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cipi

Praktikant

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1

Wednesday, December 13th 2006, 1:27pm

Beurlaubung und Krankenversicherung

Hallo,

ich hab mal eine "etwas längere" Frage bzgl. der Beurlaubung für ein Semester und hoffe, dass jm. mir dabei helfen kann.

Ich bin jetzt im 4. Semester des Masterstudiengangs in der Informatik und habe mich diese Woche zur Masterabeit angemeldet. Der Abgebetermin liegt somit Anfang Juni.
Nun muss ich ja ab dem nächsten Semester Studiengebühren bezahlen. D.h. also ich müsste über 700 Euro insgesamt zahlen, nur damit ich im April und Mai meine Masterarbeit zuende schreiben kann.

Aus diesem Grund war ich beim Prüfungs- und Immatrikulationsamt und hab mich erkundigt, ob in diesem Fall eine Beurlaubung möglich ist. Man hat mir gesagt, dass ich mich beurlauben lassen kann, wenn ich mich für die Masterarbeit in einem Semester anmelde, in dem ich noch voll eingeschrieben bin. Dies ist ja zum Glück der Fall. Von einer Exmatrikulation hat man mir aber abgeraten.
Bei der Beurlaubung muss man nur noch lediglich ca. 50 Euro bezahlen und ist von den Studiengebühren befreit; man bekommt aber logischerweise kein Semesterticket mehr. Soweit so gut.

Nun hab ich mich bei meiner Krankenkasse vorsichtshalber informiert, ob bei einer Beurlaubung mehr Kosten auf mich zukommen. Die wußten aber am Anfang nicht zu 100% bescheid und haben sich erkundigt. Dann haben sie mir gesagt, dass ich monatlich ca. 80 Euro mehr bezahlen muss.

Irgendwie bin ich nicht mit dieser Aussage nicht zufrieden, weil sie für mich keinen Sinn macht. Nun habe ich ja für die 6 Monate Mehrkosten in Höhe von fast 500 Euro für die Krankenkasse. Dann bringt mir die Beurlaubung ja nicht wirklich viel. (besonders, wenn man bedenkt, dass diese Regelung bei der Krankenkasse schon galt als es noch keine Studiengebühren gab und man somit viel mehr bezahlen musste als, wenn man sich voll einschreibt)

Hat da jm. Erfahrungen gemacht und kann mir da weiterhelfen? Stimmt das so, wie die Krankenkasse mir das gesagt hat? Oder gibt es noch andere Möglichkeiten?

Danke,
cipi

MadMaX

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2

Thursday, December 14th 2006, 2:32pm

kein Tip, aber

Die Krankenkasse erfährt von niemandem, dass Du ein halbes Jahr lang kein Student bist, es sei denn:

von Dir!

Generell gilt bei der Krankenkasse: den Studentenbeitrag können nur Schüler
und Studenenten bekommen (die kein zu hohes Einkommen haben). Ansonsten wird der Beitrag anhand des Einkommens errechnet. Sind die Einkünfte zu gering, dann gibt es noch einen Mindestbeitrag, der in Deinem Fall wohl greifen wird.

Eine andere Möglichkeit ist die Mitversicherung bei Deinen Eltern. Dann kostet Dich die Krankenversicherung für diese Zeit 0,00EUR. Dies gilt aber nur in gewissen (Alters-)Grenzen. Dafür kenne ich Deine Situation und Deine Krankenkasse aber nicht gut genug.

neweb

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3

Thursday, December 14th 2006, 3:12pm

RE: kein Tip, aber

Die meißten KKs haben keine Altersbeschränkung für die sog. Familienversicherung. Man kann dann einfach bei den Eltern (aber wieder nur als Student, Schüler, etc.) oder beim Ehepartner mit versichert werden. Dies ist dann Kostenlos und wird über den Beitrag des entsprechenden Versicherungsnehmers gedeckt.

Falls das nicht möglich ist, kannst du dich auch bei der ARGE Arbeitslos melden und ALGII beziehen, musst aber damit rechnen, dass die dich in irgendwelche Schulungen stecken oder in einen Job vermitteln. Oder sie schicken dich gleich weg und behaupten, dass du Student bist. Dann müsste deine Krankenversicherung jedoch wieder den Studentenbeitrag annehmen.
Das Wesen der Dinge ist es, dass sie plötzlich verschwinden und dann unerwartet an einem ganz anderen Ort wieder auftauchen.

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cipi

Praktikant

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4

Thursday, December 14th 2006, 4:58pm

Danke erstmal für eure Antworten.

Ich hab jetzt nochmal bei einigen Stellen nachgefragt. Und zwar ist es so, dass meine Krankenkasse mich da falsch beraten hat bzw. es einfach nicht besser wußte. Es gibt folgende gesetzliche Festlegung:

SGB V:
§ 5 Versicherungspflicht
(1) Versicherungspflichtig sind
9. Studenten, die an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen eingeschrieben sind …

Gemeinsames Rundschreiben betr. KV der Studenten vom 21.03.2006 der Spitzenverbände der Krankenkassen:
1.1. Krankenversicherungspflicht der Studenten
(4) Wird ein Student von der Hochschule beurlaubt, besteht die Versicherungspflicht als Student fort.


D.h. man behält den Status "Student" auch wenn man beurlaubt ist und zahlt auch den Studententarif. Es kann aber sein, dass es für diesen Tarif auch eine Altersbeschränkung gibt, vielleicht bis 30 Jahre, aber das weiß ich nicht. Trifft in meinem Fall auch nicht zu.

Bei meinen Recherchen bin ich aber noch auf ein weiteres Problem gestoßen: Und zwar wird im Internet oft behauptet, dass man bei einer Beurlaubung nicht mehr das Recht auf Kindergeld hat (was ja auch nicht außer Acht gelassen werden darf).

Daher habe ich mich nochmal bei der Agentur für Arbeit erkundigt und die haben mir gesagt, dass ich das Kindergeld weiterhin bekomme, wenn die Uni bescheinigt, dass ich aus einem triftigen Grund (dazu gehört auch das Schreiben einer Masterarbeit) beurlaubt bin. Damit wollen die halt verhindern, dass jm. ein Semester lang "den Hintern in die Sonne legt" und trotzdem noch Kindergeld kassiert.

@neweb: Soweit ich das weiß liegt die Altersbeschränkung für Familienversicherung bei 25 Jahren. Wenn man jedoch Zivil- oder Wehrdienst geleistet hat, so bekommt man die entsprechende Zeit zusätzlich oben drauf. Bei mir ist die Familienversicherung leider nicht mehr möglich, da ich schon 26 bin.

Naja, ich hoffe, dass ich hiermit vielleicht noch jm. anderen helfen kann, der beim Schreiben seiner Arbeit auch eine Beurlaubung aufgrund der hohen Studiengebühren beabsichtigt.

cipi

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5

Friday, December 15th 2006, 8:19am

Quoted

Original von cipi
Daher habe ich mich nochmal bei der Agentur für Arbeit erkundigt und die haben mir gesagt, dass ich das Kindergeld weiterhin bekomme, wenn die Uni bescheinigt, dass ich aus einem triftigen Grund (dazu gehört auch das Schreiben einer Masterarbeit) beurlaubt bin.
Schreiben einer Arbeit ist ein "triftiger Grund"? Wurde Dir das vom I-Amt gesagt? Falls nein, dann könnte es vielleicht Probleme mit einer solchen Bescheinigung geben ...
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MadMaX

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6

Friday, December 15th 2006, 9:26am

1. Dass Dich Deine Krankenkasse falsch beraten hat, da wäre ich mir nicht so sicher.

Deine Zitate bedeuten lediglich, dass Du auch im Urlaub weiter versicherungspflichtig bist. Der Status "Student" berechtigt Dich ohnehin nicht dazu, auch nur den (sogenannten) Studentenbeitrag zu zahlen. Es ist ureigene Sache der Krankenkasse, welchen Beitrag sie erhebt.

So war ich zwar auch Student, jedoch wurde bei mir der Regelbeitrag erhoben (Bemessung nach Einkommen).

2. Bei dem Alter ist klar: keine Familienversicherung mehr.

3. Arbeitslos melden, genauer arbeitssuchend melden kannst Du ebenfalls vergessen: dazu muss Du überhaupt einen Job suchen wollen, dass dürfte die Agentur für Arbeit heftigst anzweifeln bei einer begonnenen Masterarbeit. Zumindest wenn Du ehrlich vorgehen willst, ansonsten: der Tip aus meinem letzten Post oben...

cipi

Praktikant

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7

Saturday, December 16th 2006, 8:15pm

Also, ich habe bei der Agentur für Arbeit ganz klar gesagt, dass die Beurlaubung durch das Schreiben meiner Masterarbeit begründet ist. Ich hab ebenfalls ganz klar gefragt, ob das "Schreiben einer Arbeit" als Grund ausreicht und das wurde bestätigt. Insofern gehe ich davon aus, dass das so in Ordnung ist. Man kann natürlich nur hoffen, dass die das auch noch wissen, wenn ich dann effektiv Ende Januar den Antrag für Beurlaubung stelle, da ich das ganze natürlich nicht schriftlich habe. Das Immatrikulationsamt hat mir auch versichert, dass ich eine Bescheinigung bekommen kann.

Bei der Krankenkasse habe ich auch eine klare Aussage bekommen. Die haben sich sogar schon notiert, dass ich mich beurlauben will und wie das dann geregelt wird... von daher bin da mit Sicherheit auf der sicheren Seite.

Wie das jetzt im Einzelfall bei anderen Krankenkassen ist weiß ich nicht. Jedenfalls sollte man sich nicht einfach abwimmeln lassen und nachhaken und zur Not bei anderen Krankenkassen nachfragen. Und wenn man erstmal eine andere gefunden hat, die es macht, so kann man meist mit der eigenen Kasse auch reden ;)

Aber: man sollte es vorher klären, weil scheinbar nicht immer gleich entschieden wird.

denial

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8

Saturday, December 16th 2006, 11:34pm

Guck mal in deinen Briefkasten.
Da lag bei mir heute ein Brief mit Informationen zu den Studienbeiträgen.
Dort steht unter anderem, daß man sich im Abschlußsemester in einer "wirtschaftlichen Notlage" von den 500 Euro befreien lassen kann.
Dazu muß dieses Formular ausgefüllt werden.
Fragt sich nur, wie eine wirtschaftliche Notlage definiert ist und was passiert, wenn man in dem Semester dann merkt, daß man noch eins anhängen muß...

9

Monday, December 18th 2006, 4:30am

also ich bin derzeit und fuer die naechsten semster beurlaubt.

habe mich natuerlich vorher kundig gemacht und bin zur studentenvertretung im asta gegangen.
waehrend der beurlaubung bleibst du student mit allen rechten und pflichten!!!!

die einzigste ausnahme ist das semesterticket, aber der rest bleibt gleich: krankenversicherung, wahlen, arbeitsvertraege, steuern...

Ray-D

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10

Thursday, February 1st 2007, 10:53pm

Hallo Forum,

wie u.a. hier zu lesen, geht der "Trick" mit der Beurlaubung ja nicht mehr. Gibt es denn jetzt irgendwelche Alternativen, oder muss man tatsächlich ca. 738€ bezahlen, weil die Masterarbeit im ersten Monat des 5. Semesters endet ?(
"ob ich alles weiss, was wir wissen, weiss ich auch nicht, aber ich weiss natürlich niemand von uns weiss etwas was er nicht weiss" - Wolgang Schäuble
Freiheit wird nicht erbettelt, sondern erkämpft


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11

Friday, February 2nd 2007, 9:18am

Quoted

Original von Ray-D
wie u.a. hier zu lesen, geht der "Trick" mit der Beurlaubung ja nicht mehr.
Da bin ich gar nicht so sicher. Wenn die Abschlußarbeit in einem regulären Studiensemester angemeldet wurde, halte ich es für wahrscheinlich, daß auch eine Beurlaubung im Folgesemester an dieser bereits laufenden(!) Prüfung nichts ändert.

Am besten mal beim Prüfungsamt nachfragen ...
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12

Friday, February 2nd 2007, 9:21pm

Quoted

Original von Joachim

Quoted

Original von Ray-D
wie u.a. hier zu lesen, geht der "Trick" mit der Beurlaubung ja nicht mehr.
Da bin ich gar nicht so sicher. Wenn die Abschlußarbeit in einem regulären Studiensemester angemeldet wurde, halte ich es für wahrscheinlich, daß auch eine Beurlaubung im Folgesemester an dieser bereits laufenden(!) Prüfung nichts ändert.

Am besten mal beim Prüfungsamt nachfragen ...


so hatte ich das auch in erinnerung. man muss sich halt nur zum stichtag des noch nicht beurlaubten semester zur masterarbeit anmelden.
aber vielleicht hat sich das auch jetzt geaendert.

waere super nett, wenn jemand das weiss oder das in erfahrung bringen kann, dies hier zu posten.
vielen dank, hannes

AnyKey

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13

Sunday, February 4th 2007, 2:59pm

ja, geh doch einfach mal hin und frag. :)

"Der Mensch braucht Schubladen." -- Any Key

DrChaotica

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14

Sunday, February 4th 2007, 3:52pm

Quoted

Original von AnyKey
ja, geh doch einfach mal hin und frag. :)

wie grausam...schau mal in sein Profil ;)

cipi

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15

Monday, February 5th 2007, 9:39am

Leider stimmt es, dass man sich nicht mehr beurlauben lassen kann :(

Als ich mich vor ca. 1,5 Wochen beurlauben lassen wollte bin ich mit dem Antrag zum Service Center. Als ich ihn abgeben wollte, sagte mir die nette Dame hinter dem Tresen, dass das nicht ginge. Sie konnte mir aber keine näheren Infos dazu geben und hat mich an das I-Amt weitergeleitet.

Dort wurde mir wiederum gesagt, dass ich mich nicht beurlauben lassen kann, weil ich meine Masterarbeit ja noch in dem Semester abgeben möchte und ich dann voll eingeschrieben sein muss. Als ich ihr dann die eMail mit der Zusage, dass ich mich beurlauben lassen könnte, in gedruckter Form von Ende Dezember gezeigt hatte, sagte sie nur, dass es ja vom Dezember wäre und dass es ja jetzt schon wieder ganz anders wäre.

Die einzige Alternative ist einen Antrag auf Erlass der Studiengebühren zu stellen, da man sich in einer "wirtschaftlichen Notlage" und im Abschlusssemester befindet. Mir wurde gesagt, dass sich die wirtschaftliche Notlage nur auf das eigene monatliche Einkommen bezieht. Dieses Einkommen darf 585 Euro nicht überschreiten.

Für den Antrag benötigt man einen Nachweis, dass man sich dann in der Abschlussprüfung bzw. im letzten Semester befindet, man muss angeben, ob man Unterhalt von den Eltern bezieht und wieviel man im Monat verdient. Der Nachweis über den Verdienst (oder auch Nicht-Verdienst :)) kann man mit Kontoauszügen der letzten 3 Monate erbringen.

Bei positiven Bescheid werden einem dann lediglich die Studienbeiträge von 500 Euro erlassen. Die normalen Gebühren von 230 Euro müssen weiterhin gezahlt werden. Bei der Beurlaubung wären es ja nur 50 Euro gewesen.

Informatik Minister

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16

Tuesday, February 6th 2007, 8:59pm

Hm, interessant.

Wenn ich also meine Masterarbeit am 1.4.2007 anmelden wuerde, muesste ich einen Betrag von ueber 1400 Euro ( SS07 und WS0708 ) allein fuer diese Arbeit bezahlen. Suboptimal ist es, was ich diesen Sachverhalt nennen wuerde... oder finanziell verwuestend. Gerechnet habe ich unterbewusst mit 50 Euro oder maximal den 7xx Euro fuer das Sommersemester. Denn: In ungefaehr diesem zeitlichen Rahmen tummelt sich mein Plan fuer die Bearbeitung der Abschlussarbeit.

Auch ich probiere morgen mal, genaue Informationen von allen beteiligten Stellen einzuholen.

Guten Abend.
"Fliegenpilze! Löwen!! Das Leben ist gefährlich." -- www.katzundgoldt.de

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denial

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17

Tuesday, February 6th 2007, 11:11pm

Um die vorhandenen Informationen hier versammelt zu haben:
http://www.fs-maphy.uni-hannover.de/node/173

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Wednesday, February 7th 2007, 8:08am

Quoted

Zitat von dort:

Quoted

"Während der Beurlaubung behält der Student/die Studentin seine/ihre Rechte als Mitglied; er/sie ist jedoch nicht berechtigt, in dieser Zeit Lehrveranstaltungen zu besuchen, Leistungsnachweise zu erbringen und Prüfungen abzulegen."

Da beim Besuch von Lehrveranstaltungen jedoch nicht überprüft wird, ob Studierende beurlaubt sind, oder nicht, entstehen somit keine wesentlichen Nachteile, sofern keine Scheine erworben werden und keine Prüfungen abgelegt werden sollen.


Ähm, hallo? Finde ich nicht besonders elegant, daß die Fachschaft Ma/Phy hier offiziell Unterwanderung der hinter der Beurlaubung stehenden Idee aufruft. Wer Lehrveranstaltungen besucht nimmt ständig Leistungen der Uni in Anspruch und sollte daher auch den Semesterbeitrag (und Studiengebühren) entrichten ...
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cipi

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Wednesday, February 7th 2007, 9:15am

Quoted

Ähm, hallo? Finde ich nicht besonders elegant, daß die Fachschaft Ma/Phy hier offiziell Unterwanderung der hinter der Beurlaubung stehenden Idee aufruft. Wer Lehrveranstaltungen besucht nimmt ständig Leistungen der Uni in Anspruch und sollte daher auch den Semesterbeitrag (und Studiengebühren) entrichten ...


Man kann sich auch über alles aufregen. Klar ist es nicht elegant, wenn die Fachschaft das offiziell aussagt, aber wenn man im letzten Semester ist, alle Scheine hat und es gibt da eine Veranstaltung, die einen brennend interessiert, dann wird wohl keiner nur für das Sitzen in einer Vorlesung freiwillig 650 Euro zahlen. Aber ich gebe dir recht, dass man das nicht gerade als Tipp öffentlich machen sollte.

Quoted

http://www.fs-maphy.uni-hannover.de/node/173


Was mir hier komisch erscheint ist der Tipp sich trotzdem erstmal beurlauben zu lassen, weil man ja die Beurlaubung bis Ende April wieder rückgängig machen kann. Im schlechtesten Fall kann ich aber Ende April keinen Antrag auf Erlass der Studiengebühren mehr stellen. Also denke ich, dass das Risiko wohl etwas groß ist. Dann doch lieber die bisherigen Gebühren zahlen.

yv

Junior Schreiberling

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20

Wednesday, February 7th 2007, 10:29am

pro Beurlaubung

In Lehrveranstaltung wird auch nicht überprüft, ob die Teilnehmer überhaupt an der Uni studieren. Gratis Leistungen der Uni beanspruchen könnte als theoretisch jeder, egal ob beurlaubt, immatrikuliert oder nicht.

Für gewöhnlich nimmt man während des letzten Semesters als Leistung von der Uni nur die Betreuung seiner Arbeit in Anspruch. Natürlich ist Betreuung meist Aufwand, aber das betreuende Institut bekommt ja auch eine hoffentlich verwendbare Leistung dafür, speziell im Bereich Informatik.