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Informatik Minister

Senior Schreiberling

  • "Informatik Minister" is male

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81

Sunday, September 1st 2002, 5:09pm

Klargeworden. Danke mal wieder. Logisch. Ich glaube, ich komm extra 30min zu spät, weil´s so billig ist.

doofi

Praktikant

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82

Sunday, September 1st 2002, 5:53pm

ich hab auch noch mal ne karnaugh-frage :

im skript, auf seite 4-25 das beispiel.

wie genau lese ich aus den grafischen einkreisungen
die logischen zustände bzw. warum habe ich bei "c"
es mit oder's zu tun und bei "d" nur mit und's ?

wie ich auf z.B. c = C v nicht-B v A komme, weiss ich,
nur wieso "v" und nicht "^" wie da drunter ? vielen dank mal wieder !

  • "Joachim" is male

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83

Sunday, September 1st 2002, 6:13pm

Quoted

Original von doofi
wie genau lese ich aus den grafischen einkreisungen
die logischen zustände bzw. warum habe ich bei "c"
es mit oder's zu tun und bei "d" nur mit und's ?
Bei c handelt es sich um ein Minimalprodukt (Nullen werden eingekreist), bei d um eine Minimalsumme (Einsen werden eingekreist).

Quoted

wie ich auf z.B. c = C v nicht-B v A komme, weiss ich,
nur wieso "v" und nicht "^" wie da drunter ?
Beim Minimalprodukt werden die Variablen mit ODER verknüpft und die Terme mit UND. Bei der Minimalsumme ist es genau umgekehrt.

Ich hoffe, das hilft dir weiter. Ansonsten beschreibe dein Problem bitte etwas genauer.
The purpose of computing is insight, not numbers.
Richard Hamming, 1962

doofi

Praktikant

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84

Sunday, September 1st 2002, 6:16pm

genau das wollte ich wissen, danke :)

migu

free rider

  • "migu" is male

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85

Sunday, September 1st 2002, 6:22pm

Mischgatter-Gebastel

Quoted

Original von Diktator
In den Klausuraufgaben 4 c) oder d) soll man Mischgatter für die zuvor berechnete Minimalsumme bestimmen.
Frage 1: Wie macht man das? Hat jemand eine plausible Erklärung?
Frage 2: Kann man auch Mischgatter für Minimalprodukte realisieren?


1) Als erstes musst dir dir klar machen, wie NOR- und NAND-Gatter funktionieren. Dieses Verständnis wirst du in E-Technik und Halbleiterschaltungstechnik ohnehin brauchen. ;)

Dann sieh dir eine einschlägige (Klausur-)Musterlösung an.
Für eine exemplarische Minmalsumme der Art "(a und nicht b) oder (nicht a und nicht c)" wirst du oberhalb der horizontalen Leiterbahn vier P-Kanal-Transitoren vorfinden und unterhalb ebenfalls. Oben werden jeweils zwei parallel geschaltete Transistoren in Reihe geschaltet und unten werden jeweils zwei in Reihe geschaltete Tranistoren parallel geschaltet.
Es ist sichtbar, dass eine Reihenschaltung oberhalb kombiniert mit einer Parallelschaltung unterhalb ein NOR-Gatter entstehen lässt. In dieses NOR-Gatter sind nun zwei NAND-Gatter eingebettet.
Zu beachten ist immer, dass oben P-Kanal Transitoren verwendet werden und unten N-Kanal-Transistoren.

Da NOR- und NAND-Gatter verwendet werden (weil sie am wenigsten Transistoren brauchen), muss die Schaltfunktion noch invertiert werden. Deshalb wird der Inverter hinter das Gatter geschaltet. Die Funktionsweise des Inverters ist ziemlich simpel:
Bekommt der Inverter eine logische Eins in seinen Eingang, also bei positiver Zuordnung die Betriebsspannung U_B, so leitet der N-Kanal MOS-FET (unten) und der P-Kanal MOS-FET (oben) sperrt. Dadurch wird die Masse (0V) auf den Ausgang geschaltet. (Für den umgekehrten Fall ist es... richtig: umgekehrt.)

2) Antwort: ja.
Mischgatter für Minimalprodukten sind praktisch umgekehrte Mischgatter von Mininmalsummen (bis auf den Inverter!).
Vorgehensweise: Man zeichnet einfach das, was man bei der Minmalsumme oberhalb zeichnet, unterhalb und umgekehrt. Das ist alles. Bei einfachen Mischgattern kann man sich den Sachverhalt klarmachen, indem man eine Eingangskombination ins Gatter schickt und für jeden Transistor überprüft, wie er sich verhält.

Ich hoffe, das ist einigermaßen verständlich! :)

migu
tar: Anlegen eines leeren Archivs wird feige verweigert.

-=nic=-

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  • "-=nic=-" is male

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86

Sunday, September 1st 2002, 7:57pm

Zeit

... irgendwie schaffe ich max in 90min 1-5 und manchmal noch ein Teil von 6 in allen Klausuren...

Ich denke das wird wiedereinmal Hetzerei werden.

Habt Ihr diese Zeitprobleme?

Diktator

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  • "Diktator" is male

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87

Sunday, September 1st 2002, 8:31pm

Quoted

Original von migu
Ich hoffe, das ist einigermaßen verständlich! :)

perfekt, <strike>besser als kollege herr krisp.</strike> danke.
Diktator
Holzhacken ist deshalb so beliebt, weil man bei dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht. - Albert Einstein

Diktator

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  • "Diktator" is male

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88

Sunday, September 1st 2002, 8:33pm

Quoted

Original von -=nic=-
... irgendwie schaffe ich max in 90min 1-5 und manchmal noch ein Teil von 6 in allen Klausuren...
Ich denke das wird wiedereinmal Hetzerei werden.
Habt Ihr diese Zeitprobleme?

ich schaffe nicht mal die ersten fünf aufgaben. wie wird es erst, wenn ich leserlich schreiben muss.
ja, es wird ne hetzerei. damit hat herr müller schon in der vorlesung gedroht.
zum glück reichen die ersten drei aufgaben aus, um zu bestehen.

so far.
Diktator
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-=nic=-

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89

Sunday, September 1st 2002, 8:36pm

Quoted

zum glück reichen die ersten drei aufgaben aus, um zu bestehen.


Oh... erfreulich, das wußte ich gar nicht... ;)

ciao

migu

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  • "migu" is male

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90

Sunday, September 1st 2002, 8:42pm

Das mit der Zeit geht mir auch so.
Wenn ich mich sehr beeile, schaffe ich die ersten vier Aufgaben und komme - mit etwas Glück - bis zur Hälfte der 5. Aufgabe.
Solange ich ganz ordentlich bestehe, bin ich damit auch zufrieden. 8)

@Diktator: Danke. Dabei hat Herr Krisp mir das in seiner Sprechstunde erklärt... Vorher konnte ich es nur zeichnen. Jetzt verstehe ich es besser. Dank ihm. :)
Naja, allerdings mochte auch ich seine Übungen nicht. :rolleyes:
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BlaueMotte

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91

Monday, September 2nd 2002, 1:00pm

Dauer der Klausur

Auf der HP zur Vorlesung steht:

Datum: Mittwoch, den 04.09.2002
Uhrzeit: 11:00 - 13:30 h
Bearbeitungszeit: 90 min

Was wollen die mit uns den Rest der Zeit machen???

-=nic=-

Junior Schreiberling

  • "-=nic=-" is male

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92

Monday, September 2nd 2002, 1:09pm

@Blauemotte

Wahrscheinlich wollen die alle mit Schreibkrämpfen und/oder Nervenzusammenbruch erstmal verarzten...!?

migu

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Monday, September 2nd 2002, 1:10pm

Quoted

Original von BlaueMotte
Was wollen die mit uns den Rest der Zeit machen???


Vielleicht ist am Anfang eine "Kaffee- und Raucherpause", damit sich diejenigen, die auch Programmieren II mitschreiben, erholen können. ;) :D

Es ist wohl so wie bei Programmieren II:
8:30 - 11:00 h, Beginn 9:00 h
Also für Techinf:
11:00 - 13:30 h, Beginn 11:30 h
So könnte es sein. Unter Umständen. Naja, wir werden ja sehen. Länger werde ich jedenfalls nicht dort herumhängen! :D
tar: Anlegen eines leeren Archivs wird feige verweigert.

luzifah

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  • "luzifah" is male

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94

Monday, September 2nd 2002, 2:12pm

ich freue mich jetzt schon darauf, das mich alle auslachen werden, wenn ich mein verdientes freierabend bierchen nicht mehr hochheben kann, weil ich dann meine hände nicht mehr bewegen kann.... :)

ich denke das von 10.30 - 11.00 pause ist und das find ich gut so ! :)
... rebooting is for adding new hardware...

cowhen

Muuuh!

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95

Monday, September 2nd 2002, 6:04pm

frage zur klausur H00 -aufg 6f

hallo,

warum werden 5*6 bzw. 6*16 zyklen in der schleife verbraucht? müsste es nicht jeweils einer mehr sein? wird das counter == 0 nicht mitgezählt?

bin ratlos immoment.

thx

cowhen
plenty of time to relax when you are dead

  • "Joachim" is male

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96

Monday, September 2nd 2002, 6:20pm

Quoted

Original von cowhen
warum werden 5*6 bzw. 6*16 zyklen in der schleife verbraucht? müsste es nicht jeweils einer mehr sein? wird das counter == 0 nicht mitgezählt?
So wie ich das verstehe werden Verzweigungen (also die Rauten im Flußdiagramm) von der CU gesteuert (und zwar ohne dafür einen Takt zu verbrauchen). Und diese hat nur das Signal bzw. Flag ALU==0 als Verzweigungsbedingung zur Verfügung.

Da nun in der Musterlösung COUNTER direkt vor der zweiten Fallunterscheidung dekrementiert wird, wird für diese kein eigener Takt mehr benötigt -- ob COUNTER Null ist wird ja per Flag an die CU übergeben. Anders sieht es bei der ersten Fallunterscheidung aus. Hier muß zuerst eine Berechnung erfolgen, damit die CU das Flag prüfen kann. Hier wird also ein Takt verwendet.
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Tara

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97

Monday, September 2nd 2002, 6:39pm

Nochmal zu Klausur Frühjahr 02:

Also: Zu Aufgabe 3d)

Wie kommt man da bei der Rechnung (2831 : 5 ) auf den Rest???? Bei mir kommt da genau das doppelte raus. Muß man das immer nachher durch 2 teilen oder ist das nur da so? Und wenn ja warum?

Das mit der Karnaugh Tabelle hab ich irgendwie noch immer nicht verstanden. Wie berechne ich Minimalsumme und-produkt? Vielleicht ein ganz klitzekleines Beispiel???!!!!

  • "Joachim" is male

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98

Monday, September 2nd 2002, 7:06pm

Quoted

Original von Tara
Wie kommt man da bei der Rechnung (2831 : 5 ) auf den Rest???? Bei mir kommt da genau das doppelte raus. Muß man das immer nachher durch 2 teilen oder ist das nur da so? Und wenn ja warum?
Du meinst wahrscheinlich den Nachkommaanteil, das ist aber was anderes als der Rest (das solltest du aber wissen). Viel ausführlicher als die Musterlösung kann man es eigentlich nicht mehr erklären.

Beispiel:
2831 : 5 = 566,2 = 566 Rest 1 (da 5*0,2 = 1)
566 : 5 = 113,2 = 113 Rest 1 (da 5*0,2 = 1)
113 : 5 = 22,6 = 2 Rest 3 (da 5*0,6 = 3)
...

Quoted

Das mit der Karnaugh Tabelle hab ich irgendwie noch immer nicht verstanden. Wie berechne ich Minimalsumme und-produkt? Vielleicht ein ganz klitzekleines Beispiel???!!!!
Was *genau* verstehst du daran nicht? Ist nicht böse gemeint, aber du solltest deine Fragen etwas präziser formulieren und möglichst sagen, was du wie bereits verstanden hast. Sonst kann dir hier niemand vernünftig helfen.

An welchen Punkten liegt es denn?
  • Eintragen der Werte in die Karnaughtabelle oder
  • Einkreisen oder
  • Aufschreiben der Terme oder
  • Zusammensetzen der Terme zu Minimalsumme bzw. -produkt?


Ein nettes Applet zur Veranschaulichung der Minimalsumme findet man übrigens hier:
http://www-ihs.theoinf.tu-ilmenau.de/~sa…jekte/karnaugh/
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Tara

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99

Monday, September 2nd 2002, 7:09pm

Ich würd sagen: Aufschreiben und zusammensetzen der Terme.
Wie man auf
T= kommt, das versteh ich nicht

Informatik Minister

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  • "Informatik Minister" is male

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100

Monday, September 2nd 2002, 7:19pm

Ich versuchs auch mal:

Prinzip ist, dass man mit den an der Tafel stehenden Variablen präzisiert, wo EINSEN bzw. NULLEN stehen, dazu kreist man eben diese ein, bei der MS die EINSEN, beim MP die NULLEN und schreibt dann per Formel deren "Position" in der Tafel auf.
Es empfiehlt sich möglichst grosse Pakete zu wählen (natürlich nur so gross wie erlaubt) da man so weniger Variabeln braucht.
Kreist man zum Beispiel einen 4er Block Einsen ein, kann man mittels 2 Variabeln diesen Block angeben.
Dazu schaut man welche Variabel an Spalte und Zeile in den 2 Spalten/Zeilen gleich ist und schreibt diese nieder.
Stehen in einer Spalte/Zeile nur EINSEN/NULLEN, kann man (falls man nicht sogar eine nebenstehende Spalte/Zeile hinzunehmen kann, da auch diese nur EINSEN/NULLEN enthält) einfach die an eben jeder Spalte/Zeile stehenden Variabeln nehmen.

Steht dort eben für z.B. x1x0 "01" dann kann man notieren, dass die Schaltfunktion=1 ist, wenn x1=0 und x0=1:
(x0 ^ x1quer)

Zwecks Verdeutlichung kannst du ja auch die Formel einer Lösung nehmen und entsprechende Elemente in der Tafel suchen. x0 ist eben dort, wo x0=1 ist, x0quer eben dort wo x0=0 ist.

Die Einsen zeigen eben eine "Erfüllung" der Schaltfunktion an, die Nullen eine "Nicht-Erfüllung". So muss man nur die Plätze der Einsen angeben.

Beim MP kennzeichnet man genau wie bei der MS, doch diesmal die Plätze der NULLEN, danach negiert man die so "entstandene" Formel.

Ziel ist, verallgemeinert (minimiert) darzustellen, wann die Schaltfunktion=1 ist.

Hoffe irgendwas klargemacht zu haben, ansonsten tritt Joachim sicher bald in die Szenerie und hebt präzis erklärend einen Zeigefinger o.ä.