefangen mit Maschinenbau und das 2 Semester studiert. Die Übungen und Prüfungen sind dermassen hart gewesen dass ich fast untergegangen bin.
Mehr und mehr habe ich gemerkt dass das MaschBau Studium so in der Art nicht mein Ding ist.
Also habe ich nach Informatik gewechselt und noch einige Zeit zu kämpfen gehabt. Mittlerweile habe ich wieder Oberwasser aber die meisten Dinge musste ich - aus Doof- Faul- und Blindheit auf die harte Tour lernen.
Darum hier mal zusammengefasst meine Tipps und Fragen die du nur dir selbst beantworten kannst:

- wie bist du zur Informatik gekommen? ... Ich habe es als Tutor öfters erlebt dass viele meinen "Hey! Computer! Ich zocke den ganzen Tag und mag die Dinger. Also studiere ich mal Informatik" ohne zu wissen was studieren bedeutet und was das Studium "Informatik" beinhaltet. Oder um mal den Foren-Guru Joachim zu zitieren: "In der Informatik geht es genausowenig um Computer wie um Teleskope in der Astronomie" - frei nach Dijkstra ;)

- warum möchtest du abbrechen? ... Überfordert sich das Studium einfach? Oder interessieren dich die Dinge nicht die drankommen? Fühlst du dich einsam weil du keinen Anschluss an andere Leute gefunden hast? Es gibt etliche Leute die alleine ihr Studium angehen. Das geht, es gibt einige die das tatsächlich schaffen, aber für die meisten ist es besser wenn du dir Mitstudierende suchst. Es gibt auch "Studdy Buddies", Leute die gemeinsam angefangen haben und ALLE Kurse zusammen besuchen. Damit kann man sich sehr gut motivieren und hat auch noch Spass am Studium.

- kommt ein anderes Fach / Uni für dich in Frage oder hast du allgemein ein Problem mit dem Lernen an der Uni? Dann könnte eine FH oder eine Ausbildung besser geeignet sein.

- informiere dich! Uni ist keine Schule mehr, man kann auch sehr viel übersehen. Kenne deine Rechte aber auch deine Pflichten. Sich vergessen zu Prüfungen anzumelden ist nicht cool. ;)

- die Uni bietet Informationsabende für Studienabbrecher und Wechsler an. Dort kann man Leute treffen die ebenfalls das gleiche Problem haben und sich mit denen unterhalten. Ausserdem kann man sehen welche Möglichkeiten man sonst noch hat. Einfach mal im Service-Büro nachfragen. :)

Analysis:
- ich hab damals ne Lerngruppe ins Leben gerufen weil ich selbst an der Klausur gescheitert bin. Wochenlang(!!) habe ich hier die Termine ins Forum gepostet ... und keiner kam. :wacko:
Also habe ich tapfer weitergepostet und irgendwann kamen dann vereinzelt Leute. Dann immer mehr. Und am Ende waren wir eine Gruppe die von morgens bis abends regelmässig gelernt hat. Praktisch alle haben dann auch die Klausur bestanden und Spass gemacht hats auch.
Rechne am besten auch die alten Klausuren durch (Material gibts bei uns Informatikern reichlich).
Gerade Mathematik ist darum frustrierend weil man schnell das Gefühl bekommen kann nichts zu wissen. Mathematik ist ein so weiter Bereich dass man niemals alles wird wissen können. Das ist auch ein Punkt den man im Studium lernen muss. Man kann eben nicht alles wissen oder lernen. Man sollte aber wissen was man mindestens benötigt um wenigstens die Klausur zu bestehen.

Scheme (Programmieren allgemein):
- hier hilft besonders viel üben. Schreib' einfach viele kleine Programme, versuche iterativ und rekursiv zu verstehen, schreib' so viel dass du blind Schleifen basteln kannst.

Und als wichtigster Tipp:

Das Studium ist nicht alles. :)
Die Menschen die dich umgeben - Komilitonen, Freunde, Familie - können dir eine sehr grosse Stütze sein.
Und auch wenn du das Studium nicht schaffst oder wechselst bist du nicht schlechter als andere. Der Platz an der Spitze wird meist nur von einer sehr sehr kleinen Zahl von Personen bevölkert (darum auch Spitze).
Fehler zu machen ist nicht schlimm. Aus Fehlern lernt man. Fehler sind deine Freunde.

"Einen Fehler machen und sich nicht bessern: Das erst heißt fehlen." - Konfuzius

HAVE PHUN!
Nicht der Wind bestimmt die Richtung, sondern das Segel! (Lao Xiang, China)

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hyperion

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04.11.2009, 15:07

Auch wenn der letzte Post schon ein paar Tage her ist, hier noch was zu Scheme: Bei Fragen zu den Zetteln oder auch einfach nur solche Fragen wie "ich hab keinen Plan" wendet Euch an Eure Betreuer. Falls die Euch nicht helfen können, gibt es immer noch Herrn Wichers und dann immer noch Herrn Parchmann.

Hier auch noch mal ein Hinweis, der nicht nur für Scheme gilt:

Wenn Fragen da sind, dann fragt! Traut Euch und sprecht die Dozenten direkt an, wenn Euch was in der Vorlesung nicht klar ist. Die haben alle eine E-Mail Adresse und man kann die auch nach der Veranstaltung fragen oder in der Sprechstunde. Es ändert sich nichts, aber auch gar nichts, wenn ihr die Leute nicht ansprecht. Hellsehen können die leider auch nicht ;)
"Der Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit." --Marie von Ebner-Eschenbach

ice-cream

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10.11.2009, 18:28

Guten Abend Leute,

ich versuche inzwischen das beste aus mir rauszuholen was möglich ist...in analysis scheint es immer noch nicht ganz zu reichen aber wollen wir mal abwarten...werde das 1. semester durchziehen wenns nicht klappt ist es auch kein weltuntergang...

Kiki der Gecko

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18

17.11.2009, 15:32

Gute Einstellung! Im ersten Semester muss man erstmal akzeptieren lernen, dass man im Studium möglicherweise nicht alles auf Anhieb schafft. Ich z.B. war in der Schule ziemlich gut dabei, mache mittlerweile aber auch ganz bewusst Abstiche vom Regelstudienplan, um einerseits etwas Luft für Freizeit und Hobbies zu haben, andererseits um mich auf weniger Fächer zu konzentrieren, dafin aber (vielleicht) etwas besser abzuschneiden. Und mal ehrlich, ich denke sowieso dass ein oder zwei Semester zusätzlich zur Regelstudiuenzeit nur Vorteile bringen. Indem man sich genauer mit manchen Dingen beschäftigt, lernt man eine ganze Menge mehr als in den Vorlesungen, und die sozialen Kontakte und Kempetenzen wollen wir auch nicht unter den Tisch fallen lassen :)

Also mach dir keinen Stress, finde dein Tempo und geh alles ganz locker an.
"Alles ist eins - außer der Null." - Wau Holland

ice-cream

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19

17.11.2009, 15:48

Gute Einstellung! Im ersten Semester muss man erstmal akzeptieren lernen, dass man im Studium möglicherweise nicht alles auf Anhieb schafft. Ich z.B. war in der Schule ziemlich gut dabei, mache mittlerweile aber auch ganz bewusst Abstiche vom Regelstudienplan, um einerseits etwas Luft für Freizeit und Hobbies zu haben, andererseits um mich auf weniger Fächer zu konzentrieren, dafin aber (vielleicht) etwas besser abzuschneiden. Und mal ehrlich, ich denke sowieso dass ein oder zwei Semester zusätzlich zur Regelstudiuenzeit nur Vorteile bringen. Indem man sich genauer mit manchen Dingen beschäftigt, lernt man eine ganze Menge mehr als in den Vorlesungen, und die sozialen Kontakte und Kempetenzen wollen wir auch nicht unter den Tisch fallen lassen :)

Also mach dir keinen Stress, finde dein Tempo und geh alles ganz locker an.
meinst du also ,dass man zb analysis erstmal weglassen kann und mehr energie in andere fächer reinstecken sollte um vieleicht im 3 ten bzw in den aufeinanderfolgenden semestern sich damit zu befassen...
ist nur ein beispiel das mit analysis...

Benjamin

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20

17.11.2009, 15:56

Prinzipiell ist ein Abweichen vom Regelstudienplan kein Verbrechen. Man sollte dies aber auch nicht übertreiben, denn ein Bachelor mit 12+ Semestern macht sich z. B. nicht gut im späteren Job bzw. beim Bewerben im Leben nach dem Studium. :-)
Es gibt nur eine bessere Sache als auf dem Wasser zu sein: Noch mehr auf dem Wasser sein.